Sammelthread Präsidentschaft von Barack Obama

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25 April 2006
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Folgende News wurde am 20.01.2009 um 21:50:08 Uhr veröffentlicht:
Barack Obama als US-Präsident vereidigt
DPA-News

Washington (dpa) - In einer mitreißenden Rede hat der neue US-Präsident Barack Obama die amerikanische Nation zur Erneuerung aufgerufen. Auf den Stufen des Kapitols beschwor er vor Millionen jubelnder Menschen die Kraft und die Einheit Amerikas. Nach seiner Vereidigung machte der erste schwarze Präsident der US-Geschichte seinem Volk Mut. *Das Land müsse stolz sein auf seine verschiedenen Kulturen. Nach einem Galadinner nahm er eine Parade ab. Barack Obama ist der 44. Präsident der USA. Er löste heute George W. Bush ab, der nach acht Jahren Amtszeit Washington verlässt.
 
[N] Obama wiederholt Amtseid und legt los

Folgende News wurde am 22.01.2009 um 10:22:40 Uhr veröffentlicht:
Obama wiederholt Amtseid und legt los
DPA-News

Washington (dpa) - An seinem ersten vollen Arbeitstag im Weißen Haus hat der neue US-Präsident Barack Obama ein strammes Programm mit zentralen Themen von Guantánamo über Irak und Nahost bis hin zur Finanzkrise und neuen Ansprüchen bei der Regierungsarbeit bewältigt. Um ganz sicherzugehen, legte er am Mittwoch außerdem den Amtseid ein zweites Mal ab, nachdem es bei der Vereidigungszeremonie Tags zuvor auf den Stufen des Kapitols leichte Abweichungen vom verfassungsmäßig vorgeschriebenen Text gegeben hatte. Obama drückte vor allem beim weltweit kritisierten Gefangenenlager Guantánamo aufs Tempo und leitete seine Schließung binnen eines Jahres ein. Eine entsprechende Verordnung solle bereits an diesem Donnerstag auf den Weg gebracht werden, berichtete der US-Sender CNN. Zudem wolle die neue Regierung alle Foltermethoden per Verordnung verbieten. Obama will auch alle Prozeduren im Umgang mit inhaftierten Terrorverdächtigen auf den Prüfstand stellen. Noch am Tag der Amtsübernahme hatte er bereits dafür gesorgt, dass alle Verfahren gegen Terrorverdächtige in dem US-Lager auf Kuba zunächst eingefroren werden. Die Militärführung wies der neue Präsident an, Pläne für einen «verantwortungsvollen» Rückzug der US-Truppen aus dem Irak auszuarbeiten. Obama hatte im Wahlkampf versprochen, alle rund 130*000 US-Truppen innerhalb von 16 Monaten aus dem Irak nach Hause zu holen. Zugleich kündigte er nach einem Treffen mit hohen Sicherheits- und Militärberatern an, eine «umfassende Politik für die gesamte Region» entwickeln zu wollen, die auch Afghanistan mit einbeziehe. Obama schaltete sich auch in den Nahost-Konflikt ein und telefonierte mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Ägyptens Präsident Husni Mubarak und König Abdullah II. von Jordanien. Der Präsident sei bemüht, die Waffenruhe im Gazastreifen zu stärken, teilte das Weiße Haus mit. Dazu müsse die Belieferung der radikal-islamischen Hamas mit Waffen unterbunden werden. Zudem wollten die USA den Wiederaufbau unterstützen. Sie würden «ihren Teil tun», um diese Bemühungen zum Erfolg zu führen. Zugleich fiel am Mittwoch eine wichtige Personalentscheidung in Washington: Der Senat stimmte mit breiter Mehrheit der Nominierung Hillary Clintons zur Außenministerin zu. 94 Senatoren gaben der ehemaligen First Lady die Stimme, lediglich zwei votierten gegen sie. Unmittelbar danach wurde die 61-Jährige vereidigt. Obama schwor die Mitarbeiter seiner Regierung auf Transparenz, hohe moralische Standards und Sparsamkeit ein. Er erwarte «eine neue Ära der Offenheit», sagte er bei der Vereidigung seiner Mitarbeiter. Ziel sei es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Regierung wiederherzustellen. Präsident Obama verfügte, dass Gehälter von Mitarbeitern des Weißen Hauses über 100*000 Dollar (77*000 Euro) eingefroren werden. «Amerikanische Familien müssen den Gürtel enger schnallen, also muss Washington das auch», meinte er zur Begründung. Zudem legte er striktere Regeln für die Beschäftigung von früheren Lobbyisten in Regierungsämtern fest. Nach Obamas Anweisungen sollen sämtliche Terrorismus-Verfahren vor den Militärkommissionen in Guantánamo zunächst für 120 Tage ausgesetzt werden. In der Zwischenzeit will er prüfen lassen, ob das umstrittene System der Sondergerichte vollständig abgeschafft wird. Ein Militärrichter verfügte am Mittwoch bereits den Stopp des Verfahrens gegen fünf mutmaßliche Hintermänner der Anschläge vom 11. September 2001. Darunter auch gegen den mutmaßlichen Drahtzieher Chalid Scheich Mohammed, der nach CNN-Angaben vergeblich gegen die Aussetzung des Verfahrens protestierte. Auch der ursprünglich für die nächste Woche geplante Prozess gegen den als «Kindersoldaten» bekannten Kanadier Omar Khadr wurde auf Eis gelegt. Khadr soll 2002 als 15-Jähriger in Afghanistan einen US-Soldaten getötet haben. Zugleich wurde Obama an der «Wirtschaftsfront» aktiv. Er traf sich am Mittwoch mit seinen ökonomischen Beratern. Obamas Hauptziel ist es, möglichst schnell ein 825 Milliarden Dollar (633 Milliarden Euro) schweres Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft auf den Weg zu bringen. Allerdings wächst unter Republikanern im Kongress die Zahl der Kritiker, die ein baldiges Treffen mit Obama verlangten. Der künftige US-Finanzminister Timothy Geithner mahnte einen energischen Kurs im Kampf gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise an. Vor allem gelte es, dass so schnell wie möglich wieder Kredite in die Wirtschaft fließen. Wenn das ausbleibe, drohe ein Verlust des bisherigen Lebensstandards und noch größerer Schaden für das Finanzsystem. Es dürfe nie wieder zu einer solchen Finanzkrise kommen. Zugleich verwies er aber auch auf das erwartete Rekord-Haushaltsloch von 1,2 Billionen Dollar (rund eine Billionen Euro). Die USA müssten baldmöglichst aufhören, über ihre Verhältnisse zu leben, sagte er. Mit Humor nahm Obama die erneute Vereidigung: «Wir meinten, es hat so viel Spaß gemacht», sagte er dazu. Wie das Weiße Haus mitteilte, kam der Oberste Richter John Roberts am Mittwochabend (Ortszeit) eigens ins Weiße Haus, um einen Patzer vom Vortag auszubügeln. Dabei hatte sich nach US-Medienberichten Obama am Dienstag ein wenig ungeduldig gezeigt und die ersten zwei Worte der Eidesformel «Ich, Barack. . » bereits gesprochen, bevor Richter Roberts überhaupt den Beginn des Textes ganz über die Lippen gebracht hatte. Dann habe Obama die Worte gleich ein zweites Mal gesagt. Dies habe Roberts offenbar so aus dem Konzept gebracht, dass er im Folgenden zwei Fehler beim Aufsagen der aus nur 35 Worten bestehenden Formel eingebaut habe, was schließlich dazu geführt habe, dass Obama diese dann auch falsch nachgesprochen habe.
 
