Berlin (dpa) - Ein von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) bestelltes Konzept zur künftigen Energieforschung hat den Streit um die Atomkraft weiter angeheizt. Rund 100 Wissenschaftler halten unter bestimmten Bedingungen auch den Bau neuer Atommeiler in Deutschland für möglich. Zugleich […] mehr

Kommentare

10Irgendware16. September 2009
Die Studie wurde von eine Gesellschaft durchgeführt, die Schavon 2008 gegründet hatte. Das war also Transfer von Staatsgeldern in den eigenen Geldbeutel über Umwege -.-
9Stiltskin16. September 2009
Ich sehe in den Kommentaren auch kein Gelaber, sondern die zum Ausdruck gebrachte Sorge über Sinn, bzw. Unsinn der Nutzung von Kernergie. Nun rudert man bei der CDU ja schon zurück und behauptet, in diesem Gutachten handle es sich um keine Empfehlung 'pro Kernenergie' sondern ausschließlich um 'Planspiele'. Wie auch immer, Kernenergie als Zukunftsträchtig zu bezeichnen, halte ich für mehr als gewagt, zumal die Ressourcen endlich und die Endlagerung der Altlasten, ungeklärt ist.
8ruddi116. September 2009
Die Atom-Lobby wird der CDU schon erzählen wann die gefakte Studie gezeigt wird.Egal was die erzählen,es gibt kein sicheres Endlager.Also kümmert euch um andere Energie-Quellen.Die Energie-Versorger hatten lange genug Zeit sich nach was anderem umzusehen,haben ihren Hintern vor lauter Profite einsacken aber nicht in Bewegung bekommen.
7Perlini16. September 2009
@5 Der Punkt ist, daß aus wahlkampftechnischen Gründen diese Studie zurückgehalten wird bzw. wurde. Das Thema Atomstrom wird äußerst kontrovers diskutiert. Eine kontroverse Debatte paßt aber nun überhaupt nicht in den CDU-Wahlkampf. Und mit einem Standpunkt Pro Atomstrom dürfte man bei der aktuellen Stimmungslage keine Wähler gewinnen. Deshalb wird mit dem eigene Standpunkt keinen Wahlwerbung gemacht. Das ist mit solch einer Studie aber deutlich schwieriger.
6Die_Mama16. September 2009
Es wäre aber schon gut zu wissen, wie sich die CDU zu dieser Studie verhält. Das Atomkraft immer weniger Akzeptanz in der Bevölkerung findet und das ja auch zu Recht, könnte es schon ausschlaggebend für das Wahlverhalten sein, das zu wissen. Insofern sind die Kommentare keineswegs gelaber.
52fastHunter16. September 2009
Weiss nicht was das Gelaber hier schonwieder soll. Die CDU hat noch nie behauptet gegen Atomstrom zu sein. Von daher wird hier nix verheimlicht, da der Standpunkt der CDU in der Lage glasklar ist.
4k29329516. September 2009
taste, kein einziges Kraftwerk in D erfordert irgendeine Investition vom Betreiber. Das Zauberwort heißt "Buy-and-Lease".
3k4656416. September 2009
Aha die CDU zeigt ihr Gesicht... Na? Wo ist der CDU-Wähler der das richtig findet verarscht zu werden? Ich hoffe das oeffnet euch mal die Augen!
2tastenkoenig16. September 2009
Ich denke, die Gefahr neuer KKW ist eher gering; auch im Schwarz-Gelben Lager ist das wohl nicht mehrheitsfähig, und vor allem will kein Betreiber die enormen Investitionskosten tragen. Gefährlicher scheint mir im Bezug auf den Wahlkampf die Endlagerfrage; die Studie schlägt eine Abkehr von Gorleben vor und verweist auf mögliche Standorte überwiegend in Süddeutschland, also in CDU/CSU-geführten Bundesländern. Das geht natürlich im Wahlkampf überhaupt nicht.
1FichtenMoped16. September 2009
"..., da sonst die Gefahr bestände, dass es im Wahlkampf untergeht oder zerredet wird." - Ich halte die Diskussion über ein solches Thema auch vor der Wahl für wichtig, denn Atomkraft ist ein wesentlicher Teil der Wahlentscheidung. Das Zurückhalten von Informationen um eigene oder Lobby Interesse zu Wahren scheint sich über die Jahre ja nicht geändert zu haben. Wenn man vor der Wahl nicht sagt was mach möchte, kann einem hinterher auch kein Bruch von Wahlversprechen vorgeworfen werden.