Berlin (dts) - Der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Ungerechtigkeit in Deutschland beklagt. "Wir leben in einem sehr reichen Land, aber es ist ein ziemlich ungerechtes Land", sagte Thierse am Montag im Deutschlandfunk. Es sei "ein skandalöser Zustand", dass Deutschland "mit […] mehr

Kommentare

9Chris198631. Dezember 2012
@7 Die Ex-Freundin meines Bruders und Mutter seiner Tochter -> Schule abgebrochen -> 3 Ausbildungen rausgeschmissen weil dauernd "krank" -> H4. Geld für Kippen und nen Handyvertrag mit nem S3 ist da aber kein Geld um mit der Bahn einmal im Monat die Tochter besuchen zu fahren. Der Rest der Familie passt da perfekt dazu, alle H4 aber Flachbildfernseher, Kippen, Smartphone usw. Wie gesagt, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und all zu gerne wird das eigene Unvermögen auf Andere geschoben.
8NolensVolens31. Dezember 2012
Tja @7 , Pech gehabt. Ich arbeite ehrenamtlich in einem Beratungszentrum. Ich höre jeden Arbeitstag "Hintergründe", oft wollen sich die Menschen nicht helfen lassen, weil sie dann von bequemen Gewohnheiten Abschied nehmen müssten. Das Beispiel mit der Tafel war absichtlich gewählt, denn es ist für so viele erlebte Fälle exemplarisch: Eine Mutter mit drei Kindern ist zu "arm" um Lebensmittel zu kaufen, aber Geld für Haarfarben, Nagellacke + zahllose Zubehöre, Kosmetika und Zigaretten ist übrig.
7SCORPIUS31. Dezember 2012
@all Wieviele von Euch haben sich denn schon ernsthaft mit Armut in ihrer Stadt beschäftigt? Es ist sehr wohl ein skandalöser Zustand wie so manche, ob Politiker oder Bürger dieses Landes, mit armen Menschen / Armut umgehen. Das hat auch mal rein gar nichts mit einem "nichtgreifen" des Sozialstaates oder Eigenverantwortung zu tun. Denen die hier so - sry - große Sprüche machen empfehle ich mal ein paar Tage bei den örtlichen Tafeln / Suppenküchen zu arbeiten. Sich mal die Hintergründe anzuhören
6Redigel31. Dezember 2012
@1 +3 : Wer in Deutschland verhungert, muss einen Aktionsradius von einem Bierdeckel haben. Wenn Eltern ihre Kinder verhungern lassen, hat das nichts damit zu tun, dass der Sozialstaat nicht greift, der greift nämlich durchaus. Der Staat ist allerdings nicht dazu da, gewisse Leute wie einen Hund an der Leine zu führen, weil diese sonst ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen. Es ist einfach zur Unsitte geworden, jegliche Eigenverantwortung auf andere zu übertragen und die Schuld dort zu verorten.
5NolensVolens31. Dezember 2012
@2 :Die Maßstäbe dürften sich wohl für jeden Menschen ändern, der auch nur ein einziges Mal Menschen in Ländern gesehen hat,in denen es kein H4 gibt und in denen sich Menschen nicht von ihrer eigenen Hände Arbeit ernähren können. Was hier in D als "materiell arm" gilt, erflehen sich Menschen in anderen Teilen der Erde. Es kommt eben immer auf die Perspektive an. Beispiel:100m von unserem BZ ist eine Tafel - dieses Essen ist bei manchen fest eingeplant, damit man weiter Kosmetik & Co. kaufen kann!
4k40830031. Dezember 2012
Thierse ist ein ziemlich alter Mann - zum Glück tritt er ab
3SCORPIUS31. Dezember 2012
@1 DANKE @2 kommt auf die Quellen an die man sich zu Nutze macht um seine Meinung zu bilden
2Chris198631. Dezember 2012
@1 Ich habe noch nicht gelesen, dass hier jemand verhungert wäre. Zum Thema: Wenn wir der Maßstab für ein ungerechtes Land sind, dann ist der Rest der Welt wohl die Hölle. Bei uns kann jeder, völlig egal wie faul und dumm, ein Dach überm Kopf, was zu essen auf dem Tisch und Klamotten am Körper haben. Wie oft es sowas in der Welt gibt kann man wohl an einer Hand abzählen.
1floyd31. Dezember 2012
Es ist ein skandalöser Zustand, dass die Menschen im eigenen Land nichts zu essen haben, aber das Geld ins Ausland geschafft wird.