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klamm-Bot
25 April 2006
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Folgende News wurde am 18.08.2006 um 16:16:00 Uhr veröffentlicht:
Neue Bedenken gegen Vorratsdatenspeicherung
IT-News

Starke Zweifen an der Umsetzbarkeit der umstrittenen EU-Richtlinie zur Speicherung von Kommunikationsdaten auf Vorrat hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags aktuell in einem Gutachten geäußert.Eingriff in PrivatsphäreWie der IT-Branchendienst heise.de meldete, bestünden laut Gutachten erhebliche Bedenken, ob die Richtlinie in der beschlossenen Form mit dem Europarecht vereinbar sei. Die Richtlinie schreibt die verdachtsunabhängige Speicherung von Telefon-, Mobilfunk und Internetdaten ...
 
wenn ich mich recht erinnere dann tun die I-Net Anbieter schon lange die IPs der Kunden 3 Monate lang speichern und wer weiss noch was alles.
 
Tun sie, aber eigendlich dürfen sie das gar nicht.

Ich halte die Vorratsdatenspeicherung für blanken Unfug.
Die Datenspeicherung in einem noch größeren Umfang ist aufwändig, teuer, öffnet Tor für Missbrauch für Scoring u.s.w., verstößt gegen das Gesetz für die informationelle Selbstbestimmung und erfüllt, da die Überwachung nicht mehr funktionieren würde, wenn man Verschlüsselung anwendet, nicht mehr den ursprünglichen Sinn: Terrorismus zu bekämpfen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Vorratsdatenspeicherng ist eine echte Bedrohung für unsere Freiheit und sollte daher auf jeden Fall verhindert werden.
 
Seit einigen Tagen gibt es eine hochkarätig besetzte Arbeitsgruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, das in Vorbereitung befindliche Zypries-Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vor dem Verfassungsgericht zu kippen.

Hier auszugsweise einige interessante Worte:

...Bürgerrechtler rufen zur Teilnahme an einer "Sammel- Verfassungsbeschwerde" gegen die von der Bundesregierung geplante Protokollierung der Nutzung von Telefon, Handy, Email und Internet auf. Der Aufruf zur Erhebung einer Massenverfassungsbeschwerde ist in der deutschen Geschichte einmalig. "Die von der Bundesregierung geplante Totalprotokollierung der Telekommunikation der gesamten Bevölkerung ist ebenfalls einzigartig", begründet der Politikwissenschaftler Ralf Bendrath vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung die Aktion.
...

Hintergrund:

Das Bundesjustizministerium hat vor zwei Wochen einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Vorratsdatenspeicherung in Deutschland vorgestellt. Danach soll ab Mitte 2007 zur verbesserten Strafverfolgung über einen Zeitraum von sechs Monaten nachvollziehbar werden, wer mit wem per Telefon, Handy oder Email in Verbindung gestanden hat. Bei Handy- Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonyme Emailkonten und Anonymisierungsdienste sollen verboten werden

Mit Hilfe der gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden sind möglich.
....


Artikel: https://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=316

Die Seite der Initiative findet ihr hier:

https://www.vorratsdatenspeicherung.de

Dort gibt es auch Möglichkeiten aktiv mitzuarbeiten.

Falls jemand günstigst Banner für das Projekt erstellen kann, bitte hier:

https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=59950

posten.



:)
 
Im zitierten Text sind einige wichtige Details offen. Zum Beispiel, von wem unter welchen Vorraussetzungen welche Daten erhoben werden dürfen, wer das anordnet, etc. Ich denke kaum, dass der gesamte Telekommunikationsverkehr der gesamten deutschen Bevölkerung über ein halbes Jahr gespeichert wird :roll: Also erleuchtet mich mal :)
 
Im zitierten Text sind einige wichtige Details offen. Zum Beispiel, von wem unter welchen Vorraussetzungen welche Daten erhoben werden dürfen, wer das anordnet, etc. Ich denke kaum, dass der gesamte Telekommunikationsverkehr der gesamten deutschen Bevölkerung über ein halbes Jahr gespeichert wird :roll: Also erleuchtet mich mal :)


Genau das soll passieren, alles soll gespeichert werden, ohne Anordnung oder Richterliche Überwachung.
 
Hm... laut dem was ich jetzt gelesen hab, is das ne EU-Richtlinie, die da umgesetzt werden muss, wie immer, wenn mal wieder irgendein Scheiß beschlossen wird. Die Daten speichern die jeweiligen Anbieter, unter welchen Vorraussetzungen der Staat darauf Zugriff hat, konnte ich nirgends nachlesen. Ich denk mal, bei begründetem Verdacht auf mehr oder weniger schwere Straftaten, d.h. im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens oder ähnlichem. Trotzdem net unbedenklich, so viele Informationen zu speichern.
 
Gefällt es dir besser, dass vollkommen unkontrollierte Unternehmen (gerade bei den großen TK-Anbietern zB. Aktiengesellschaften mit dem Verantwortungsbewusstsein eines Goldfischs) die Datenspeicherung übernehmen und bei Bedarf auch noch eine, meiner Meinung nach, hoch inkompetente und korrupte Regierung darauf zugreift?
 
Die ausgedruckte Vollmacht liegt schon ausgefülllt auf meinem Schreibtisch.. auch wenns ne EU-richtlinie ist, das muss nicht einfach so sein.
 
