Eintrag #3, 10.01.2006, 22:20 Uhr

An meinen Krümel - Teil 1

An jedem neuen Tag...
Freue ich mich, dass es dich gibt.
Ich weiß, du hältst zu mir,
auch, wenn ich es dir
nicht immer leicht mache,
und genauso halte ich zu dir.
So lässt sich der Alltag meistern
und das Leben macht Spaß.


Schöne Worte machen können viele.
Doch was hilft das; wenn es Probleme gibt,
ist es mit bloßer Freundlichkeit nicht getan.
Wir sehnen uns nach offenen Worten,
aber die kann und nicht jeder sagen.
Es muss jemand sein, der selber
auch zuhören und verstehen kann.
Jemand, der immer wieder
Vertrauen fasst und erwartet.
So jemand wie du.


Mit dir zu reden ist einfach herrlich.
Wenn du zuhörst, lässt du mich
keinerlei Ungeduld spüren.
Du gibst mir die Zeit, die ich brauche,
und ich gebe sie dir.
Wenn ich mit dir rede, ist das,
als würde dein Herz das meine einladen.
Komm, sagt es, wir suchen uns
einen Platz zum einander Zuhören!


Wenn man mich beobachtet,
hält man mich sicher für jemanden,
der sich selbst genug
und mit der Welt im Einklang ist.
Ich aber weiß, meine Zufriedenheit
hat viel mit dir zu tun.
Weil du mir nah bist, kann die Welt
so unbekümmert annehmen.
Als wärst du mein Trumpf
in der Hinterhand.


Ich bin stolz auf dich
und möchte so sein, dass du
auch stolz auf mich sein kannst.
Ob es ab und zu gelingt,
weiß ich nicht. Aber es ist schön,
dich als Ansporn zu haben.


Wie ein kleines Blatt im Fluss,
so treibe ich oft durch den Alltag.
Ich sehne mich nach einem Ort
zu Innehalten, zum Nachdenken
über mich und meine Ziele.
Wenn ich bei dir bin, ist das wie Ankommen.
Denn mit dir kann ich über das reden,
was mich beschäftigt oder belastet,
und auf einmal sehe ich wieder klar.


Du fällst ein in mein Lachen.
und verdoppelst damit meine Freude.
wenn ich stille suche,
schweigst du mit mir.
Welch ein Glück,
Mit dir zusammen zu sein!


Manchmal fühle ich mich schlecht,
weil mir nicht gelingen will, es dir
gleichzutun. Wie du aufmuntern,
engelsgeduldig zuhören und
Zuversicht einflößen, das kann ich nicht.
Ich fühle, dass ich dir eigentlich nur
mit dem Herzen etwas geben kann;
für freundliche Gesten bist du mir
viel zu wichtig.


Wie Schlüssel und Schloss...
so vertrauen wir uns
in manchen Dingen und doch
überrascht du mich immer wieder
mit eine, neuen Wesenszug.
Im ersten Moment bin ich verwirrt,
aber dann beginne ich,
dir heimlich etwas abzugucken.
So entwickeln wir uns weiter.
Vielleicht nicht im Gleichschritt,
aber doch Seite an Seite.


Mit dem Miteinander
ist es so eine Sache.
Zuweilen artet es
zu einem Wettlauf aus.
Aber das kann auch
ein guter Ansporn sein,
der uns beiden voranbringt,
jeder auf seine Art.


Ein guter Schutzengel
würde ich wohl nicht abgeben.
Den brauchst du ohnehin nicht:
Wer so lächeln kann,
wird auch zuletzt lachen.
Ich will trotzdem da sein für dich.
Vielleicht fühlst du dich ja manchmal
einfach besser, wenn du weißt,
da ist jemand.
 
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