Elektroheizung

Hallo,

ich habe jetzt doch tatsächlich Elektroheizungsrechnungen von drei Jahren für eine 27 qm Singlewohnung mit Nachtspeicherheizung im Wohnzimmer, Heizlüfter in Küche und Bad gefunden.

Die Wohnung wurde 1963 gebaut und die Preise sind von 2006 - 08. Da hat mein Vater in der Wohnung gewohnt. Die Abschläge betrugen 40,50 Euro - 40,00 - 39,00

Gut, das ist teurer als die Gasheizung in meiner größeren Wohnung, auch auf den Quadratmeterpreis gesehen.

Mein Vater war beim Grundversorger. Ich habe mal Preise verglichen. Es sind im Vergleich zum Grundversorger je nach Anbieter bis zu 200 € im Jahr drin.

Nur Konkurs anmelden muss deswegen niemand. Und meine Gasheizung war wirklich falsch eingestellt. Danke für den Hinweis. Ich habe sie mal checken lassen. Der Gasverbrauch war viel zu hoch. Da ist einiges Geld durch den Schornstein raus :(

Naja, kann man nicht ändern.

Ich wünsch was. Ausserdem: Eine Wolldecke um die Schultern wirkt auch hohen Rechnungen entgegen ;)

Lieben Gruß

Christian
 
ich habe jetzt doch tatsächlich Elektroheizungsrechnungen von drei Jahren für eine 27 qm Singlewohnung mit Nachtspeicherheizung im Wohnzimmer, Heizlüfter in Küche und Bad gefunden.

Mein Vater war beim Grundversorger. Ich habe mal Preise verglichen. Es sind im Vergleich zum Grundversorger je nach Anbieter bis zu 200 € im Jahr drin.
Das Problem ist nur, dass das vermutlich ein spezieller Nachtstrom-Tarif war, der deutlich günstiger war als der Normalstromtarif. Deshalb kannst Du in den Portalen nicht einfach den Normalstrom vergleichen. Schau Dir auf den Abrechnungen mal den KW-Preis an.

Marty
 
Richtig, aber ich habe nur den HT-Tarif berücksichtigt und den Verbrauch vom NT dazu addiert. Als verbrauchte Kilowattstunde. Und dann habe ich die Summe der insgesamt verbrauchten Kilowattstunden einfach als Haupttarif-Strom eingegeben.

Das heißt, wenn ich den teuren Haupttarif zahle sind nochmal 200 € im Jahr an Ersparnis drin im Vergleich nur HT/NT Lösung von der RWE.

Ich habe schon aufgepasst.

Gruß

Christian
 
Wieviel kostete denn die KW im NT? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Normaltarif gibt, der billiger ist als der Nachttarif des lokalen Versorgers. Es sei denn, man hat sich übers Ohr hauen lassen.

Marty
 
nee, der NT ist schon etwas billiger, aber die Grundversorger sind imm allgemeinen auch sündhaft teuer.

Deswegen kann ich mir schon vorstellen, dass bei einem günstigen Anbieter der Normaltarif zumindest gleichwertig gegenüber dem NT des Grundversorgers ist.

Dann zahlt man halt an Nachtstrom genau so viel, spart aber am HT.
 
danke für Eure vielen Tipps. Hab mir nämlich vor kurzem eine schöne Altbau Wohnung in Berlin gekauft. Natürlich nicht super isoliert und dann noch Elektroheizung. Die verrückten Vorbesitzer dachten wohl es wäre günstiger die schönen alten Heizkörper rauszureißen... Naja. Aber auf jeden Fall konnte ich einige Tipps von Euch sammeln. Werde mir auf jeden Fall mal so nen Stromzähler ausleihen!! 8)
 
Hallo,

bei der RWE kostet der HT-Strom zur Zeit 29,92 Cent pro KW/h und der NT Strom 20,4 KW/h incl. aller Steuern.
Grundgebühren im Jahr 92,82 Euro.

Bei so manchen alternativen Stromanbieter bekomme ich schon für deutlich weniger Grundgebühr Strom und die Kilowattstunde auch schon knapp unter 20 Cent. Ich zahle im Moment an Grundgebühr 5.25 Euro = 63 Euro. Er würde im HT ordentlich sparen und im NT ganz geringfügig im 0,x Cent-Bereich. Teurer wäre es auf jeden Fall nicht. Dafür fallen nur ein Bruchteil der Grundgebührkosten an. Allein da wären rund 30 Euro zu sparen.

