Eintrag #6, 12.10.2019, 23:27 Uhr

Der Gotthardteich in Merseburg

Sehenswürdigkeiten der Stadt Merseburg an der Saale

 

Wer schon einmal die rund 34.000 Einwohner zählende Stadt Merseburg, südlich von Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt gelegen, besucht hat, wird (hoffentlich) auch einige der dortigen Sehenswürdigkeiten sich angesehen haben.

 

Der Dom zu Merseburg ist definitiv ein Muss. Ebenso das Ständehaus, das Schloss und der Schlossgarten. Vielleicht auch die Stadtkirche St. Maximi und die Altstadt. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte auch einen Spaziergang an der Saale unternehmen.

 

Der große Vordere und der kleinere Hintere Gotthardteich

 

Panorama Vorderer Gotthardteich Merseburg

 

Direkt am Stadtzentrum, unweit des Bahnhofs, befindet die Oase der Entspannung. Der Gotthardteich.

 

Nicht groß. Gerade 270 mal 270 Meter misst der fast quadratische Vordere Gotthardteich. Seit 1846 ist der Hintere Gotthardteich durch die Bahnlinie getrennt. Ein Fußgängertunnel und ein kleiner Zufluss verbindet die beiden Teile. Somit können Spaziergänger auch diesen Teil der Anlage zu Fuß erkunden.

 

Den denkmalgeschützten Stauteich des Flüsschens Geisel wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Seinerzeit angelegt als Fischteich, der auch heute noch verschiedenen Fischarten eine Heimat bietet.

 

Geangelt werden kann auf Aal, Barsch, Hecht, Karausche, Karpfen, Rotauge, Rotfeder und Schleie. Auch Nachtangeln ist gestattet.

 

Zudem leben auf dem Teich zahlreiche Wasservögel wie Schwäne, Enten und Möwen.

 

Rund um den Teich

 

Viele Bänke, einige Kunstwerke und viel Grün umgibt den Stadtteich. Der Rosengarten wird von der Stadt liebevoll gepflegt und duftet natürlich im Sommer phantastisch.

 

Außerdem ist ein chinesisches Restaurant mit Blick auf den Teich und auf die Stadt eine Empfehlung. Das Gebäude beheimatet zudem das Merseburger Planetarium. Ein Skaterpark ist unmittelbarer Nähe lädt zu sportlichen Aktivitäten.

 

In der Mitte des Gotthardteichs sprüht in den Sommermonaten eine über 100 Jahre alte Fontäne in Höhen von bis zu 17 Meter. Diese wurde im Jahr 1907 von Adolf C. Blancke gestiftet.

Zu DDR-Zeiten konnte man noch mit Tret- und Paddelbooten über den Teich schippern. Heute muss ein Blick von der Wasserkante über den Teich reichen.

 

Fontäne, im Hintergrund die Sixti-Ruine

 

Um den Teich verlaufen die Weißenfelser, die Teich und die Geusaer Straße sowie die kleine Bürgergarten.

 

Empfehlung für einen Merseburg-Besuch

 

Unbedingt bei schönem (aber auch bei nicht so schönem) Wetter eine Runde um den Teich gehen. Einfach mal den Blick über das Wasser schweifen lassen und das Stück Natur mitten in der Stadt genießen.

 
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