BKA will demnächst per Trojaner Ermitteln (UPDATE)

Folgende News wurde am 09.12.2006 um 14:54:00 Uhr veröffentlicht:
BKA will demnächst per Trojaner ermitteln
SternShortnews

Das BKA soll, wenn es nach Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble geht, demnächst bei ihren Ermittlungen Trojaner einsetzen dürfen. "Es besteht ein Bedürfnis nach Online-Durchsuchungen", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Das BKA sei zwar schon in der Lage, diese Technik anzuwenden, allerdings gibt es innerhalb der Bundesregierung noch Streit, wie diese Methode rechtlich abgesegnet werden kann. Die Verfolgten sollen von den Angriffen nichts mitbekommen. Selbst Firewalls und ...

Neuste Meldung unter https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=64662&page=2
 
Abfahrt! 8O

Und da sagt noch einer wir leben nicht in einem Überwachungsstaat.. man man man.. -.- Bevor mir so ein Pisser da auf der Festplatte rumsucht, gewöhn ich mir meine Internetsucht wirklich ab ey...

spiegel.de schrieb:
Hacker mit Bundeslizenz
Wieviel dafür ausgegeben wird, wer die Hacker mit Bundeslizenz sein sollen, wie viele da angestellt werden, und mit welchen Methoden sie genau arbeiten sollen, will man im Innenministerium nicht verraten. Daniel Bachfeld, Sicherheitsexperte der Computerzeitschrift C't, kann sich aber denken, was das BKA da vorhat: "Es gibt zahllose Applikationen, die Sicherheitslöcher haben", sagt er, und die könne man ausnutzen.



Auf entsprechenden Webseiten würden neu entdeckte aber noch nicht gestopfte Löcher und passende Schadprogramme für hohe Summen gehandelt. Entsprechende Fachleute fänden immer eine Lücke.
Grundsätzlich stünden den Online-Ermittlern alle Möglichkeiten zur Verfügung, derer sich auch kriminelle Hacker bedienen: "Das BKA könnte zum Beispiel an einen Verdächtigen gezielt ein interessant erscheinendes Worddokument verschicken, das dann ein Spionageprogramm einschleust"
Quelle: Spiegel.de
Und wo liegt da nun der Unterschied zu anderen Kriminellen? Jeder der ein ganz klein wenig Ahnung hat, der weiß, das man alles, was per Mail unbekannt an Daten reinkommt nicht öffnet.. zumal Outlook ja eh die echten Dateiendungen ausspuckt und ich kann mir nich vorstellen,.. das ein Word-Makroskript hier gleich nen Sub7 Server auf meiner Platte Installiert.. :roll:

Selbst wenn´s nur ein ganz klein wenig weiterhilft in Deutschland,.. ist es wieder ettliches an Geld was für die Katz' rausgeworfen wurde,...

So, ich trink jetzt meinen Kaffee weiter und geh dann raus zu den Schafen.. -.-

Spionage für den Frieden ... Alles klar -.-
 
gläserner Surfer / Vorratsdatenspeicherung

Folgende News wurde am 13.12.2006 um 10:58:00 Uhr veröffentlicht:
EU-Richtlinie will gläsernen Surfer
SternShortnews

Im September 2007 soll eine neue EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung den gläsernen Surfer schaffen. Jeder Internetnutzer hinterlässt beim Surfen im Netz automatisch zahlreiche Informationen über sich. Zukünftig sollen anonyme Internetzugänge und Anonymisierungsdienste verboten werden. Auch die Verbindungsdaten von Mobil- und Festnetztelefonaten sollen zukünftig für mindestens sechs Monate gespeichert werden.
 
Fehlt nur noch, dass bei jedem zu Hause Kameras aufgestellt werden, dann heisst es "Herzlich Willkommen zu Big Brother Europe, und wessen Privathsphäre wollen sie heute verletzen?"


Oh man...die Leute haben doch echt nichts zu tun....
 
also, ich hab ja nicht wirklich ahnung davon, aber ich könnte mir gut vorstellen das das nen irren traffic verursacht ... muss man denn sein geld für sowas rauswerfen?? ich glaube, es gibt in europa ganz andere problemem die man bekämpfen müsste ... und wenns keine gibt, dann mal etws weiter nach süden gehen, die haben bestimmt welche ...
 
Das bedrohliche, ein Weltstaat rückt in greifbare Nähe, jede Freiheit wäre uns genommen ...

Neben den USA versucht sich die EU immer weiter als "Europäischer Staat" zu profilieren, der seine Bürger überwacht und frisiert.

"So haben wir uns das aber nicht vergestellt".!
 
Super. "Der gläserne Surfer". Solche Schlagzeilen gehören schonmal verboten, weil sie idR nur total überzogen sind und aufhetzen.

Ich weiß zwar nicht, wie tief diese Regel greift, aber ich empfinde es als äußerst wichtig für die Verbrechensbekämpfung im Internet, manche Daten - z.B. beim Provider IP/Zeit/Kunde - für eine bestimmte Zeit vorgeschrieben speichern zu müssen.

Solange diese Daten nur der Verbrechensbekämpfung dienen soll es mir recht sein, bei Marktforschung ohne Einverständniserklärung schon nicht mehr (irgendwie muss ich gerade an "Die Kunst der Täuschung" denken :D )

Gruß