Lustig, dass er den Eid nochmal ablegt ... der Hänger war aber au strange. Wäre mir aber wohl auch so gegangen, wenn ich vor hunderten Millionen Leuten was auswendig (wenn auch nur ein paar Sekunden) aufsagen müsste - aber darum bin ich ja auch kein US-President :ugly:
 
Da seht ihr mal, dass auch der mächtigste Mann der Welt nur ein Mensch ist.

@ Darkkurt: Der Obama hat dem Richter dazwischen gequatscht und dann hat der Richter sich verquatscht und der Obama hats falsch nachgesprochen.
 
Also alles Quatschtanten. Ab ins Dschungelcamp.

Mal abwarten, wie das ist, wenn nächstes Jahr Bundestagswahlen sind. Ob dann auch 2 Mio. nach Berlin reisen und ANgie zujubeln, wenn sie eine begeisternde Rede hält und ihren Mann küsst.

Marty
 
Ich denke, Frau Merkel fehlt da auch etwas das Charisma und das Gefühl, das ihre Wahl in DE deutlich was verbessert oder ändert, hat man auch nicht unbedingt.

No, she can't.
 
Völlig übertriebene Formalitäten, aber zum Glück musste nicht die ganze Parade etc. neu starten... xD Naja, ich bin absoluter Obama-Fan, alleine schon, weil er schwarz ist!

