Berlin (dts) - Die Mehrheit der Deutschen hält die DDR laut einer Umfrage für einen Unrechtsstaat: In der Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" sagten 64 Prozent der Bundesbürger, der Begriff "Unrechtsstaat" treffe auf die Deutsche Demokratische Republik zu, 28 Prozent waren gegenteiliger […] mehr

Kommentare

42flowII20. Oktober 2014
ich fuer mich kann sagen, mit dem "bluehenden landschaften" hat er recht behalten. mein WK in schwedt ist faktisch nicht mehr existent obwohl ich als baujahr 75 noch auf einigen baustellen gespielt hab. also *thumbsup* fuer herrn dr. kohl fuer seine hellseherrischen faehigkeiten....
41andygewinn1120. Oktober 2014
Ich fand Heltmut Kohl immer Klasse und das lasse ich mir von dir nicht mies machen. Unter seiner Führung musste doch erstmal alles begonnen werden mit sanieren usw. Dass so etwas nicht von heute auf morgen geht, ist doch klar. Wir waren nicht zu doof, wir hatten eben die Mittel nicht. Ich fühle mich in der jetzigen Gesellschaft angekommen, obwohl ich auch nicht alles gut finde. Aber das hat mit Herrn Kohl nichts zu tun. Der hat seine Sache verdammt gut gemacht!
40ExBW20. Oktober 2014
@39 : Ja, vielleicht fühlst du dich ja irgendwie erlöst. Aber doch nicht von Leuten wie Kohl und Co., oder? DAS ärgert mich eben immer. Diese herablassende Haltung uns gegenüber, als wären wir halt einfach nur 40 Jahre zu doof gewesen. Ich bin übrigens auch in einer Stadt mit weniger als 100.000 EW groß geworden, und bei uns gab es IMMER Klopapier: das gute, aus recycletem Sandpapier eben. :-P
39andygewinn1120. Oktober 2014
@38 : Ich fühle mich aber erlöst! Ob du es mir nun glauben willst oder nicht. Ich fand es eben einfach zum kotzen, dass ich Krieg spielen musste in der VMA. Oder dass ich eben nicht in den Laden gehen konnte und einfach mal Klopapier kaufen konnte. Ja, so war es. Die Regale waren leer ... nicht wie immer wieder behauptet wird, dass es alles zu kaufen gab. Das war vielleicht in den großen Städten oberhalb der 100.000 EW so, aber nicht in den kleinen Orten wie in Zeitz, wo ich groß geworden bin!
38ExBW19. Oktober 2014
@36 : Meinst du die historischen Hintergründe? Die sind mir hinlänglich bekannt. Oder worauf willst du hinaus? @37 : Was denn? Ein Rechtsstaat war sie ja nun mal auch nicht. Allerdings finde ich diese arrogante, gönnerhafte Haltung vieler heutiger Politiker in Zusammenhang mit der DDR auch zum Kotzen. Der "Westen" hat damals die DDR zum Schnäppchenpreis bekommen, aber heutige Politiker tun so, als hätten sie uns damals erlöst und den großen Segen gebracht. 1990 - das Jahr der verpassten Chancen.
37Ariel19. Oktober 2014
@35 ja wir haben 2014 und noch immer keine richtige "Einheit".Ergo kannst Du den Schuhkarton vergessen.Ich finde das Wort "Unrechtsstaat" zum kotzen.Wer die DDR nur mit ihren negativen Seiten in Erinnerungen bringt,dem sollte man einfach nicht das Feld überlassen.
36flowII19. Oktober 2014
@34 lol ... haste dich schon mal gefragt, warum der 1. september weltfriedenstag ist und der in der ddr so rausgehoben war :)
35k40830019. Oktober 2014
Leute - tut die Kacke endlich in einen Schuhkarton und ab in den Keller - wir haben 2014
34ExBW19. Oktober 2014
@29 : "sozialistischer Dorfkindergarten mit Propagandadrill" - das wollen viele heute ja gar nicht mehr wahrhaben: ich (Jahrgang '73) habe im Kindergarten den Slogan "Hände weg von Vietnam" gelernt. Dabe habe ich den Sinn erst Jahre später verstanden. Am ersten Schultag, der am "Weltfriedenstag" (1. September) mit einem Fahnenappell begann, erfuhren wir was über Faschismus, Imperialismus und dass alles irgendwie mit Westdeutschland und den USA zu tun hatte. Schlimme Erinnerungen ...
33andygewinn1119. Oktober 2014
@32 Gute und richtige Einstellung, wie ich finde.
