News Königin-Attentäter erlag Verletzungen

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25 April 2006
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[N] Königin-Attentäter erlag Verletzungen

Folgende News wurde am 01.05.2009 um 09:31:19 Uhr veröffentlicht:
Königin-Attentäter erlag Verletzungen
DPA-News

Amsterdam (dpa) - Amokfahrer von Apeldorn gestorben: Einen Tag nach dem versuchten Anschlag mit einem Auto auf die niederländische Königin Beatrix ist der Attentäter seinen Verletzungen erlegen. Er starb in der Nacht nach einer Operation im Krankenhaus. Der 38- Jährige war bei einem Umzug zum niederländischen Nationalfeiertag in der Stadt Apeldoorn mit seinem Kleinwagen auf den offenen Festbus der Königin zugerast. Er durchbrach Absperrungen und riss 17 Menschen zu Boden. Drei Männer und zwei Frauen wurden getötet.
 
Bedauerlich - Ich denke es wäre besser gewesen, wenn man die Hintergründe für diese sinnlose Tat vollkommen hätte aufklären können.

Und für Opfer und Angehörige ist es auch kein wirklicher Trost, das der Verursacher dieses Leids nun selbst zu den Toten zählt.

Mein Beileid und Mitgefühl für die Opfer und das Niederländische Volk.
 
Wieder mal ne komplett unnötige Tat. Was geht in dem Kopf so eines Menschen vor. Leider wird man das nun wohl nie restlos aufklären könne.

Mein Beileid an die Angehörigen.
 
Wieder mal ne komplett unnötige Tat. [...]

Na, welcher Amoklauf ist schon "nötig"?

Mal abgesehen davon staune ich mal wieder, wie die Niederländer um die Sicherheit ihres Königshauses besorgt sind. Oder besser: Nicht besorgt sind. Hier in Berlin hat man die halbe Stadt in Quarantäne gesteckt, als der Depp Bush hier war und ausgesuchte Leute zum Winken und fröhlich jubilieren geladen. Hmm, erinnert mich an die 1.Mai-Kundgebungen in der DDR :D Viel hat sich offenbar nicht geändert, aber das ist ein anderes Thema. Die US-amerikanische Botschaft ist seit Jahren beinahe hermetisch abgeriegelt und wird von grünen Männchen mit Maschinengewehren bewacht.

Und in den Niederlanden kann ein Autofahrer so ein Massaker anrichten? Schon merkwürdig. Selbst wenn man nicht mit Anschlägen rechnet, aber die Zeit, da ein Politiker ein Bad in der fremden Menschenmenge unbeschadet nehmen konnte, ist doch wohl spätestens seit der Antike vorbei...?!
 
@Photon Meinste nicht, daß der Vergleich hinkt!? Auf der einen Seite die Königin unterwegs in "ihrem" Land, auf der anderen Seite der Präsident der USA Bush zu Besuch in Berlin.
 
@Photon Meinste nicht, daß der Vergleich hinkt!? Auf der einen Seite die Königin unterwegs in "ihrem" Land, auf der anderen Seite der Präsident der USA Bush zu Besuch in Berlin.
An welcher Stelle hinkt der Vergleich? Königin != Präsident oder eigenes Land != fremdes Land?

Beide Faktoren haben doch aber nichts mit dem Grad des Aufwandes zu tun, der nötig ist, um einen hohen Staatsmann (-frau) adäquat zu schützen?! Vor allem gegen Attentate, die ohne vorherige Planung möglich wären. So wie sich der Bericht ließt, hätte der Attentäter auch aussteigen und die Königin würgen gehen können...

Vielleicht hatte er es auch gar nicht auf die königliche Familie abgesehen, sondern wollte einfach nur so mal amok laufen. Dann kann man das auch nicht verhindern, aber zumindest hätte er doch nie auch nur in die Nähe der Familie kommen dürfen...
 
Das hat schon seine Gründe warum z.B der Bush (Ex-Präsident) besser bewacht wird und bei der Königen z.B die bewachung nicht so auf wenig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich ja seit Jahren über keinen Fernseheranschluss verfüge, habe ich erst heute Bilder gesehen. Im Schnellimbiss (Mist, ich wollte eigentlich abnehmen) lag eine Bildzeitung rum und schaute mir das Ganze mal an.

Wie weit muss man einen Menschen treiben, um so etwas schreckliches zu tun?

Er war 38 Jahre alt und war arbeitslos. Ihm wurde die Wohnung gekündigt, weil er die Miete nicht mehr gezahlt hatte. Er hatte am 1. Mai kein Dach mehr übern Kopf.

Was für einen Hass muss er auf die Gesellschaft gehabt haben?

So etwas geht mir durch den Kopf.
 
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An welcher Stelle hinkt der Vergleich?
Das eine ist eine äußerst beliebte Persönlichkeit, die an ihrem Ehrentag sich von ihren Landsleuten feiern ließ. Der andere ist aus Sicht vieler das Feindbild schlechthin. Wo da wohl größere Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind bzw. waren...
 
