Bevor im April/Mai Jungfüchse am Bau mit Fallen gefangen und anschließend getötet werden, ziehen Jäger in den Wintermonaten mindestens bis Ende Februar durch die Felder, um ihre kurzbeinigen Hunde in den bewohnten Fuchsbau zu schicken. Dort warten trächtige Füchsinnen, manchmal auch schon mit noch geschlossenen Augen die Welpen, auf den Fuchsrüden, der die Nahrung für die junge Familie herbeischafft. Aufgabe der Hunde, die zuvor mit lebenden Füchsen trainiert haben, ist es, die im Bau befindlichen Füchse den Jägern vor die Flinten zu jagen.
In Niedersachsen - Jäger wehren sich mit Händen und Füßen - soll die Baujagd im Naturbau nun abgeschafft werden. Das ist uns zu wenig, auch in den künstlich geschaffenen Bauen muss die tierquälerische Baujagd ein Ende haben. Zu diesem und zu weiteren geplanten Änderungen haben wir im Rahmen der Verbändeanhörung eine Stellungnahme abgegeben. Die wesentlichen Punkte dazu haben wir hier zusammengefasst.