32jack0219. Oktober 2014
@29 Hallo Ilse, als Wessi kam ich mit der DDR bei einigen Verwandtenbesuchen in direkten Kontakt. Grenzkontrollen wie im Gefängnis, Läden mit quasi leeren Regalen, Zwangsumtausch 1:1 in Geld mit dem man nichts kaufen konnten, das waren meine subjektiven Eindrück Ein Cousin meiner Mutter hat eine Weile nach seiner Republikflucht bei uns gewohnt,dessen Ehe dann auch zerbrochen ist. Ich freue mich über die Einheit, auch wenn man sicher vieles noch besser machen hätte können und immer noch kann.
31ExBW18. Oktober 2014
@30 : Danke dir. :) Konnte mich nur noch dran erinnern, dass der immer nach einem Film kam. Daher war es immer wichtig, nach dem Film schnell genug aufzuspringen, um rechtzeitig umzuschalten. Weiß auch nicht, wieso ich den Mittwoch in Erinnerung hatte.
30Hebalo1018. Oktober 2014
@26 , nur mal zur Information: "Der schwarze Kanal" lief jeden Montag nach dem Montagsfilm und Dienstags für Schichtarbeiter als Wiederholung um 11 Uhr 30.Willi Schwabes "Rumpelkammer" kam einmal im Monat an einem Mittwoch.
29ilse_bilse18. Oktober 2014
@3 geboren 1977 bei Dresden, Großeltern kirchlich, sozialistischer Dorfkindergarten mit Propagandadrill für 3-Jährige, stramm linientreue Lehrer/Direktoren, gemobbte Jehova-Mitschüler, Erziehung zum Anschwärzen durch "Brigaden" +Meldepflicht, Mutter in der Opposition, Nachbarn hohe FDJ Funktionäre, Berliner Verwandtschaft komplett Stasi-durchseucht, 'Freundschaften' weil der eine Starkstrom hatte, der andere mauern konnte, der nächste Elektriker war. Ich plappere aus dem Nähkästchen, und du? @5
28Folkman06. Oktober 2014
@25 : Aber verdrängen auf der anderen Seite nicht viele auch alles Negative im Hier und Heute und leugnen - weil sie meinen, es gehöre zur Räson - alles Positive an der DDR? Als prominentes Beispiel fällt mir spontan Gauck ein...
27flowII05. Oktober 2014
<link> und dann zu "dies und das" runterscrollen und so hat ichs auch in erinnerung(nach der rumpelkammer halt[und dann "abschalten" wie peter lustig das sagte]) denn sonntags bis 23.00uhr durft ich bestimmt nicht fernsehn kucken ... bischen verhauen hab ich mich mit der zeit. da ja keiner tagesschau kucken sollte, ging das abendprogram schon um 20.00uhr los
26ExBW05. Oktober 2014
@15 : Kam Der Schwarze Kanal nicht immer mittwochs? Ich kenne den ja auch nur vom Wegschalten ...
25ExBW05. Oktober 2014
@16 : Die Glorifizierung findest du bei den Leuten, die in der DDR zurechtkamen und keine großen Ansprüche (Reisen, Konsum) stellten. Nach der Wende wurden sie dann arbeitslos, mussten in Frührente gehen. Und jetzt sehen sie mit an, wie jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt ist, wie die jungen Leute abwandern, die Städte immer leerer werden und scheinbar alles den Bach runter geht. Sie trauern eben alten Zeiten nach, weil sie alles Negative von damals verdrängt oder nie richtig erlebt haben.
24flowII05. Oktober 2014
bei der gst machen. ich hoffe du verstehst wo ich hin will mit meinem positiven rueckblick auf die ddr aus meiner kindlichen/pubertaeren sicht
23flowII05. Oktober 2014
aber das war doch fuer mich in dem alter alles nicht so nen thema und meinen eltern ging es doch auch prima(dipl.-ing. im pck) und in schwedt gabs auch keine versorgungsluecken. ich fand die gst super und das halstuch bzw. hemd wurde doch auch nicht laufend getragen, wie hier augenscheindlich einige "wessis" meinen. seit 88 hatten wir nen c64 also konsumelektronisch auch nicht ganz hinten. am 1.mai musst ich auch nicht peinlich mit meiner klasse mitmarschieren sondern konnte das bei den kamerade
22Hebalo1005. Oktober 2014
@19 , das Thema ist für mich seit 1989 gegessen, Honecker und Co. haben wir zum Teufel gejagt und mir geht es tausendmal besser, als es mir je in der DDR gegangen istPunkt
21Hebalo1005. Oktober 2014
@19 , die schärfsten Grenzsicherungsmaßnahmen waren nach Innen gerichtet, das Volk sollte das Land nicht verlassen. Wenn es nötig ist, eine massenhafte Abwanderung zu verhindern, muss das ja einen Grund haben und wenn man nicht mal einen Pass bekommt, um mal eben in Paris Urlaub zu machen, kann man dies nicht damit abtun, den Sozialismus vor den Faschisten zu schützen. Warum wohl schottet sich auf gleiche Weise Nordkorea ab und überlässt nicht seinen Bürgern die Entscheidung?
