Einen besonders schlimmen Fall des illegalen Tierhandels hat die Reinickendorfer Polizei entdeckt: In einer Wittenauer Kleingartenkolonie wurden 30 Welpen unter schlimmsten Bedingungen gehalten. Sie waren auf engstem Raum eingepfercht und stark verkotet. Zwei von ihnen starben. Es sei eine „Hundehölle“ gewesen.
Ereignet hatte sich der Fall Ende vergangener Woche, wie das Reinickendorfer Bezirksamt am Montag mitteilte. Einem aufmerksamen Nachbarn sei es zu verdanken, dass die Tiere entdeckt wurden. Er verständigte die Polizei, weil von einem der Grundstücke dauerhaftes Hundegebell zu hören war.
Hunde aus illegalem Handel haben teils schwere Krankheiten.
Den Beamten zeigte sich dann ein schreckliches Bild: „Über 30 verwahrloste Hunde verschiedener Rassen waren in zum Teil stark verkoteten und voll urinierten Transportboxen auf engstem Raum eingepfercht.
Viele der Tiere zeigten Mangelerscheinungen, Entzündungen der Augen sowie aufgescheuerte Hautstellen. Sie litten offensichtlich auch an weiteren schweren Krankheiten“, berichtet die Bezirksstadträtin für Ordnungsangelegenheiten Julia Schrod-Thiel (CDU), die selbst vor Ort war.