Ich hoffe er hält seine Wahlversprechen; eine schwierige Aufgabe wird es sicher sein, das auseinanderzubrechen drohende Land zu rennovieren bzw. am Leben zu erhalten, denn ich habe gestern auf N24 gehört, dass die Wallstreet zu kollabieren droht.

Ein hoch auf Obama!:p
 
Ich habe sogar relativ schnell den zweiten Kanal gefunden, so dass ich sie auf Englisch hören konnte... Aber ich finde ihn als Redner nicht so toll. Gut, inhaltlich darf man von so einer Amtseinführungsrede nicht viel erwarten. :roll: Da würde ich auch dick auftragen.
 
Aber ich finde ihn als Redner nicht so toll. Gut, inhaltlich darf man von so einer Amtseinführungsrede nicht viel erwarten. :roll:
Ich fand ihn als Redner auch nicht umwerfend ...habe ihn zuvor nie wirklich gehört und war doch überrascht. Irgendwie war das weder mitreißend noch ergreifend noch Emotionen weckend (vom rhetorischen her).

Aber er soll ja auch nicht reden sondern handeln, von daher... ^^
 
Naja, ich bin absoluter Obama-Fan, alleine schon, weil er schwarz ist!

Also ich finde solche Aussagen rassistisch... Jemanden besser zu beurteilen aufgrund ethnischer Herkunft ist meiner Meinung nach extremst naiv... Und daher kann ich die Begeisterung über den ersten schwarzen Präsidenten nicht nachvollziehen, sondern nur die Hoffnung, dass er ein guter Präsident wird! Dabei ist mir seine Hautfarbe mehr als egal!
 
Bin ich die einzige, die diese Rede zu schmalzig und langweilig fand?:ugly:

Die einzige vielleicht, aber nicht der einzige. :p

... Dabei ist mir seine Hautfarbe mehr als egal!

:clap: Die Aussage trifft es auf den Punkt.



Die Presse putscht das ganze viel zu hoch. Vor der Wahl konnten sie bisher noch alle gut schauspielern. Was er als Präsident aus seinem "Job" macht, wird sich die nächsten Wochen/Monate/Jahre zeigen. Darauf kommts an, und auf nichts anderes.
Was interessiert mich wie der aussieht?! :think:

Ich halte bisher nicht recht viel von ihm, aber vielleicht schafft er es ja noch mich umzustimmen.


MfG
Bekennender "Fan" der republikanischen Partei

Duff
 
Also ich finde solche Aussagen rassistisch... Jemanden besser zu beurteilen aufgrund ethnischer Herkunft ist meiner Meinung nach extremst naiv... Und daher kann ich die Begeisterung über den ersten schwarzen Präsidenten nicht nachvollziehen, sondern nur die Hoffnung, dass er ein guter Präsident wird! Dabei ist mir seine Hautfarbe mehr als egal!

Ich denke die "Heraushebung" der afroamerikanischen Herkunft (auch für mein Verständnis viel zu häufig) gründet sich einfach aus der Geschichte, ein "Sklave" (zur damaligen Zeit) beheimatet das höchste Amt seines "Besitzers". Ich denke das ist schon erwähnenswert, nicht jedoch in dem Maßstab wie es zur Zeit und während der Wahl stattfand.
Aber Du hast Recht er ist kein besserer, schlechterer Mensch nur weil er schwarz ist. Das muss man klar sagen.
 
[N] Vatikan kritisiert Obama wegen Abtreibungspolitik

Folgende News wurde am 25.01.2009 um 15:05:53 Uhr veröffentlicht:
Vatikan kritisiert Obama wegen Abtreibungspolitik
DPA-News

Rom (dpa) - Der Vatikan hat den neuen US-Präsidenten Barack Obama wegen seiner geänderten Abtreibungspolitik scharf kritisiert Laut Medienberichten verurteilte der Vatikan die Aufhebung einer Verordnung seines Vorgängers George W. Bush. Danach sind Finanzhilfen für internationale Organisationen, die Abtreibungen unterstützen oder ausführen, künftig nicht mehr untersagt. «Von allen Dingen, die er tun konnte, hat er das Schlechteste getan», sagte der Ex-Präsident der päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia.
 
Sag nein zur Gedankenkontrolle ja zur Selbstbestimmung

:wall: Warum glaubt jemand das nur er genau weiß, das er Recht hat. Und versucht alle anderen zu zwingen seine Meinung als eine die einzig richtige Anzuerkennen. Wo bleibt da der freie Wille? Jede Frau sollte das Recht haben selber zu entscheiden. Unterstützung bei der Entscheidungsfindung ist ok wenn sie nachgefragt wird.