Eintrag #124, 08.07.2016, 20:15 Uhr

2016-07-03 Der Schrebergarten-Boom

Etwa eine Million Pächter eines Schrebergartens gibt es in ganz Deutschland. Was früher noch als Inbegriff der Spießigkeit galt, liegt heute im Trend. Der Zulauf jüngerer Familien ist auffallend: 45% aller Neuverpachtungen der vergangenen fünf Jahre ging an Familien mit Kindern.

 

Mitte des 19. Jahrhunderts wollte der Leipziger Arzt Daniel Gottlob Schreber Grünflächen in der Stadt einrichten, damit sich Kinder mehr bewegten. Schrebers Schwiegersohn, der Schuldirektor Ernst Innozenz Hauschild, nannte die Anlage zu Ehren des Ideengebers nach dessen Tod "Schreberverein". Zu den Grünflächen kamen später Beete hinzu und sechs Jahre später gab es breits 100 parzellierte Flächen - die Schrebergärten.

 

Das Bewirtschaften einer eigenen "Scholle" ist ein idealer Ausgleich zur Arbeit, für die Gemeinschaft mit den Nachbarn, als große Spielwiese für die Kinder oder eben einfach zur "Entschleunigung" des Alltags.

 
(40)barank
(38)ulkemein
(??)klamm
(??)ich_halt
(??)thrasea

... und 412 Gäste
Wer war da?