News USA: Ältester Todestraktinsasse Amerikas im Alter von 94 Jahren gestorben

News-Bot

klamm-Bot
25 April 2006
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Folgende News wurde am 15.02.2010 um 06:56:00 Uhr veröffentlicht:
USA: Ältester Todestraktinsasse Amerikas im Alter von 94 Jahren gestorben
Shortnews

Viva Leroy Nash (94) saß im Gefängnis von Florence (US-Bundesstaat Arizona) im Todestrakt. Nash war der älteste Hinrichtungskandidat der Vereinigten Staaten. Er wurde jedoch nicht hingerichtet, sondern starb eines natürlichen Todes. Als er starb war er taub, fast blind und an Demenz erkrankt. Kriminell war Nash schon seit den 1930ern und erhielt unter anderem zweimal lebenslänglich für einen Raubmord (1977). Geboren wurde Nash 1915. Mit 15 wurde er erstmals verurteilt. Er hatte einen bewaffneten Raub verübt. 1947 erschoss er einen Polizisten und musste für 25 Jahre ins Gefängnis. 1982 gelang Nash die Flucht aus dem Gefängnis. Während seiner Flucht erschoss er einen Angestellten in einer Münzhandlung. Wegen diesem Mord wurde er 1983 zum Tode verurteilt.
 
Sinnfreie Postings sind deine Spezialität oder?

Es kann nicht sein, dass ein Mensch sein restl. Leben auf seinen Tod warten muss und dann noch eines natürliches Todes stirbt...was meinst du wie es diesen Menschen eght zu wissen, jeden Tag kanns losgehen....

Lese mal die News richtig!
Der Mann war dement, d.h. er hat es schon längst vergessen das auf ihn die Hinrichtgung wartet...

B.t.w. ich bin gegen die Todesstrafe.
 
Es kann nicht sein, dass ein Mensch sein restl. Leben auf seinen Tod warten muss und dann noch eines natürliches Todes stirbt...was meinst du wie es diesen Menschen eght zu wissen, jeden Tag kanns losgehen....

Der Typ hatte 3 Menschen erschossen und es somit auch nicht anders verdient.
 
Du weißt was Demenz ist?

Wenn er zum Zeitpunkt der Verurteilung schon dement war, ist es schlimm genug, dass ihm so eine Strafe zugedacht wurde; wenn er erst in den letzten Jahren oder kurz vor seinem Tod erkrankte, ändert das nichts an einem vermutlich ziemlich unangenehmen Zeitraum.
 
Achso, dann hätte er deiner Meinung nach trotz der Morde straffrei aus der Sache herausgehen sollen?

Du möchtest also die Angehörigen der Ermordeten mit dem Wissen foltern, dass der Mörder ihrer Liebsten keine Strafe bekommt?

Interessant...
 
Achso, dann hätte er deiner Meinung nach trotz der Morde straffrei aus der Sache herausgehen sollen?

Mit einem etwas differenzierteren Blick (den ich prinzipiell immer nur empfehlen kann) wäre dir aufgefallen, dass es zwischen Straffreiheit und Todesstrafe ein breites Spektrum möglicher Urteile gibt...
 
Der Typ hatte 3 Menschen erschossen und es somit auch nicht anders verdient.

Es nicht anders verdient?
Hier mal ein kluges Zitat aus einem sehr bekannten Fantasy Epos:
Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Denn selbst die ganz Weisen können nicht alle Absichten erkennen.
 
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden.
Wer nicht weiß, woher's kommt: Matthäus, Kap. 7, Vers 1
 
Mit einem etwas differenzierteren Blick (den ich prinzipiell immer nur empfehlen kann) wäre dir aufgefallen, dass es zwischen Straffreiheit und Todesstrafe ein breites Spektrum möglicher Urteile gibt...
Für 3 Morde muss es die Höchststrafe geben. Alles andere wäre in meinen Augen Anarchie. Und selbst wenn er bereits in der Verhandlung dement war, macht das keinen Unterschied. Da kommt es allein darauf an, ob er es bei seiner Strafttat auch schon war. Und da lese ich aus der News heraus, dass er es nicht war.
Es nicht anders verdient?
Nein hat er nicht. Menschen, die anderen Menschen das Leben nehmen sollen auch wissen/merken, dass sie was falsch gemacht haben. Und somit hat er es auch nicht anders verdient als jeden Tag mit dem Gedanken aufzuwachen, dass er heute den Termin für seine Hinrichtung erfahren könnte.

Wobei ich sogar behaupten würde, dass er zum Schluss schon gar nicht mehr wusste, weshalb er überhaupt inhaftiert war.
 
Für 3 Morde muss es die Höchststrafe geben. Alles andere wäre in meinen Augen Anarchie. Und selbst wenn er bereits in der Verhandlung dement war, macht das keinen Unterschied.

Alttestamentliches Denken, immer wieder schön. :mrgreen: Wenn es schon Anarchie ist, den Staat nicht zum Mörder zu machen, indem er Menschen hinrichtet, und wenn es schon Anarchie ist, eine humanistische Rechtssprechung zu befürworten, die keine Urteilskraft über Leben und Tod hat - wie ist es denn dann in deinen Augen in allen anderen Bereichen der Gesellschaft? Zivildienst - Anarchie? Bewährungsstrafen bei Diebstahl statt Abschlagen der Hand - Anarchie? Freies Herumlaufen schwarzgewandeter rothaariger Frauen statt Feuertod - Anarchie? :ugly:

Nein hat er nicht. Menschen, die anderen Menschen das Leben nehmen sollen auch wissen/merken, dass sie was falsch gemacht haben.

Sehr clever, ja, gerade, wenn man bedenkt, dass der Hingerichtete hinterher nichts mehr davon hat, dass er etwas gemerkt hat.
Du meinst also, für einen Mord ist eine folterähnliche (da psychisch äußerst belastende) jahrelange Inhaftierung mit anschließender Hinrichtung ein angemessener Fingerzeit für den Täter...interessant...
 
Alttestamentliches Denken, immer wieder schön. :mrgreen: Wenn es schon Anarchie ist, den Staat nicht zum Mörder zu machen, indem er Menschen hinrichtet, und wenn es schon Anarchie ist, eine humanistische Rechtssprechung zu befürworten, die keine Urteilskraft über Leben und Tod hat
Ich habe mir die Todessprafe nicht ausgedacht. Von mir aus hätte er auch nur den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzten können. Ach halt, tat er ja.

Zivildienst - Anarchie? Bewährungsstrafen bei Diebstahl statt Abschlagen der Hand - Anarchie? Freies Herumlaufen schwarzgewandeter rothaariger Frauen statt Feuertod - Anarchie? :ugly:
Den Blödsinn lass ich mal unkommentiert. :roll:

Sehr clever, ja, gerade, wenn man bedenkt, dass der Hingerichtete hinterher nichts mehr davon hat, dass er etwas gemerkt hat.
Und vor der Hinrichtung merkt er auch nichts?
Du meinst also, für einen Mord ist eine folterähnliche (da psychisch äußerst belastende) jahrelange Inhaftierung mit anschließender Hinrichtung ein angemessener Fingerzeit für den Täter...interessant...
Das ist seine Strafe und genau davon wusste er vor seinen Morden.