20Folkman05. Oktober 2014
@17 : Aber erwähne, bitte, auch die historischen Umstände jener Zeit, also den kalten Krieg sowie die Bedrohung durch den Westen, die zu dieser extremen Grenzsicherung führten, zumal v.a. die Russen das damals so anordneten. Dass man die eigenen Leute später so überwachte, war natürlich paranoid...
19flowII05. Oktober 2014
@16 @17 das haengt aber stark vom alter ab. ich baujahr 1975 sehe die ddr durchaus positiv obwohl man schon einiges mitbekommen hatte. fragt doch mal die leute, wenns die noch gibt. wie toll das leben bis in die hj war. (als es noch keinen krieg gab) da hoert man durchaus gleiches, weil die damals naemlich die gleichen erfahrungen gemacht haben ...
18Ariel05. Oktober 2014
@15 ich kenne nur die.sorry
17Hebalo1005. Oktober 2014
Schon allein, dass die DDR seine Bürger einzäunte und auf sie schießen ließ, war eines der größten Verbrechen des Staates. Antifaschistischer Schutzwall war eine lächerliche Umschreibung für eine Grenze, dessen Sicherungsanlagen ins Landesinnere verbaut waren, eine nach Innen gerichtete Abgrenzung. Man sollte mal in den Foren der SED-Opfer stöbern, die bieten etwas für jeden zum Nachdenken.
16jack0205. Oktober 2014
@ExBW Dieser Argumentation kann ich durchaus folgen. So ganz unbedarft bin ich allerdings auch nicht. Aus meiner Verwandschaft hat sich jemand des"Verbrechens" der Republikflucht schuldig gemacht. Und aúch deshalb sehe ich die DDR als Unrechtsstaat. Was mich nur wahnsinnig macht ist die stellenweise Glorifizierung des alten Systems "DDR". Und der meist damit verbundene Verweis auf die Unzulänglichkeiten unseres aktuellen Systems. Ernsthaft zurück wünschen kann sich diese Zeit wohl kaum jemand
15flowII05. Oktober 2014
@10 biste dir mit der sendezeit wirklich sicher? ich meine der kam montags nach dem spielfilm so gegen 21.45uhr auf ddr1 .... kann mich aber auch irren
14ExBW05. Oktober 2014
musste dort niemand um seine Existenz fürchten. Solange man mitmachte und das Ganze nicht hinterfragte, war alles gut. Deshalb sehen bis heute viele Menschen die DDR mit unterschiedlichen Augen: die einen haben dieses System nur von der "positiven" Seite kennengelernt, die anderen haben erfahren, was passiert, wenn man aus der Reihe tanzt, wenn man was anderes will oder sogar braucht.
13ExBW05. Oktober 2014
@5 : Was @3 schreibt, stimmt, hat allerdings auch nichts mit der Aussage über den Unrechtsstaat zu tun. Als "Wessi" auf Besuch hast du vielleicht einen kleinen Ausschnitt gesehen, bilde dir aber bitte nicht ein, du wüsstest dadurch, wie es in der DDR war. Das wäre reichlich anmaßend. Noch nicht mal Ex-DDR-Bürger könnten dir eine umfassende Einschätzung liefern, weil es nicht überall gleich war und nicht jeder gleich empfunden hat. Ich empfand die DDR durchaus als Unrechtsstaat, aber zumindest
12Ariel05. Oktober 2014
hast du im osten jemals ne praxisgebür bezahlt?sag ja nicht ja.und das fast alles marode war,dagegen sag ich ja nichts.da hast du ja recht.ich schreibe dir gerne später noch was dazu,weil muß leider mal weg.bis denn dann
11andygewinn1105. Oktober 2014
@9 Na dann eben von einem waschechten Ossi: die med. Versorgung fandest du gut? Es war alles veraltet, keine modernen Untersuchungsgeräte gab es. Mieten und Nahrungsmittel waren relativ günstig. Wozu hat das Ganze geführt? Es war doch am Ende alles kaputt, die Häuser waren im Zustand nach einem Weltkrieg (in meiner Heimatstadt). Und es gab natürlich auch Arbeitslose. Nehmlich die, die nicht arbeiten wollten. Und die AK mit der Tagesschau zu vergleichen ist ja hoffentlich nur ein schlechter Witz!
