Wahlen Geringe Wahlbeteiligung

Booster

Well-known member
ID: 292611
L
20 Dezember 2007
188
23
Woran liegt eurer Meinung nach der Hase begraben warum immer mehr Mensch nicht wählen gehen?
Es wird zwar immer nur über Politik und Politiker gemeckert,aber das dürften normalerweise nur die die aber auch zur Wahl gehen.
 
Gründe gibt es viele:

- Einheitsbrei/Politikverdrossenheit, egal wen man wählt/wählen würde (das war früher, vor meiner Zeit, anders. Damals gabs noch Unterschiede und begriffe wie links/rechts ergaben noch Sinn (sprich einen anderen Sinn, jener aus der noch gesagt wird Zeitung x ist links und y rechts)
- Faulheit
- Übersättigung, zu extremer Wahlkampf 1000 Plakate, Werbespots, ... sprich die Leute haben keine Lust mehr und sind von den Wahlkampagnen nur noch genervt
- Unverständliche Wahlprogramme, wer hat schon Zeit sich die dicken Wälzer durchzulegen oder anders gefragt, wer soll sie verstehen (die Deutschen verstehen ja nichtmal die Tagesschau)
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Die Frage sollte aber vielmehr sein, wie schafft man es die Wahlbeteiligung nach oben zu bekommen.
 
Woran liegt eurer Meinung nach der Hase begraben warum immer mehr Mensch nicht wählen gehen?

Wenn man sich die Geschichte anschaut, und die Verteilung in der Welt, so ist ein politisches System immer einen Wandel unterworfen, was auch dazu führt, dass politische Systeme aussterben.

Es könnte durchaus möglich sein, dass wir gerade beim Beerdigen der uns bekannten Demokratie sind ;-)

Das schlimmste aber ist, glaube ich, das Unverständnis des einzelnen Bürger für das große Gesamte.
Jeder Hartz IVler mit 350 € im Monat pöbelt lautstarkst über eine Diätenerhöhung der Bundestagsabgeordneten.
Weil wegen so viel Geld und so und sollten doch lieber erstmal Hartz IV und Renten erhöhen.
Rein mathematisch gesehen liegt der aber komplett neben der Spur, da die Personalausgaben des Bundestags komplett gerade mal 420 Mio im Jahr betragen, im Gegensatz zu ca. 25 Mrd Ausgaben für Hartz IV.

Die Regierung redet von Aufschwung, der Bürger meint "Aufschwung - merk ich nicht."

Und so ließe sich das fortsetzen.

gruss kelle!
 
..
Rein mathematisch gesehen liegt der aber komplett neben der Spur, da die Personalausgaben des Bundestags komplett gerade mal 420 Mio im Jahr betragen, im Gegensatz zu ca. 25 Mrd Ausgaben für Hartz IV....

Nur das da absolute Werte absolut null aussagekräftig sind, weil ja die "beteiligte" Personenzahl stark unterschiedlich ist!
 
Nur das da absolute Werte absolut null aussagekräftig sind, weil ja die "beteiligte" Personenzahl stark unterschiedlich ist!

Das ist doch vollkommen Wurst.
600 Leuten 1000 € im Monat mehr zu geben, kostet 600.000 € im Monat.
1.000.000 Hartz IV Empfänger pro Monat 10 € mehr Leistung zukommen zu lassen, kostet 10.000.000 € im Monat
Und wir haben mehr als ne Mio Hartz IV Empfänger.

gruss kelle!
 
Die ganzen Hartz4-Empfänger haben wir doch nur, weil sich ein paar wenige xxxxx€ mehr gönnen!

Absoluter Schwachsinn.

Arbeitsplätze entstehen im dadurch, dass Arbeitskräfte benötigt werden.
Und offensichtlich braucht Deutschland gerade nur 40.000.000 Arbeitskräfte.

Der Rest ist halt aktuell über, mehr nicht.

gruss kelle!
 
Absoluter Schwachsinn.

Arbeitsplätze entstehen im dadurch, dass Arbeitskräfte benötigt werden.
Und offensichtlich braucht Deutschland gerade nur 40.000.000 Arbeitskräfte.

Der Rest ist halt aktuell über, mehr nicht.

gruss kelle!

