Ich bin so fröhlich aufgewacht,
hab´gleich ans Mütterlein gedacht.
Doch hab´ich ggr nichts dir zu geben,
ein Sträußchen nur, das pflückt´ich eben.
Drum wünsch´ich: Alles was dich kann erfreun,
mög´dir vom lieben Gott beschieden sein!
Mein gutes, bestes Mütterlein,
ich liebe dich so sehr;
ein kleines Wünschchen bring´ich dir,
ich hab´nichts weiter mehr.
Sollst immer froh und glücklich sein,
und habe mich auch lieb!
Und von dem großen Kuchen dort,
mir auch ein Stückchen gib.
Du herzig liebes Mütterlein,
ich bin zwar noch so jung und klein
und weiß nicht viel zu sagen;
doch möcht´ich dich so gern erfreun,
den Pfad mit Rosen dir bestreun,
dich auf den Händen tragen.
Doch ach, wohin ich sehen mag
an diesem wunderschönen Tag -
nichts hab´ich wahrgenommen.
Was ich besitze, hab´ich ja
von dir und meinem Goldpapa
erst selbst geschenkt bekommen.
So nimm mein kleines Herz denn hin,
viel Liebe ist für dich darin,
es ist dir treu ergeben.
Ich will dir stets gehorsam sein,
dich, woch ich weiß und kann, erfreun
in meinem ganzen Leben.