Berlin (dpa) - Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel lehnt die Tolerierung einer rot-grünen Bundesregierung durch die Linkspartei weiterhin kategorisch ab. «Das wäre unverantwortlich und deswegen wird es so was ganz sicher mit der SPD nicht geben», sagte Gabriel dem Deutschlandfunk. Eine […] mehr

Kommentare

29Folkman12. August 2013
@28 : du musst aber auch berücksichtigen, dass die Wachstumsgewinne inzwischen fast nur noch an die oberen 10% gehen... Noch deutlicher wird es, wenn man bedenkt, dass der Anteil der oberen 10 Prozent am Gesamtvermögen bei 67% liegt. Das oberste 1 Prozent hat sogar 36%.
28Chris198612. August 2013
@19 die oberen 10% der Einkommensbezieher zahlen 50% des gesamten Einkommenssteueraufkommens. Ich weiß nicht wo du da eine gezielte Umverteilung von unten nach oben siehst. Weitere Aussagen verkneife ich mir lieber. Wenn ich auf die Kompetenzen im Umgang mit Geld bei den Menschen die ich kennengelernt habe die auf die Stütze angewiesen sind oder die Wochenstunden die meine Vorgesetzten in meiner Firma arbeiten eingehe bin ich wieder der Lügner der nur Ausnahmen gesehen hat...
272fastHunter12. August 2013
@26 : Du hast es erfasst. Und genau deshalb gibt es in Deutschland keine Obdachlosen, die dies nicht freiwillig so wollen. Vater Sozialstaat fängt jeden auf, der es möchte und sich an dessen Regeln hält.
26Wannabe12. August 2013
@24 Naja dann darf der Obdachtlose sich ja auch nehmen, was er möchte. Es ist ein Sozialstaat, da sollen sich die Menschen mit Geld doch nicht anstellen. Sozialstaat heißt noch lange nicht sozialistischer oder kommunistischer Staat. Menschen zu enteignen ist Diebstahl. Die Frage ist nur, wann beginnt die Enteignung und bis wohin ist es eine sozial gerechte Belastung. Progressive Steuerlast ist gut und sozial. Direkte Umverteilung nicht.
25picard9512. August 2013
Meine polierte Kristallkugel sagt mir, dass die SPD sich der CDU als Juniorpartner zur Verfügung stellt falls es die FDP nicht über die 5% Hürde schaffen sollte. Wäre die SPD daran interessiert den Kanzler zu stellen hätten sie garantiert nicht Steinbrück nominiert.
242fastHunter12. August 2013
@23 : Wer spricht denn von ausrauben? Wir leben in einem Sozialstaat. Wem das nicht passt der darf gerne gehen. Kostenlose, gute Ausbildung und ein Gesundheitssystem finanzieren sich nicht von selbst.
23Wannabe12. August 2013
@21 Diebstahl wird nicht besser dadurch, dass man ihn durch seine eigene Moral rechtfertigt. Ein Obdachtloser, der weniger hat als du, darf dich doch auch nicht ausrauben, weil du mehr hast und es ungerecht ist, dass er nicht mal ein Dach über dem Kopf hat. Die Stärkung des Mittelstandes sollte generell der Gesellschaft helfen die Schere klein zu halten. Der Mittelstand wird aber auch ausgeblutet zur Zeit.
222fastHunter12. August 2013
@21 : Du meinst, dass jeder als arm zählt, der weniger als 2500,- Brutto im Monat hat? Ich lach mich aber scheckig! Die Umverteilung von oben nach untern passiert über die Abgaben. Wenn das nicht mehr passt, muss daran gedreht werden. Es ist ja nicht so, dass die Typen ihr Geld unter dem Kopfkissen verstecken. Kapitalertragssteuer, Grunderwerbssteuer. Wer ne Villa kauft, muss dann eben stärker zahlen.
21knueppel12. August 2013
@20 Selbstverständlich sollte das das Ziel sein. Eine "Umverteilung von oben nach unten" ist die einzig sinnvolle Maßnahme um dem Trend, dass der Mittelstand durch Lohndumping etc. faktisch zunehmend vernichtet wird, entgegen zu wirken. So wie du die Situation darstellst (wenige Reiche, wenige Arme), ist sie ja nicht annährend...dazu gibt es auch genügend viele Belege, aber eigentlich reicht es schon aus, mit offenen Augen herum zu laufen, damit einem "die Schere ins Auge sticht".
