Delfinarien: Mit "Rocky" stirbt ein weiterer Meeressäuger
Delfinarien: Mit "Rocky" stirbt ein weiterer Meeressäuger nach Umsiedlung
Erneut ist ein Meeressäuger nach seiner Verlegung aus einem Delfinarium gestorben: Der 29-jährige Delfin "Rocky", der im Juli vom ehemaligen Marineland Antibes in Frankreich in den spanischen Zoo Selwo Marina bei Málaga gebracht worden war, verendete am Samstagabend. Über die genaue Todesursache ist noch nichts bekannt. Mehrere Tierschutzorganisationen hatten eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken des Transports gewarnt und versucht, die Umsiedlung von Frankreich nach Spanien gerichtlich zu verhindern. Wie sich jetzt zeigt: zurecht!
Der Tod von "Rocky" reiht sich ein in eine Todesserie, die fassungslos macht: In den vergangenen Wochen sind fünf Meeressäuger gestorben, die aus dem ebenfalls geschlossenen Marineland in Kanada in andere Einrichtungen verlegt worden waren (wir berichteten). Diese Todesfälle werfen einmal mehr ein Schlaglicht auf das grundsätzliche Leid von Delfinen und anderen Meeressäugern in Gefangenschaft. Aus Sicht der GRD ist deshalb klar: Die kommerzielle Haltung von Delfinen und Walen muss ein Ende haben. Weltweit.
Du willst nicht länger tatenlos zusehen? Dann werde aktiv! Bestelle kostenlos unseren Delfinarien-Flyer per E-Mail, verteile sie in deinem Umfeld und hilf mit, Menschen über das Leid der Tiere in Gefangenschaft aufzuklären.