Das Problem ist das durch steigende Poduktivität immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, und dieses Problem kann der Kapitalismus nicht lösen.
Ansonsten kennen wir ja schon deine verqueren Ansichten von Klamm selber.
 
Das Problem ist das durch steigende Poduktivität immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, und dieses Problem kann der Kapitalismus nicht lösen.

Genau das kann er lösen.
Die rein privaten Regulierung der Geburten anhand der jeweiligen wirtschaftlichen Situation.

Eine nicht zu verachtende Komponente der Arbeitslosen sind Leute aus den östlichen Bundesländern, die rein vom Arbeitsbedarf der ehemaligen DDR schon "zu viel" waren, aber aus ideologischer Idiotie stillgeschwiegen wurden.

Und noch was zu Deiner ewigen Leier "Die da oben..."
Ich habe mal nachgerechnet, wie lange ich einen Standort mit 3.000 Personen bezahlen kann, wenn ich das Jahresgehalt eines Klaus Kleinfelds dafür nehme.

Rate mal wie lange so ein Standort überlebt.

Du könntest auch mal versuchen, mathematisch herzuleiten, wie viele Ingenieurstellen geschaffen werden können, wenn man dem Vorstand die Bezüge halbiert.

Vielleicht kannst Du ja dann mal auf faktischer Ebene diskutieren.

gruss kelle!
 
Woran liegt eurer Meinung nach der Hase begraben warum immer mehr Mensch nicht wählen gehen?
Es wird zwar immer nur über Politik und Politiker gemeckert,aber das dürften normalerweise nur die die aber auch zur Wahl gehen.
Frag' doch einfach mal die Leute ;) Also ich bekomme immer die gleichen Antworten:

"Hat doch sowieso keinen Sinn, die sind doch alle gleich!"

"Ob ich wählen gehe oder nicht, macht doch keinen Unterschied."

"Weiß gar nicht, was ich wählen soll. Wen hast Du denn gewählt?"

So und da sich alle 3 Aussagen im Grundtenor fast decken, sage ich (wie auch schon Webmauer vor mir) mir, dass die Menschen zum Teil politikverdrossen sind, andererseits leibhaftig mitbekommen, dass selbst nach einem Regierungswechsel zwischen Union und SPD (oder aktuell sogar beide) an der individuellen Situation keine spürbare Verbesserung zu verzeichnen ist. Im Gegenteil eigentlich nur die Frage im Raum steht: "Wieviel schlechter geht es mir nach der nächsten Wahl?".

Soll heißen, das Volk wartet förmlich auf eine Partei, die eine kurze Liste mit 10 Punkten aufstellt und diese auch von Punkt eins bis Punkt 10 genauso so durchdrückt, wie drauf steht. Aber das wird nicht passieren können, weil wir eine parlamentarische Demokratie haben. Jeder Punkt wird erst zu Tode diskutiert um dann nicht mal zur Hälfte umgesetzt zu werden, weil die Opposition in eitlem Ehrgeiz erstmal jeden Vorstoß blockiert.

Ich kann jeden verstehen, der irgendwann die Schnauze davon gestrichen voll hat. Ich für meinen Teil gehe mit Freude zu jeder Wahl und nehme jede Abstimmung mit. Und eigentlich nur deshalb, weil ich sonst gar keine Möglichkeit habe, auf die Politik nachhaltig einzuwirken. Wenn ich könnte, würde ich auch liebend gern für jeden Nichtwähler einen Zettel gleich mit ankreuzen, aber das widerspicht ja wohl dem Sinn einer Wahl :)

Gruß,
Photon
 
Ich war bisher bei jeder Wahl. Bei den letzten beiden fiel es mir aber deutlich schwer, die Partei zu finden, die meine politischen Ansichten auch vernünftig vertritt.

Personen zu wählen, die lokal Politik machen, ist da einfacher, weil man weiß oder einschätzen kann, wen man wählt. Bei einer Partei ist das zur Zeit sehr schwierig.