@Maik: Wer von den 6 Opfern konnte denn etwas für seine Situation? Sie wollten einfach nur eine schöne Zeit verbringen.

Auch wenn sein Schicksal eine gewisse Tragik hat - ich kann KEINERLEI Rechtfertigung darin für seine Tat erkennen. Er wurde nicht getrieben, hat hat sich dafür entschlossen, rücksichtslos gegen eine Person des öffentlichen Lebens vorzugehen - ohne Gnade für Unbeteiligte!

Es ist absolut unvertretbar, seinen Hass in solche Bahnen zu lenken!
 
Das hat schon seine Gründe warum z.B der Bush (Ex-Präsident) besser bewacht wird und bei der Königen z.B die bewachung nicht so auf wenig ist.

Ist doch Pott wie Deckel, ob das Staatsoberhaupt nun Präsident, Königin oder Roter Obertroll genannt wird. Da ist kein Unterschied zu sehen und verschiedene Gründe für mehr/weniger Bewachung wegen evtl. "Rangunterschiede" gibt es da also nicht.

Auch wenn sein Schicksal eine gewisse Tragik hat - ich kann KEINERLEI Rechtfertigung darin für seine Tat erkennen. Er wurde nicht getrieben, hat hat sich dafür entschlossen, rücksichtslos gegen eine Person des öffentlichen Lebens vorzugehen - ohne Gnade für Unbeteiligte!

Es ist absolut unvertretbar, seinen Hass in solche Bahnen zu lenken!

Sehe ich ebenso; das soziale Auffangnetz vom Staat ist in den NL sehr groß. Wer sich aber keine Hilfe holt (der Gute war arbeitslos, hat aber kein Arbeitslosengeld beantragt) und sich aus der Wohnung werfen läßt (in NL auch nicht nötig, da es dazu Auffanghäuser gibt), der ist an seinem Elend selbst Schuld. Der Staat hilft überall in den NL, aber wer nicht darum bittet (seinen Arsch bewegt) ist dann selbst Schuld. Habe ja nun lange genug dort gelebt, um die Möglichkeiten des Sozialstaates dort zu kennen.
 
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@Maik: Wer von den 6 Opfern konnte denn etwas für seine Situation? Sie wollten einfach nur eine schöne Zeit verbringen
Soll man nicht nach dem Warum fragen dürfen? Ist es verboten die Hintergründe zu hinterfragen?

Mehr hab ich nicht getan. Ganz schön mies, was du mir da unterstellst. Als ob ich sein Handeln befürworte. Die Tat ist unverzeihlich, das steht doch vollkommen außer Frage.
 
Es ist eine Sache, Hintergründe zu erfragen, aber dein Satz

Wie weit muss man einen Menschen treiben, um so etwas schreckliches zu tun?

impliziert, das du ihm eine Verantwortung absprichst, du stellst ihn als Opfer dar. Wenn du diese Interpretation mies findest, dann musst du dich anders ausrücken. Dein Beitrag liest sich so, als wäre nicht die Tat unverzeihlich, sondern die Umstände, die dazu geführt haben!
 
Dein Beitrag liest sich so, als wäre nicht die Tat unverzeihlich, sondern die Umstände, die dazu geführt haben!

Jetzt müsstest du mir mal - und das meine ich ganz ohne Hintergedanken oder Abwertung! - genauer erklären, was daran so schlecht sein soll, bitte.
 
Jetzt müsstest du mir mal - und das meine ich ganz ohne Hintergedanken oder Abwertung! - genauer erklären, was daran so schlecht sein soll, bitte.

Ich finde es zwar ehrlich gesagt traurig, das ich das tun müsste, aber bitte:

Ich bin der Meinung, das dieser Amoklauf durch nichts gerechtfertigt werden kann, auch nicht durch die Umstände. Diese Person (der Attentäter) hat sich zum Herrscher über Leben und Tod aufgeschwungen, und das steht keinem Menschen zu! Und da ist es egal, ob irgend ein Opfer den Tod "verdient" hätte, im Sinne von "für die Lebensumstände des Attentäters verantwortlich" oder nicht.
 
Prinzipiell, wenn andere Personen zu Schaden kommen / kommen können.

Gesetzt den Fall, jemand bringt sich um. Eine nahestehende Person erleidet einen Schock, muss betreut werden und hat lange Zeit mit diesem Erlebnis zu kämpfen - hatte derjenige dann das Recht, Herr über sein Sterben zu sein?
 
Ich denke, im Zusammenhang mit dem Fall sollte dir die Sache schon klar sein.

Auf Deutsch: mir ist Sch*egal, ob sich irgend jemand aus irgend welchen Gründen umbringen will - ich Maße mir kein Urteil an, ob jemand aus eigenem Willen sterben darf oder nicht.

Nur AKTIV andere mit in den Tod zu nehmen ist unakzeptabel und verdient keinerlei Verständnis.
Ich erwarte, das die Person sich vorher über die Konsequenzen eines Selbstmords im Klaren ist.