Berlin (dpa) - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) fordert nach dem Wahldebakel der Sozialdemokraten eine Neuausrichtung seiner Partei. «Wir brauchen eine Aufstellung mit neuen Kräften. Auf dem Dresdner Parteitag im November müssen neue Akzente gesetzt werden», sagte Wowereit am […] mehr

Kommentare

10keinzurueck28. September 2009
«Wir brauchen eine Aufstellung mit neuen Kräften." Mir fällt gerade überhaupt nicht ein, wenn Wowereit damit meinen könnte. Zusammen mit der Nahles wird er die SPD schon unter 20% bringen.
9k29329528. September 2009
Es fragt sich, WELCHE Tabus Wowi meint. Noch mehr CDU light oder back to the roots? @ 1 & 2: Lest euch <link> und <link> mal GANZ durch, dann merkt vllt. auch ihr 2, welch groben Unfug ihr das von euch gebt. Der Blockflöten-Chor spielt immer noch das alte Lied und die FDJ-Agit-Prop-Sekretärin ist immer noch in Amt und Würden.
8prezident28. September 2009
"Ähnlich der PDS wurde auch in der Partei Die Linke eine Historische Kommission eingerichtet. Neben der allgemeinen Geschichte der Arbeiterbewegung, der Gewerkschaften, der Sozialdemokratie und des Kommunismus nimmt die Beschäftigung mit der DDR- und SED-Geschichte einen Schwerpunkt ein." Einen ähnlichen Ansatz zeigt keine von euren demokratischen Partein. Vorallem von der FDP, die in ihrer heutigen Form von NSDAP Funktionären aufgebaut wurde, wäre dies wünschenswert...
7slowhand28. September 2009
"Wenn die Menschen nur über Dinge reden würden, von denen sie etwas verstehen - das Schweigen wäre bedrückend." Robert E. Lembke Es ist doch immer wieder einfach die Fehler nur bei anderen zu suchen, oder?
6Funmaker9028. September 2009
Einfach unerträglich was hier in den ersten beiden Kommentaren für ein geistiger Dreck und Dünnschiss abgesondert wurde! Mit solchen Betonköpfen muss man also in diesem Land zusammen leben! Diese Anti-DDR-Hetze geht mir - 20 Jahre nach dem "Anschluss" - so was von auf den Keks!
5k1346528. September 2009
Mein Gott, wie oft wollen die sich denn noch "aufstellen"?
4k4978228. September 2009
Oje hier haben manche auch nur eine sehr einseitige Betrachtungsweise über die ehemaligen Parteien der DDR. Wie schaut es denn mit "Aufarbeitung der Unrechtsvergangenheit" der Blockparteien aus, die ja bekanntlich direkt in die Parteien der damaligen BRD "eingedeutscht" wurden? Aber nichtssagen ist da wohl besser als ausräumen...aber das hatten wir ja auch schon nach '45.
3Folkman28. September 2009
@2 : es war genau diese sogenannte "neue realistische Ausrichtung unter Schröder", die zum Verlust der eigenen Identität geführt und die SPD zu einem weitgehenden CDU-Imitat gemacht hat. Verständlich, dass Neoliberalisten und Konservative diese Ausrichtung begrüßen, wird/wurde doch durch die SPD-Schwäche erst der Weg für Schwarz-Gelb frei...
2NewFrontier28. September 2009
So ist es Dubberle. Die SPD macht im Prinzip nichts falsch, im Gegenteil: die neue realistische Ausrichtung unter Schröder hat sie moderner gemacht. Solange sich die SPD allerdings nicht klar von den kommunistischen Verbrechern resp. den ehemaligen Tätern aus der SBZ distanziert, ist an Zusammenarbeit nicht zu denken. Schade eigentlich, denn DE braucht einen linken Anteil. Und den stellst halt die SPD, nicht die linksfaschistische "SED" - Nachfolgepartei.
1dubberle28. September 2009
Man bedanke sich auch bei Ypsilanti. Einige Bundesbürger wollen die Linke, viel mehr aber wollen sie nicht. Und solange die SPD sich nicht klar von dieser Partei, die bis heute ihre DDR Unrechtsvergangenheit nicht aufgearbeitet hat, distanziert, bleibt sie de facto unwählbar. Dabei wäre es für die Ex-SED so einfach mal auf einem Parteitag Verantwortung zu zeigen zu beschließen: "Es war Scheiße, was wir damals in der DDR getan haben, aber wir haben dazugelernt und das inzwischen eingesehen."