Eintrag #2493, 12.02.2026, 14:57 Uhr

40 Jahre erfolgreicher Walschutz

1986 trat ein historisches Abkommen in Kraft: Die Internationale Walfangkommission (IWC) setzte die Jagdquoten für den kommerziellen Walfang auf null – ein faktisches Fangverbot, bekannt als das Moratorium. Es war eine Reaktion auf eine rücksichtslose Walfangindustrie, die im 20. Jahrhundert fast drei Millionen Wale tötete und viele Populationen nahezu ausrottete. Das Moratorium ist ein Sieg für den Artenschutz: Viele Walpopulationen haben sich seither erholt und das Abkommen gilt als eines der wichtigsten Schutzinstrumente der Geschichte.

Pro Wildlife setzt sich seit seiner Gründung dafür ein, das Fangverbot zu erhalten – und effizient umzusetzen. Mehrere Versuche der Walfangländer, das Moratorium zu kippen konnten wir abwehren. Bislang nutzen drei Länder jedoch gesetzliche Lücken, um weiterhin kommerziellen Walfang zu betreiben: Island, Norwegen und Japan töteten seit 1986 mehr als 45.000 Wale. Gleichzeitig setzen Beifang, Schiffskollisionen, Lärm, Plastik und Chemikalien sowie die Klimakrise den Meeressäugern zu. Aber 40 Jahre Moratorium zeigen auch: Wenn die Welt zusammensteht, lassen sich Arten retten. Es ist Zeit, kommerziellen Walfang endgültig zu beenden und ihren Lebensraum besser zu schützen – zum Schutz der Wale und unserer Ozeane.

>> mehr zum Walfangverbot

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