Die Grundversorger leben hauptsächlich davon, dass die Kunden zu faul sind zu wechseln und nicht motiviert genug sind Preise zu vergleichen.

Also ich habe an alles gedacht.

Gruß

Christian
 
bei der RWE kostet der HT-Strom zur Zeit 29,92 Cent pro KW/h und der NT Strom 20,4 KW/h incl. aller Steuern.
Grundgebühren im Jahr 92,82 Euro.
8O

Ich zahle für RWE Klassik 24,4 Cent im HT und 14,74 Cent im NT inkl. Steuern.
Bei 4.000-5.000 kWh, die bei vorsichtiger Nutzung pro Jahr auf die Heizung entfallen, lohnt sich der Wechsel bei mir jedenfalls nicht wirklich.
 
bei der RWE kostet der HT-Strom zur Zeit 29,92 Cent pro KW/h und der NT Strom 20,4 KW/h incl. aller Steuern.
Grundgebühren im Jahr 92,82 Euro.

Wenn das Preisgefüge beim Grundversorger so aussieht, gibt es tatsächlich einiges zu sparen.

Ich zahle auch unter 20 Cent im Normaltarif. Und es ist noch regenerativer Strom.
Also dann lohnt sich ein wechsel auf jeden Fall.
 
ist über Flexstrom....

Musste aber etwas aufpassen. Die haben auch Tarife mit jährlicher Vorauszahlung etc.

Darüber hab ich das auch gemacht....der Tarif nennt sich Ökoflex....monatliche Abschlagszahlung, 12 Monate Preisgarantie, 12 Monate Vertragsbindung....also 0 Risiko.
 
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Gibts bei dir keine Straßen? Je Nach Bedarf reicht da doch schon ein PKW mit Anhänger.

Ist ein kleiner Ort im Gebirge. Man müsste quasi die Skipiste von unten hochfahren, das wäre die einzige Möglichkeit. Ich habe es noch nicht probiert, bezweifle aber, dass das mit meinem Mercedes Geländewagen + vollem Anhänger gehen würde. Da bräuchte man wahrscheinlich schon einen Unimog.
Normal wird alles per Gondel befördert, aber das wäre unverschämt teuer.

Der Ort ist auch offiziell Autofrei, man muss also schon einiges an Aufwand betreiben hier oben fahren zu dürfen, geschweige denn ein Auto hier hoch zu holen.

Wenn man irgendwo flacher wohnt, findet man natürlich fast immer eine Möglichkeit.
 
Ja, Elektroheizgeräte verbrauchen so einiges. Liegt denk ich auf der Hand. Und ja, ich glaube hier sind einige gute Tipps dabei gewesen. Aber ich möchte die Fragestellerin - und auch andere die sich mit einer ähnlichen Fragestellung auseinandersetzen und auf dieses Forum stoßen - dazu ermutigen, nicht nur den Strom im Auge zu behalten sondern nach einer langfristig guten und günstigen Möglichkeit zu suchen. Sei es das Einbringen einer neuen, modernen Heizungsanlage und/oder Sanierungsarbeiten/Dämmen oder Ähnliches. Der Einsatz von Elektroheizgeräten ist meines Erachtens auf Dauer KEINE Lösung!
 
Elektroheizungen

Habt ihr Tipps, wie man damit über den Winter am besten Heizt, ohne bei der Abrechnung eine sehr böse Überraschung zu haben?

Lg

Beim Lüften im Winter bleiben die Heizkörper natürlich abgedreht.
Wer seine Wohnung tagsüber zu sehr auskühlen lässt und nur dann aufheizt, wenn er zuhause ist, spart am falschen Ende. Die kalten Außenwände müssen genügend Zeit haben, sich zu erwärmen, sonst kann die warme Heizungsluft an den kalten Außenwänden kondensieren und sich Tauwasser bilden. Die feuchte Wand ist dann ein idealer Nährboden für Schimmel. Und wer seinen Schrank dann auch noch an der Außenwand aufgestellt hat, macht es dem Schimmel besonders leicht – dahinter kann die warme Luft nicht zirkulieren. Nachts oder bei Abwesenheit ist das Heizen auf 17 Grad Celsius ausreichend.

Gruß :winke:
Heilo
 
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