Da ist eine CDU, die versucht, den Linken stimmen abzunehmen, da ist eine SPD, die in beide politischen Lager abdriftet und kein gemeinsames Ziel findet, da sind die Grünen, die damit kämpfen, dass die Themen, die sie normalerweise politisch belegen, plötzlich von anderen belegt sind und dann noch eine FDP, die zur Zeit nur die Kontra-Alles-Rolle einnimmt. Kleinere Parteien sind meist nur temporär im Blickfeld und reiben sich, sobald die mal ein wenig Erfolg haben, in persönlichen Grabenkämpfen auf.

Da steht man dann vor dem Zettel und entscheidet evtl. nur noch spontan nach Tagesthema, wen man wählt. Und das kann es doch nicht sein. Da kann man es einfach ganz lassen.

Marty
 
Soll heißen, das Volk wartet förmlich auf eine Partei, die eine kurze Liste mit 10 Punkten aufstellt und diese auch von Punkt eins bis Punkt 10 genauso so durchdrückt, wie drauf steht.

Genau da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Erwartungshaltung des Wählers hat mit der Realität nix zu tun.

Schröder wollte sich anno dazumal an der Reduzierung der Arbeitslosenzahlen messen lassen.
Die Regierung leitete Maßnahmen ein, die Arbeitslosenzahlen gingen zurück, und 2001 ging dann eben mal der neue Markt krachen.
Dumm gelaufen.

Politik kann halt keine Arbeitsplätze schaffen, sondern nur einen Rahmen, in dem Unternehmen Arbeitsplätze schaffen.

Und dann brauchen manche Sachen einfach mehr Zeit als eine Wahlperiode, geschweige denn ein Jahr.
Wenn man heute die Unternehmenssteuer senkt, kommen morgen nicht alle Firmen an, um hier zu investieren.
Zum einen haben Sie gerade investiert, oder der Plan für die nächsten zwei Jahre steht.
Aber für die neue Fertigung die in fünf Jahren stehen soll, da wird Deutschland wieder interessant.

Die ließe sich wahrscheinlich beliebig fortsetzen...

gruss kelle!
 
[...]
Da ist eine CDU, die versucht, den Linken stimmen abzunehmen, da ist eine SPD, die in beide politischen Lager abdriftet und kein gemeinsames Ziel findet, da sind die Grünen, die damit kämpfen, dass die Themen, die sie normalerweise politisch belegen, plötzlich von anderen belegt sind und dann noch eine FDP, die zur Zeit nur die Kontra-Alles-Rolle einnimmt. Kleinere Parteien sind meist nur temporär im Blickfeld und reiben sich, sobald die mal ein wenig Erfolg haben, in persönlichen Grabenkämpfen auf. [...]
(Bier)Kelle schrieb:
[...]
Die Erwartungshaltung des Wählers hat mit der Realität nix zu tun.
[...]
Und dann brauchen manche Sachen einfach mehr Zeit als eine Wahlperiode, geschweige denn ein Jahr. [...]
Genau so ist das! Hinzu kommt, der Wähler ist vergesslich und manipulierbar. Wenn die Medien positiv berichten, ist die Politik positiv und umgekehrt. Politik wird leider nicht mehr von Politikern, sondern von Redakteuren gemacht.

Bleibt die Frage, wie man das dem Wähler rüber bringt.

Gruß,
Photon
 
Bleibt die Frage, wie man das dem Wähler rüber bringt.

Schwierig bis gar nicht.

Weil es viel zu viel Aufwand macht, sich wirklich mal mit der Politik zu beschäftigen.

Nur zählt da mehr mit rein als wählen gehen, den Namen des Chefs zu kennen und sich über Diätenerhöhungen aufzuregen.

Man muss sich mit Politik, mit Wirtschaft, mit sozialen Themen beschäftigen, um die Zusammenhänge zu verstehen, zu begreifen, dass nicht all das, was im kleinen Bereich schnelle Äderung bringt, auf großer Ebene genauso gut klappt.

Nur starte mal so ne "Bildungs"Kampagne...
Das ist dann nur Bevormundung des Bürgers, die Politiker wollen, dass wir die Klappe halten und sich unbehelligt die Taschen vollhauen.

Das was Marty erwähnte, dass die Parteien sich nicht mehr deutlich und stark unterscheiden ist so schon nachzuvollziehen.