20Wannabe12. August 2013
@19 Die Umverteilung von Oben nach Unten darf aber auch nicht das Ziel sein. Das nennt man dann Diebstahl. Zudem würde es dazu führen, dass man sich auf der faulen Haut ausruht. Eine Gesellschaft brauch eine breite Mittelschicht und wenig Arme und Reiche. Das klappt durch umverteilung aber eher schlecht.Man muss dafür gute Rahmenbedingungen schaffen. Und da bietet die Linkspartei keine Ansätze. Und glaube mit, du würdest von einer Umverteilung Oben nach Unten nicht profitieren. Da verlieren alle
19Folkman12. August 2013
@18 : Die Umverteilung von unten nach oben, wie es die derzeitige Regierung forciert hat, scheint dich hingegen wenig zu stören, obwohl sie die Arm/Reich-Schere immer weiter öffnet und zur Prekarisierung ganzer Gesellschaftsgruppen führt. Ich schätze mal, du profitierst von der jetzigen Umverteilung. Als klar denkender Mensch kann man allenfalls für eine andere Umverteilung eintreten, da die jetzige auf Dauer gesellschaftlichen Sprengstoff enhält...
18Chris198612. August 2013
@17 Das forcieren noch stärkerer Umverteilung von Geld würde ich allgemein als "links" definieren. Das hat zwar alles nichts mit meiner Diskussion über den Ausschluss der Linken als Koalitionspartner oder eine Regierung unter Tolerierung der Linken zu tun aber wenns dir weiterhilft. Ich gehe immer noch davon aus, dass die SPD die Linken in beiden Formen der Regierungsbeteiligung ausschließen um entsprechende Wähler zu halten.
17knueppel12. August 2013
@14 Was für eine absurde "Schlussfolgerung". Was hat(te) die Politik der SPD und Grünen denn in "jüngster" Zeit noch damit zu tun, was man allgemein als "links" definiert?
162fastHunter11. August 2013
@15 : Deinen ersten Satz unterschreibe ich sofort. Ich wette, dass genau das der Punkt war. Und die Bundes-SPD verhält sich genauso. Erst strikte Ablehnung der Linken und nach der Wahl wird dann geschaut, ob man Merkel mithilfe "des gehassten Feindes" nicht doch stürzen kann. So läuft das aber nicht!
15FichtenMoped11. August 2013
@14 : Vielleicht wollte er auch einfach nicht verarscht werden? Da dieses kein unwesentlicher Punkt ist, liegt das schlechtere Abscheniden sicherlich nicht nur an einer möglichen Beteiligung der Linken bei der Regierungsbildung. Man kann es hinterher einfach nicht sagen, da die Ereignisse vor der ersten Wahl anders lagen.
14Chris198611. August 2013
@12 Natürlich ist die Bespitzelung umfangreicher aber die Stasi hätte sich diesbezüglich ebenso weiterentwickelt. @13 Der Wahlerfolg der FDP/Grüne im zweiten Wahlgang und der Absturz der SPD haben gezeigt, dass die Wähler durchaus keine Linke Regierungsbeteiligung wollten.
13FichtenMoped11. August 2013
@10 : Hätte, wenn und aber. Es ist müßig über nicht eingetretene Ereignisse zu spekulieren oder wie was wäre, wenn man es anders gemacht hätte. Hätte Dagmar Metzger für Ypsilanti gestimmt, wäre sie MP von Hessen gewesen. Hat Frau Metzger aber nicht. @11 : Naja, es fängt aber schon an. Wenn dein Name auf der Blacklist steht (auch wenn du es nicht bist), wird dir in den USA das Fliegen verweigert. Wegsperren darf man auch ohne Anklage. In den USA und GB sogar für ziemlich lange.
12Folkman11. August 2013
@11 : Im direkten Vergleich ein Hobbyverein. Die Bespitzelung ist heute x-mal umfangreicher, politische Verfolgung, Gefängnisse und sogar Tote gibt es ebenso. Manches ist bislang nur noch nicht aufgedeckt. Einfach mal abwarten...
