Momentan sitze ich wie auf glühenden Kohlen.
Ich erwarte einen Anruf, der mir zu einer Anstellung verhelfen könnte.
Letzte Woche hatte ich ein recht nettes Bewerbungsgespräch.
Nach fast 3,5 Stunden fahrt, in einem Auto ohne Klimaanlage kam ich also total durchegschwitzt und fertig an meinem eventuell neuen Arbeitsplatz an.
Natürlich habe ich das unheimlich gerne getan, denn für eine seriöse Anstellung nehme ich fast alles in Kauf.
Ich hatte noch eine halbe Stunde Zeit und versuchte, mich trotz der Hitze noch ein wenig mit Schminke auf Vordermann zu bringen.
Leider klebte mein Make-Up dank Mutter Sonne in kleinen Flöckchen an meinem Gesicht, als hätte ich eine ansteckende Krankheit.
Nach mehreren Versuchen, das ganze noch zu retten, wischte ich das Elend letztlich aus meinem Gesicht.
Zwar war es mir unangenehm, "so" den Arbeitgebern gegenüber zu treten (ich bin, was mein Aussehen angeht nicht sehr eitel, gammel am Wochenende gern auch mal im Hartz4-Look, doch im Berufsleben sollte man schon auf sich achten und einen guten Eindruck machen) doch es blieb mir ja nichts anderes ürbig.
Während des Gespräches wurde ich immer nervöser. Das war ein recht neues Phänomen, da das Lampenfieber sonst kurz vor dem "Auftritt" verfliegt.
Also plapperte ich wie ein Wasserfall, was ich leider Gottes immer tue wenn ich nervös bin, stammelte bei einer Frage über ein Programm welches ich lange nicht mehr benutzt habe und versaute schießlich den Kontakt-Zettel, den ich ausfüllen sollte.
Nachdem ich mir noch die Arbeitsplätze angeschaut und mich letztendlich verabschiedet hatte, lief das ganze Gespräch nochmal wie ein Film an mir vorbei und ich konnte nur noch den Kopf schütteln.
Ich musste ihnen wirklich vorgekommen sein, wie ein Häufchen Elend, dass nicht mal in der Lage war, einen einfachen Fragebogen richtig auszufüllen.
Um das Ganze noch edler zu gestalten, fing es kurz darauf an, in strömen zu regnen, während ich auf meinen Vater wartete, der mich wiederrum zu einer 3,5 stündigen Heimfahrt mitnehmen wollte.
Ich hatte mich so gut vorbereitet und mir dann solche peinlichen Patzer geleistet. Nagut, es war mein erstes Vorstellungsgespräch, aber es war wesentlich aufreibender, als ich es mir vorgestellt habe.
Nun warte ich jeden Tag auf den erlösenden Anruf, und sitze auf glühenden Kohlen.
Ich hätte nie gedacht, wieviel Anspannung darin liegen kann.
Natürlich, auch wenn ich die Stelle nun nicht bekomme, dann heisst es weitersuchen. Davon geht die Welt nicht unter.
Aber aus irgend einem Grund besteht eben diese "Angst".
Angst, nicht "gut genug" zu sein, trotz meiner Bemühungen, meiner Vorbereitungen. "Angst", zuviel geredet zu haben.
"Angst", noch 20ig Jahre in dem Haus meiner Eltern zu wohnen, indem ich nicht mal alleine vor die Tür treten kann, weil es nicht barrierefrei ist.
"Angst" auch, das mein Partner und ich diese Fernbeziehung irgendwann nicht mehr halten können. Das er endlich mehr will, das man sich distanziert.
Aber das Leben macht immer irgendwo ein Türchen auf.
Das war bisher immer so.
Ich muss mich wohl oder übel eben ein wenig in Geduld üben.
Ich erwarte einen Anruf, der mir zu einer Anstellung verhelfen könnte.
Letzte Woche hatte ich ein recht nettes Bewerbungsgespräch.
Nach fast 3,5 Stunden fahrt, in einem Auto ohne Klimaanlage kam ich also total durchegschwitzt und fertig an meinem eventuell neuen Arbeitsplatz an.
Natürlich habe ich das unheimlich gerne getan, denn für eine seriöse Anstellung nehme ich fast alles in Kauf.
Ich hatte noch eine halbe Stunde Zeit und versuchte, mich trotz der Hitze noch ein wenig mit Schminke auf Vordermann zu bringen.
Leider klebte mein Make-Up dank Mutter Sonne in kleinen Flöckchen an meinem Gesicht, als hätte ich eine ansteckende Krankheit.
Nach mehreren Versuchen, das ganze noch zu retten, wischte ich das Elend letztlich aus meinem Gesicht.
Zwar war es mir unangenehm, "so" den Arbeitgebern gegenüber zu treten (ich bin, was mein Aussehen angeht nicht sehr eitel, gammel am Wochenende gern auch mal im Hartz4-Look, doch im Berufsleben sollte man schon auf sich achten und einen guten Eindruck machen) doch es blieb mir ja nichts anderes ürbig.
Während des Gespräches wurde ich immer nervöser. Das war ein recht neues Phänomen, da das Lampenfieber sonst kurz vor dem "Auftritt" verfliegt.
Also plapperte ich wie ein Wasserfall, was ich leider Gottes immer tue wenn ich nervös bin, stammelte bei einer Frage über ein Programm welches ich lange nicht mehr benutzt habe und versaute schießlich den Kontakt-Zettel, den ich ausfüllen sollte.
Nachdem ich mir noch die Arbeitsplätze angeschaut und mich letztendlich verabschiedet hatte, lief das ganze Gespräch nochmal wie ein Film an mir vorbei und ich konnte nur noch den Kopf schütteln.
Ich musste ihnen wirklich vorgekommen sein, wie ein Häufchen Elend, dass nicht mal in der Lage war, einen einfachen Fragebogen richtig auszufüllen.
Um das Ganze noch edler zu gestalten, fing es kurz darauf an, in strömen zu regnen, während ich auf meinen Vater wartete, der mich wiederrum zu einer 3,5 stündigen Heimfahrt mitnehmen wollte.
Ich hatte mich so gut vorbereitet und mir dann solche peinlichen Patzer geleistet. Nagut, es war mein erstes Vorstellungsgespräch, aber es war wesentlich aufreibender, als ich es mir vorgestellt habe.
Nun warte ich jeden Tag auf den erlösenden Anruf, und sitze auf glühenden Kohlen.
Ich hätte nie gedacht, wieviel Anspannung darin liegen kann.
Natürlich, auch wenn ich die Stelle nun nicht bekomme, dann heisst es weitersuchen. Davon geht die Welt nicht unter.
Aber aus irgend einem Grund besteht eben diese "Angst".
Angst, nicht "gut genug" zu sein, trotz meiner Bemühungen, meiner Vorbereitungen. "Angst", zuviel geredet zu haben.
"Angst", noch 20ig Jahre in dem Haus meiner Eltern zu wohnen, indem ich nicht mal alleine vor die Tür treten kann, weil es nicht barrierefrei ist.
"Angst" auch, das mein Partner und ich diese Fernbeziehung irgendwann nicht mehr halten können. Das er endlich mehr will, das man sich distanziert.
Aber das Leben macht immer irgendwo ein Türchen auf.
Das war bisher immer so.
Ich muss mich wohl oder übel eben ein wenig in Geduld üben.