Eintrag #130, 10.07.2016, 21:31 Uhr

2016-06-27 Einmal tief durchatmen: Qigong

Die chinesische Bewegungslehre Qigong fördert durch Bewegung die innere Ruhe und kann helfen, mit Altagsstress besser umzugehen.

 

Die Gesundheit zu erhalten ist einfacher, als eine Krankheit zu heilen  - so lautet das oberste Prinzip der traditionellen chinesischen Gesundheitslehre. Qigong ist ein Baustein dieser Denkweise.

 

In China wird Qigong schon seit vielen Tausend Jahren praktiziert. Die Idee: mithilfe langsamer, fließender Bewegungen Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen.

 

In der westlichen Welt ist diese sanfte Bewegungslehre erst seit einigen Jahrzehnten bekannt. Der Begriff "Qigong" selbst ist eine zusammengesetztes Wort, das in den 1950er-Jahren entstand. Denn nach der Verständnis der chinesischen Heilkunde wird die Lebensenergie, "Qi" genannt, nicht nur über die Nahrung und Atmung aufgenommen, sondern auch durch Bewegung. "Gong" wiederum lässt sich mit "Arbeit" übesetzen. Wer Qigong betreibt, leiset also "Energiearbeit". Konkret bedeutet das meist eine Reihe von Übungen, die die Konzentration und Beweglichkeit fördern.

 

Für Qigong benötigt man keine spezielle Ausrüstung. Ausserdem lassen sich die Übungen selbst auf kleinem Raum ausüben. Wichtig ist, dass man sie regelmäßig, gelassen und konzentriert praktiziert - gern auch an der frischen Luft im Garten oder Park. Rund 20 bis 30 Minuten tägliche Praxis sind sinnvoll. Die Kleidung sollte bequem sein. Warme Socken sind zu empfehlen, denn kalte Füße - so heißt es im Qigong - hemmen den Energiefluss. Das Schöne am Qigong: Es kann in jedem Alter praktiziert werden. Kinder haben an spielerischen und sportlichen Varianten Spaß, für ältere Menschen gibt es Übungen, die im Sitzen ausgeführt werden können.

 
(40)barank
(38)ulkemein
(??)klamm
(??)ich_halt
(??)thrasea

... und 456 Gäste
Wer war da?