Berlin (dpa) - Die Idee vorbeugender Therapien für pädophile Männer auf Krankenschein hat eine weitere Hürde genommen. Der Bundestag beschloss am Abend, Patienten mit pädophilen Neigungen künftig in Modellprojekten zu beraten und zu therapieren. Ziel ist ein besserer Kinderschutz. Mit dem Beschluss […] mehr

Kommentare

10raffaela11. November 2016
Sicher ist jedes nicht sexuell genötigte Kind ein Schritt wert. Mich verwundert nur immer wieder, für was die Kassen Geld ausgeben! Es gibt für mich persönlich wichtigere Leistungen, die von den Kassen übernommen werden sollten. Und glaub mir, ich kann ein Lied davon singen! Dass ich nicht zum Massenmörder vor 3 Jahren geworden bin, grenzt an ein Wunder....
9Fee11. November 2016
Aber trotzdem ist jeder Pädophile, der Hilfe sucht, evtl. ein "Täter" weniger, wenn er die Möglichkeit hat, dass ihm geholfen werden kann. (wie auch immer) Jeder Versuch ist es in meinen Augen wert, wenn es am Ende hilft, Taten zu verhindern, die einem Menschen, in dem Fall einem Kind, Leid zufügen.
8Fee11. November 2016
@7 : Wie gesagt, die "Opfer", in dem Fall Kinder, also Hilfe mit allem Drum und Dran für sie, sollten immer vorgehen, gar kein Thema. ^^ Ich sehe es trotzdem nicht ganz so abwertend an, wie du es im ersten Kommentar schreibst. (wobei ich verstehe, wie gefrustet es in erster Linie gemeint war ;)
7raffaela11. November 2016
@6 Es ist für mich schon nachvollziehbar, dass es solche Menschen gibt. Keine Frage! So wie es Homosexualität gibt, die ein Heterosexueller nicht nachvollziehen kann. Dass aber die Opfer - und das betone ich hier nochmals- vorrangig therapiert gehören, hat für mich oberste Priorität. Und da hapert es nämlich gewaltig. Aber Kindern kann man ja keine Psychopharmaka unterjubeln. Da gehört Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Liebe dazu. Und diese Studien zahlt keine Institution.
6Fee11. November 2016
@4 : Auch wenn es "für uns" schwer nachvollziehbar ist, dass es Menschen gibt, die "solche Neigungen" haben, so sollte man doch alles versuchen, um dies verhindern oder mindern zu können. <link> <link>
5Fee11. November 2016
@1 : Selbst wenn es nur Einer wäre, der sich anmeldet, wäre es ein Anfang, nämlich dahingehend dass einerseits dem geholfen wird, der "diese Neigung" hat und Hilfe braucht/sucht und andererseits den möglichen Opfern, also den Kindern vielleicht dieses Leid erspart bleibt. ^^ Den Kindern, die "pädophilen Taten" zum Opfer fielen, Familienangehörigen etc... muss natürlich in erster Linie geholfen werden. Also die Betreuung, Psychologische Hilfe etc...Versteht sich von selbst.
4raffaela11. November 2016
Ich bin mir sicher, dass Versuchskaninchen gerne gesehen werden! Diese Studien dienen oftmals einzig der Forschung, der Pharmazie (Medikamente)etc....Mir persönlich wäre mehr daran gelegen, dass den Opfern - und dazu zählt manchmal nicht nur das Kind, sondern die ganze Familie- sinnvolle und jahrelange Betreuung angeboten wird. Wenn es der Prävention dient. Ok. Ich denke jedoch, dass in diesen Plätzen mehrheitlich Pädophile integriert sind, die schon auf-oder straffällig geworden sind.
3tastenkoenig11. November 2016
Tatsächlich gibt es viel mehr Pädophile, die Hilfe suchen, als es Plätze gibt. Viele Therapeuten weisen sie ab. An der Charité gab es ein Modellprojekt, das sehr begehrt war. Im Idealfall kämen wir gesellschaftlich soweit, nicht die Neigung zu verdammen, für die die Betroffenen nichts können, sondern nur eventuelle Taten, die sich daraus ergeben, wenn Betroffene die Neigung nicht kontrollieren können. Heutzutage werden Hilfesuchende stigmatisiert, sogar von Fachleuten. Das hilft niemandem.
2ircrixx11. November 2016
@1 : Die Pädovielen, du sagst es.
1raffaela11. November 2016
Da werden sich auch ganz viele potenzielle Patienten anmelden.....