Eintrag #1111, 06.09.2024, 18:17 Uhr

Anbindehaltung direkt aus der Region - sogar Kälber

Die Aufdeckung macht eines mit aller Deutlichkeit klar: 

Regionalität schützt nicht vor Tierleid.

 

 https://aninova.org/aufdeckung/angebunden-fuer-frankenland/

 

Die Aufnahmen, die ANINOVA vorliegen, machen wütend: In einem kleinen, bäuerlichen Familienbetrieb im Landkreis Bad Kissingen müssen rund 30 Kühe ganzjährig in Anbindehaltung verbringen. Diese Haltungsform ist unfassbar grausam, da die Tiere so angebunden keine Möglichkeit haben, sich zu bewegen oder miteinander zu interagieren. In bedürfnisgerechter Haltung, wie z. B. auf einem Lebenshof verbringen die Mitglieder einer Herde den Tag mit gegenseitiger Fellpflege und gemeinsamen Grasen. In diesem Betrieb stehen die Tiere tagein tagaus auf der selben Stelle, unfähig, auch nur ihren grundlegenden Bedürfnissen nachzugehen.

Besonders entsetzlich ist, dass in diesem Betrieb sogar Jungtiere bereits angebunden gehalten werden. Kälber und Jungtiere sind naturgemäß extrem neugierig und erkundungsfreudig, sie brauchen den Kontakt zu Artgenossen, um ein gesundes Sozialverhalten zu erlernen. Angebunden haben sie dazu keine Chance. Würde es sich hierbei um wenige Monate alte Hunde oder Katzen handeln, wäre diese Haltung verboten – in der Milchindustrie werden Jungtiere teilweise bereits ab dem 7. Lebensmonat ganzjährig angebunden gehalten. Absolut unverständlich!

 
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