Saar-Regierungschefin: Ohne Altschuldenregelung drohen Länderfusionen

24. Oktober 2014, 17:42 Uhr · Quelle: dpa

Saarbrücken (dpa) - Ohne eine Altschuldenregelung für ärmere Bundesländer führt aus Sicht von Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kein Weg an einer Neugliederung Deutschlands vorbei. In der «Süddeutschen Zeitung» brachte sie Fusionen mit am Ende nur noch 6 oder 8 statt heute 16 Bundesländern ins Gespräch. «Wir brauchen eine Altlastenregelung im Länderfinanzausgleich», sagte die 52-Jährige. Andere Regierungschefs widersprachen der CDU-Politikerin. Die Bundesregierung sieht derzeit keinen konkreten Anlass, über eine Neugliederung nachzudenken.

Finanzen / Bundesländer
24.10.2014 · 17:42 Uhr
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