112fastHunter11. August 2013
@9 : Ein Hobbyverein unterhält keine eigenen Gefängnisse, in die Systemkritiker oder Leute, die ausreisen wollen, einfach mal so eingesperrt und gefoltert werden. Ein Hobbyverein erschießt keine Menschen, welche die Landesgrenze übertreten wollen. Auf dem Auge scheinst du blind zu sein, wenn du meinst, dass die Stasi lediglich das Volk bespitzelte.
10Chris198611. August 2013
@6 Und du meinst nicht viele hätten die SPD gar nicht erst gewählt wenn die Option einer linken Regierungsbeteiligung von vorn herein durch die SPD begrüßt worden wäre? Ansonsten sehe ich eine Minderheitsregierung die durch Links toleriert wird als die schlechtere Wahl deiner beiden aufgezählten Optionen.
9Folkman11. August 2013
@7 : du weißt aber schon, dass viele ehemalige Funktionäre auch in FDP und CDU untergekommen sind? Ein Vergleich NSA und Stasi ist bei weitem nicht dummdreist, sondern sogar sinnvoll. Man kommt da nämlich zu dem Ergebnis, dass die Stasi im Vergleich ein harmloser Hobbyverein war. Das mag sicher nicht jedem gefallen, v..a. nicht mitte-rechten Menschen, aber das ändert mal nichts an der Tatsache...
82fastHunter11. August 2013
@6 : Wenn Gabriel den linken Flügel wieder in der SPD haben möchte, sollte er das über das Wahlprogramm und nicht seine große Klappe machen. @7 : Was hat denn Herr Adenauer mit den Nazis getan? "Man schüttet kein dreckiges Wischwasser weg, bevor man kein neues hat."
7k44910811. August 2013
@5 Hessen ist kein "spezieller Fall" sondern Realität. Und das die SPD - NSA und Stasi in einen Topf wirft, ist schon dummdreist, hat doch selber die SPD im Land Brandenburg über 90 Prozent der Stasi-Mitarbeiter in die öffentliche Verwaltung übernommen, wo sie jetzt als "Beamte" unkündbar sind.
6FichtenMoped11. August 2013
Mir stellt sich eher die Frage, ob eine Regierung mit Tolerierung durch Linkspartei oder 4 weitere Jahre Merkel mit gelben Schwanz (der andauernd versucht Merkel zu wedeln) _unverantwortlich_ ist. Da ist mit 1) lieber. @2 : Gabriel möchte gerne den linken Flügel zurück in der SPD und nicht in einer anderen Partei ausgegliedert haben. @3 : Ypsilanti wollte R-G-R NACH der Wahl, obwohl sie dieses vor der Wahl ausgeschlossen hat. Deine comments waren auch schon mal nachhaltiger.
5Folkman11. August 2013
@3 : der alte Hut Hessen war ein spezieller Fall. Der Fehler war (und ist es nun wieder), diese Möglichkeit von vornherein auszuschließen. So kann man später, wenn es nötig wird, natürlich keine Akzeptanz erwarten. Aber die Zeiten ändern sich. So hat sich mittl. auch die Stasi seit NSA & Co. stark relativiert...
4k44910811. August 2013
"Gabriel: Tolerierung durch Linkspartei «unverantwortlich" - und eine Stunde später erfährt der Leser: "Spiegel": Gabriel kann sich Mitgliederentscheid über nächste Koalition vorstellen" - peinlich, peinlich SPD
3Chris198611. August 2013
@2 Sie hat in Hessen unter Ypsilanti ja gesehen was passiert wenn man eine Koalition mit Links anstrebt. Ich würde auf einen sichtbaren Wählerverlust tippen, sollte die SPD plötzlich eine Regierungskoalition mit Grün und Links anstreben.
2Folkman11. August 2013
Man fragt sich in der Tat, was die SPD mit dieser permanenten Predigt bezwecken möchte. Einen Einfluß auf die Prozente hat sie jedenfalls nicht; das sollte nach so vielen Jahren doch mal klar sein...
1k44910811. August 2013
Was der Gabriel von sich gibt, ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist.