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Straßburg (dpa) - Der Euro für alle und ein Europa ohne Grenzen: Kurz vor der Bundestagswahl hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit brisanten Vorschlägen die Debatte über die Zukunft der Europäischen Union angeheizt. In Deutschland stieß er damit bei FDP, AfD und Linken auf teils heftigen ...

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(14) lutwin52 · 13. September um 20:53
Es ist engstirnig zu sagen, dass der Euro schwach ist. Im Gegenteil. Er ist sogar sehr stark. Er kann durchaus mit dem US-Dollar mithalten. Der Euro hat Zukunft. Auch wenn die "schwachen" Länder jetzt mit hinein sollen. Klar gibt es Nachteile. Abwertung der nationalen Währung war immer ein Rettungsanker. Aber war das immer die große Hilfe? Wäre Griechenland und die EU heute besser dran wenn die Drachme wieder eingeführt worden wäre? Ich glaube das nicht.
(13) lutwin52 · 13. September um 20:48
@10 ein bisschen will ich dir ja zustimmen, aber noch mal zurück zu den USA. @11 ist richtig was du schreibst. Griechenland hat sich den Zugang zum Euro ergaunert. Aber jetzt geht Juncker noch einen Schritt weiter und will den Rest der "armen" Länder in den Euro holen. Und noch mal USA. Wie machen die das denn? Gibt es da kein "Rumänien" oder ein "Griechenland" oder sonstige? Der US-Dollar steht wie eine 1. Und das sogar weltweit. Russland, China rechnen in Dollar. Warum nicht auch der Euro?
(12) Psychoholiker · 13. September um 17:19
Und das gleiche Problem wie mit Griechenland wird mit den Staaten passieren, die nicht so eine starke Wirtschaft haben, aber schon den Euro aufgedrückt bekommen.
(11) Psychoholiker · 13. September um 17:18
Das Problem mit Griechenlland ist entstanden, weil Griechenland sich Zutritt in den Euro-Raum mit gefälschten Bilanzen verschafft hat. Es wurde eine bessere Wirtschaftlichkeit vorgegaukelt und es war nur eine Frage der Zeit, bis Griechenland darüber stolpert. Jeder Politiker weiß es, aber niemand will heute davon etwas wissen. Wer es nicht glaubt kann ja mal über die Internetseiten unserer Parteien über's Kontaktformular nachfragen, warum heute niemand mehr darüber spricht. Du wirst ignoriert.
(10) Muschel · 13. September um 14:40
" Während der Eurokrise entpuppte sich die unterschiedliche Wirtschafts- und Finanzstärke in der Währungsunion als großes Problem." Wie kommt der Herr J. auf diese absurde Idee? Schlimm genug, dass schon weitere Kandidaten als Billiglöhner-Liederanten in den Startlöchern stehen. Aber das ist ja heutzutage der Sinn des Ganzen.
(9) lutwin52 · 13. September um 13:09
Der Euro war kein Fehler. Der DM hinterher zu heulen ist ein Fehler. Was ich netto im Geldbeutel habe ist entscheidend. Und da hat sich gegenüber der DM absolut nichts verschlechtert. Manches ist sehr viel teurer geworden. Zum Beispiel Strom. Aber daran ist der Euro nicht schuld. Was man immer wieder vernachlässigt ist das System in den USA. Da gibt es auch strukturelle Unterschiede zwischen den Staaten. Aber von einem Dollar-Rettungsschirm habe ich noch nichts gelesen.
(8) Troll · 13. September um 11:34
@7: Ich sehe im Euro ehrlich gesagt überwiegend Vorteile für die EU. Die DM hat gewackelt und war nicht mehr so stabil, seit die Bundesbank sich nicht mehr an den Goldreserven orientiert hat. Die Kursschwankungen waren eher eine Hürde im europäischen Markt. Und im Vergleich zum US-Dollar ist die Euro auch sehr stabil. Und andere EU-Länder haben sogar sehr stark davon profitiert. Daran muß man ja auch denken. Es darf ja nicht "Deutschland zuerst" gelten, wenn wir uns zusammen tun.
(7) Saxone · 13. September um 11:26
@5 Der Euro war ein Fehler. Es gab damals schon kritische Stimmen. Die wurden nieder gemacht. Mit etwas Weitblick war das schon damals erkennbar. Glaube mir, es wird nicht besser werden. Letztendlich wird es wieder im Chaos versinken. Wie immer im Schuldgeldsystem.
(6) Indianerle · 13. September um 11:17
Ich hätte lieber die gute alte DM wieder.
(5) Troll · 13. September um 11:16
@4: Der Exportüberschuß von Deutschland ist ja nicht mal das Problem, zumal der ja auch stark aus der EU-Zone rausläuft. Er ist also für uns eher ein Vorteil. Das Problem sind die Exportdefizite bzw. Importüberschüsse in einigen anderen EU-Ländern. Klar, man kann die Wirtschaft nicht plötzlich umstellen. Die entwickelt sich von allein mit jeder neuen Generation, die anders aufwächst und deren Mentalität entsprechend geprägt wird. Deshalb sprach ich ja von "langfristig".
(4) Saxone · 13. September um 11:10
@3 Den Euro gibt es jetzt wie lange? Und wie lange sind die Probleme in der EU offensichtlich? Und was wurde seit dem unternommen? Wie hoch ist der Handelsbilanzüberschuss in D? Steigt vielleicht sogar der Handelsbilanzüberschuss? Da glaubst du doch selber nicht dran, dass die Probleme jemals gelöst werden. Zumal es auch verschiedene Mentalitäten in Europa gibt. Die EU ist ein einziger Bürokratenapparat.
(3) Troll · 13. September um 11:00
Langfristig hat Juncker absolut recht. Allerdings muß zuerst dafür gesorgt werden, daß die EU an sich wieder stabiler ist und jedes Land, daß den Euro bekommt auch eine ausgewogene Handelsbillanz erfüllen kann, so daß es nicht zu einer Problematik wie zum Beispiel in Griechenland kommt. Das muß man vorrangig angehen und dieser Prozeß wird schon mehrere Jahre dauern. Aber dann wäre eine gemeinsame Währung auf jeden Fall ein großer wirtschaftlicher Vorteil für die EU.
(1) Irgendware · 13. September um 10:05
Das hätte seine Vorteile, so würde der Euro wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Derzeit läuft der Euro Gefahr den Platz 2 hinter dem US-Dollar irgendwann an den Chinesischen Renimbi zu verlieren
 

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