Ein Schneemann, der recht rundlich ist,
steht vor unserm Haus.
Ein Papagei, der Körner frißt,
der lacht den Schneemann aus.
Der Schneemann, der jetzt weinen muss,
wird gleich ein bißchen naß.
Die Sonne gibt ihm einen Kuß,
das macht ihm keinen Spaß.
Die Kinder tragen Gummischuh
und springen in den Garten.
Frau Amsel gibt heut keine Ruh,
sie will nicht länger warten.
Fünf Krähen, die sonst zänkisch sind,
die krächzen plötzlich leise.
Vom Süden weht ein lauer Wind,
der Lenz geht auf die Reise.
Die Blumenfrau am Rathausplatz
eröffnet ihren Stand.
Am Brunnenrand da hüpft der Spatz,
der Frühling zieht ins Land.
Die Eule selbst im Tannenwald
hat aufgehört zu schnupfen,
denn endlich ist es nicht mehr kalt.
Man kann schon Veilchen zupfen.
Der Winter wird jetzt ausquartiert
mit Pauken und Trompeten,
der Frühling, dem es sehr presssiert,
hat bess´re Qualitäten.