10Ariel05. Oktober 2014
ach ja Karl-Eduard von Schnitzler hatte seine eigene sendung:"Der schwarze Kanal".sendezeit sonntag gegen 23.00 uhr.die "aktuelle kamera" was die nachrichtensendung,vergleichba r mit tagesschau.sendezeit 19.30 uhr.
9Ariel05. Oktober 2014
@5 das sind leider historische fakten,die du nachlesen kannst z.b. bei wikipedia,was k47746 da schreibt.und da du "nur" anscheinend zu verwantenbesuch hier warst,hast du ja nicht alles mitbekommen.medizinische versorgung war kostenlos geregelt,mieten waren günstiger,grundnahrungsmittel waren staatlich gestützt.arbeitslose gab es nicht.der lebensstandart war anders ob besser darüber kann man streiten.und eins noch:Ich Kenne den Sozialismus ihr "Besserwessis" werde ihn nie kennen.
8Exil-Soldier05. Oktober 2014
das Meiste und noch viel mehr was @2 geschrieben hat... passt doch noch viel Besser in die heutige Zeit... die SED/Stasi würde bei der jetzigen Gesetzeslage vor Neid erblassen aber NSA & Co sind ja die Guten *Kopfschüttel*
7TurboEdition05. Oktober 2014
"Unrechtsstaat" - ein typischer ideologischer Kampfbegriff verbohrter Dogmatiker! Und die grünlackierten Bonzen und Kriegstreiber sind bei der Verteufelung der DDR und des Sozialismus die Schlimmsten - einfach unwählbar und unsäglich dieses Pack! <link>
6rose_top05. Oktober 2014
wenn die DDR wirklich ein Unrechtsstaat war, dann dürfte es ja im Rechtsstaat ja nur Gerechtigkeit geben. Aber Recht und Gerechtigkeit müssen nicht das selbe sein. Die Auffassung von Recht und Gerechtigkeit beiderseits der "Mauer" war eben unterschiedlich. Letztendlich gab es auf beiden Seiten eine Diktatur: im Osten eine Partei und im Westen das Geld.@1 : die deutsche Teilung war das Ergebnis eines verheerenden Krieges, das wird heute gerne "vergessen"
5jack0205. Oktober 2014
@k47746 Als 1966 geborene solltest Du es eigentlich besser wissen. Oder du warst Teil des Systems. Beides wäre schade. Ich war selber drüben und habe mir ein Bild machen dürfen. Ich bin kein Bild Leser, aber was Ilse schreibt ist die blanke Wahrheit. Wer das leugnet ist entweder ignorant oder gehört zu den ewig gestrigen, die heute noch der aktuellen Kamera von Karl-Eduard von Schnitzler nachtrauern. LG von einem Wessi der sich über die Einheit freut.
4k40830005. Oktober 2014
@3 haste kein Partner dem Du ne 6 setzen kannst
3k4774605. Oktober 2014
@1 : Geschichte Note 6 - Setzen! - 1.) Die DDR wurde NACH der BRD gegründet (7.10.49; BRD: 15.5.49). 2.) Dies, nachdem der WESTEN die Spaltung Deutschlands jahrelang vorangetrieben hatte (Bi-Zone, Tri-Zone, Einführung der D-Mark im Juni 1948 NUR im Westen und Westberlin). Also WER hat Deutschland geteilt?!? "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb!" (Konrad Adenauer) - 3.) 1953 bot Stalin dem Westen die Einheit unter Neutralität an - abgelehnt! @2 : BILD-Leser...?!
2ilse_bilse05. Oktober 2014
Es ist ja schön, dass 28% der Linken der Auffassung sind, das Einmauern der Bevölkerung, Scheißpropaganda 24/7, Foltergefängnis für demokratische Umtriebe, Bespitzeln/Verpfeifen der eigenen Verwandten und Klassenkameraden, Ausgrenzen und Mobben von Kindern, die nicht in den staatl. Jugendorganisationen waren, Kindern einbläuen, ja nicht in der Schule zu erzählen, dass die Eltern Deutschlandfunk hören, Nahrungsmittelauswahl nur für Bonzenbrutgebiete, umfassende Zensur und Abhören, Unrecht waren!
1k40830005. Oktober 2014
die DDR war ja kein Staat sondern ein abgespaltetes Stück der BRD