Nur worum geht es zur Zeit?
Ist es wichtig ob der Kanzler von der CDU oder SPD kommt?
Oder ist es wichtig, dass Deutschland seine Rolle als wirtschaftsstärkste und damit einflussreichste Nation in der EU konstant und somit zuverlässig verteidigt.

Die drei großen Themen der letzten 20 Jahre
- Wiedervereinigung
- Europäische Union
- Globalisierung
mit all den Folgen stellen eine Demokratie vor ungeahnte Herausforderungen.

gruss kelle!
 
Schwierig bis gar nicht.
[...]
Nur worum geht es zur Zeit?
[...]
Die drei großen Themen der letzten 20 Jahre
- Wiedervereinigung
- Europäische Union
- Globalisierung
mit all den Folgen stellen eine Demokratie vor ungeahnte Herausforderungen.
Ok, im Einzelnen:

Die Wiedervereinigung wurde von der Mehrheit der Deutschen gewünscht. Eigentlich also kein demokratisches Problem, aber die Umsetzung war unter aller Sau. Den Zeitplan zur Wiedervereinigung hat ja auch mehr das Volk diktiert, als die Politik, den dem Volk ging es nicht schnell genug. Aber wenn sich die Politik auch bei jedem anderen Thema über den Willen des Volkes hinweg setzt, so hätte es auch hier sein müssen. Grobe Fehlentscheidung. Die ganzen Auswirkungen (die bis heute deutlich spürbar sind), sind direkte Folgen dieser Fehlentscheidungen. Peinlich für Kohl und Co, denn das war ein echte Herausforderung, an der er unter dem Strich fast gescheitert ist. Die größten Gewinner: Große Konzerne einschließlich Versicherungen, die Subventionen in Milliardenhöhe erhalten haben, Betriebe für eine Mark kauften und so weiter und so fort.

Die EU wird auch von der Mehrheit der Deutschen gewünscht, sollte also auch kein demokratisches Problem darstellen. Die Umsetzung auch hier angefangen von mangelhaft bis schlecht. Deutschland als größter Nettozahler und durch gleichzeitige massenhafte Auswanderung einer der größten Verlierer der EU. Gewinner hier: Große Konzerne, die gern billig im Ausland produzieren und dann versuchen, hier die Artikel abzusetzen nebst denen. Hinzu kommt, dass Umrechnungen wegfallen, Zoll nur noch rudimentär vorhanden ist. Was mich zu Punkt 3 bringt:

Globalisierung. Aktuell Grenzöffnungen nach Polen. De Facto keine Zollkontrollen mehr und bevor ich jetzt meinen Gedanken freien Lauf lasse, was zukünftig in Zittau passiert, höre ich da lieber auf. Gewinner hier: Große Konzerne, die noch mehr ihre Vorteile ausbauen können, als bei der EU.

Nun fragt sich der Bürger (selbst entweder arbeitslos, Arbeiter oder Angestellter, vielleicht auch Kleinunternehmer), was ihn das nun alles posiives gebracht hat - mal von Steuererhöhungen abgesehen. Also die Arbeitslosenzahlen sind nicht nenneswert gesunken (im Gesamtdurchschnitt seit der EU). Einige Bereiche haben Leute entlassen, einige haben neu eingestellt, im Grunde also die gleiche Suppe. Preisverfall bei Luxusartikeln, Preiserhöhungen bei lebensnotwendigen Dingen. Steuererhöhungen jetzt im 4-Jahres-Rythmus.

Verstehst Du, was ich meine? Die ganzen Vorteile kommen beim Bürger doch gar nicht an. Im Gegenteil wurde der Euro eingeführt gegen den Willen der Mehrheit der Deutschen. Nun die spürbare Auswirkung: Kein Devisenumtausch innerhalb Europas, aber dafür teils dramatische Preissteigerungen bei lebensnotwendigen Dingen. Ob nun der Euro allein daran schuld ist oder nicht, spielt doch keine Rolle. Aber das ist das, was beim Bürger ankommt. Also auch bei Dir und mir.

