Frankfurt/Main (dpa) - In der Affäre um sexuelle Übergriffe an der südhessischen Odenwaldschule hat sich die Ex-Schülerin und Schriftstellerin Amelie Fried ausführlich zu Wort gemeldet. Ihr sogenannter Familienvater habe sich in den Mädchen-Duschraum gedrängt und die Mädchen zu Strip-Poker-Runden in […] mehr

Kommentare

2Die_Mama13. März 2010
Hier geht es aber nicht um eine katholische, sondern um eine staatliche Schule. Missbrauch ist allgegenwärtig und das Wegsehen genau so. Wieviele Lehrer sind wegen sexueller Übergriffe einfach nur versetzt worden, nur um einen Skandal zu vermeiden? Nicht von der Kirche, sondern von den entsprechenden Kultusministerien. Vorhin gab es eine News wo eine Leherein sich an einem 14jährigen vergangen hat. Einer der Kommentare: "Der Glückspilz". Aber da gings ja auch nicht um die Kirche.
1k29329513. März 2010
Die Dame ist zwar etwas älter als ich, aber da hätt ich wohl gern am Pokertisch gesessen ;-) ernsthaft: Frau Fried ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Selbst diese - vermeintlich "starke" - Frau hat jahrzehntelang über diese Vorfälle geschwiegen. Da muß man sich nicht wundern, wenn es "normale" Leute tun. Die allgegenwärtige, nicht nur katholische "Kultur des Wegschauens", des Vertuschens im großen Stil, ist schlichtweg widerlich.