Und jetzt soll der Bürger wählen. Mit dem Wissen, dass selbst wenn er "richtig" wählt, es trotzdem "falsch" sein kann (in seinem individuellen Sinne). Dass also die Partei Dinge beschließt, die zwar ein Übel zur Hälfte ausrottet, dafür aber ein anderes doppelt schlimm herbeiführt. Aber wenn jemand nicht wählt, ist es nur ein Lamm, das willenlos der Herde folgt.

Deswegen sage ich immer zu jedem, der nicht wählen geht:

Es ist scheißegal, wen oder was Du wählst. Aber wenn Du Dich aufregen willst, musst Du auch wählen. Wenn Du was verändern willst, musst Du wählen und bei Abstimmungen /Unterschriftensammlungen mitmachen. Und wenn Du den Kopf in den Sand steckst wie der Vogel Strauß, dann darfst Du Dich nicht aufregen, wenn Dir jemand unbekanntes in den A***h f***t. <- Meine Worte *sfg*

Gruß,
Photon
 
Eigentlich also kein demokratisches Problem, aber die Umsetzung war unter aller Sau.

Ich wollte eigentlich auf etwas ganz anderes hinaus...

Beispiel: Studiengebühren.
Die einen sind dafür, die anderen dagegen, die einen führen sie ein, die anderen nicht.
Und wenn es irgendwo nen Regierungswechsel auf Landesebene gibt, ändern sich die Verhältnisse.
Da gibt es Unterschiede, Konkurrenz, Wahlkampf.

Bei den drei großen Themen geht das aber nicht so einfach.
Klar gibt es Parteien die die Wiedereinführung der DM fordern, die auch ein abschotten gegen die Globalisierung fordern.
Nur werden solche Parteien nicht übermäßig häufig gewählt.

Sicherlich findest Du Unterschiede bei den großen Parteien zu den großen Themen, die sich aber bei der EU darauf beschränken, welchen Status die Türkei innerhalb der EU einnehmen können dürfen soll.

Ich sehe die Situation zur Zeit so, dass wir alle in einem Auto sitzen und die Entscheidung haben, ob wir rechts oder links um den Kreisverkehr fahren wollen.
Wenden ist da nicht als Option drin.

Und bevor wir beiden uns streiten, ob nun links- oder rechtsrum besser ist, gehen wir lieber nen Bier trinken, weil die endgültige Richtung des Weges ist nicht beeinflussbar.

gruss kelle!
 
Wenn man über die Politische Richtung ein Bier trinken geht, kann es schnell sein, das es sowohl rechtsrum als auch linksrum gehen - nur die Mitte zu halten wird schwer...

Das dumme ist, das viel zu viele Wähler eine Art "Instant-Politik" im Wahlkampf haben wollen. Einfach heißes Wasser drauf und fertig ist der Problemlöser.

Naja, am 27.01. werde ich wieder im Wahllokal sitzen und mich über Wahlbeteiligungen von unter 50% ärgern... (Landtagswahl Hessen)
 
Einige Bereiche haben Leute entlassen, einige haben neu eingestellt, im Grunde also die gleiche Suppe. Preisverfall bei Luxusartikeln, Preiserhöhungen bei lebensnotwendigen Dingen.
Diese Marktkräfte kann die Politik nur bedingt beeinflussen. Die DDR hat es mit ihrer Planwirtschaft versucht und ist gescheitert.

Naja, am 27.01. werde ich wieder im Wahllokal sitzen und mich über Wahlbeteiligungen von unter 50% ärgern... (Landtagswahl Hessen)
Bei den Wahlen geht es auch immer nur darum ob die CDU oder die SPD mehr Stimmen bekommt und welche Koalition es dann gibt. Die Koalitionen sind beschränkt auf Rot-Grün, Gelb-Schwarz und Rot-Schwarz.
Diese Leute könnte aber wenigstens den Wahlzettel nehmen und alle Parteien mit einem dicken Strich durchstreichen.
 
Wenn man über die Politische Richtung ein Bier trinken geht, kann es schnell sein, das es sowohl rechtsrum als auch linksrum gehen - nur die Mitte zu halten wird schwer...

Plötmann :ugly:

Wir waren dabei zu diskutieren, in welcher Richtung wir um den Kreisverkehr fahren.

Von politischer Richtung war gar nicht die Rede ;-)

gruss kelle!