Was würdet ihr bei der nächsten Bundestagwahl wählen?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 18 8,5%
  • SPD

    Stimmen: 13 6,1%
  • FDP

    Stimmen: 30 14,1%
  • Bündnis90/die Grünen

    Stimmen: 26 12,2%
  • Linkspartei

    Stimmen: 28 13,1%
  • NDP

    Stimmen: 10 4,7%
  • DVU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Republikaner

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 80 37,6%
  • DKP

    Stimmen: 2 0,9%
  • Tierschutzpartei

    Stimmen: 0 0,0%
  • CM

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 2,8%

  • Umfrageteilnehmer
    213
  • Umfrage geschlossen .

News-Bot

klamm-Bot
25 April 2006
7.485
209
Update für alle Interessierten: der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2009 ist 'raus:

Wahl-O-Mat 2009

zusätzlich gibt es diesmal auch noch den

Abgeordnetencheck

für die Direktkandidaten.

[edit by darkkurt]

Folgende News wurde am 26.07.2009 um 12:37:16 Uhr veröffentlicht:
Sonntagsfrage: Linkspartei wieder bei 10 Prozent
DPA-News

Berlin (dts) - Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen wird die Union von allen Instituten jetzt 36,1 Prozent gesehen, eine leichte Zunahme gegenüber der letzten Woche (36,0 Prozent). Die SPD verliert von 23,8 auf 23,5 Prozent. Die Grünen verlieren leicht von 12,1 auf 12,0 Prozent, wenn heute Bundestagswahl wäre. Die FDP kann sich bei 13,9 Prozent stabilisieren, nachdem sie in der letzten Woche von 14,3 auf 13,8 Prozent nachgelassen hatte. Die Linkspartei ist erstmals seit Wochen wieder mit 10,0 Prozent zweistellig (Vorwoche: 9,8 Prozent).
 
Die Linke ist immer weiter auf den Vormarsch

Für mich ist es erstaunlich was die ehemalige SED Partei für eine Entwicklung hingelegt hat. Als PDS nach der Wende angefangen, wird sie als neue Linke immer mehr zu einer Volkspartei. Sie zieht Regelrecht Leute aus allen Schichten unserer Gesellschaft an. Vom Harz IV Empfänger bis zu Leuten mit Abitur und abgeschlossenen Studium. Auch Selbstständige wählen jetzt schon die neue Linke. So ein breites Wählerpotential erkenne ich bei keiner anderen sogenannten Volkspartei.

Und das obwohl die Linke von allen Seiten und jederzeit unter Beschuss steht. Es erstaunt mich persönlich immer wieder wie geistlos und phantasievoll die Vorwürfe doch von ihren Gegnern sind.
Ich halte es aber persönlich für völlig überflüssig darauf näher einzugehen.

Ich hätte nie gedacht das aus der Schar der letzten Träumer noch mal so was von Größe entsteht wie die Linke. Aus meiner Sicht ist es aber gut das es eine Partei gibt die dort weiter macht wo die etablierten Parteien sich nicht mehr zuständig fühlen.
Ich möchte auch morgen in einen Land noch Leben können was von seinen Gesellschaftlichen Konsens wenigstens einigermaßen als sozial Gerecht wahrgenommen werden kann.

Die großen Parteien ob nun rot, schwarz,grün oder gelb haben mehr als 40 Jahre Zeit gehabt aus ihren Fehlern zu lernen und notwendige Schritte einzuleiten um das Steuer herum zu reißen.
Aber das wurde nicht gemacht.
Jetzt ist zwar Deutschland noch Exportweltmeister aber dafür sind wir weit abgeschlagen in allen Bereichen die wichtig wären um es auch in Zukunft zu bleiben.

Gerade im im Bereich Bildung versagt unser System im Bereich unten und erstaunlicherweise auch im Bereich oben. Was für sich gesehen auch schon eine Leistung darstellt.
Und in den Bereichen Gesundheitswesen sterben wir Deutschen eher als vergleichsweise andere Europäer an Krankheiten die in anderen EU Ländern nicht nur preiswerter Behandelt werden sondern auch Erfolgreicher.

Um unsere Finanzierung der Renten, Kranken, Arbeitslosenversicherung über die Arbeitskosten kann man sowieso Weltweit niemanden mehr erklären da inzwischen in den meisten Ländern solche Beiträge von allen Teilen der Bevölkerung gleichmäßig erbracht wird über Steuerabgaben. Bei uns bezahlen wenige Beiträge aber alle nehmen die Angebote wahr.

Wer mehr darüber lesen möchte kann ich das Buch von Karl Lauterbach ,, Der Zweiklassenstaat“ ein Bestseller empfehlen. Gibt es bestimmt in jeder Bibliothek entweder vor Ort oder als Fernleihe.
Übrigens ist der Mann SPD Abgeordneter und war unter anderen in der Rührup Kommission dabei wo es um die neue Gesundheitsreform ging.
 
@underdog: ...und wie genau wird die Linkspartei jetzt nochmal die von dir angesprochenen Probleme lösen?
 
Die großen Parteien ob nun rot, schwarz,grün oder gelb haben mehr als 40 Jahre Zeit gehabt aus ihren Fehlern zu lernen und notwendige Schritte einzuleiten um das Steuer herum zu reißen.
"grün" gibts erst seit Anfang der 80er.

Und es waren ja auch 40 Jahre, in denen es Deutschland richtig schlecht ging.

Hat die Linke eigentlich aus ihren Fehlern (DDR) gelernt?
 
@underdog: ...und wie genau wird die Linkspartei jetzt nochmal die von dir angesprochenen Probleme lösen?

Heute und jetzt wohl kaum. Erst wenn wir als uns Gemeinschaft klar sind das wir Probleme haben können wir die Regierenden dazu bringen die Probleme in unseren Land anzugehen. Eine Partei gegen den Rest der Gemeinschaft wird scheitern. Erst die Bereitschaft vieler kann eine Wende herbeiführen. Das Parteibuch spielt dabei keine Rolle. Der Souverän muss von den Parteien eine Änderung fordern. Die Regierung muss die Wünsche aufgreifen und die nötigen Schritte einleiten. Das Bewusstsein und der Wille zu Veränderung muss von unten kommen.

"grün" gibts erst seit Anfang der 80er.

Und es waren ja auch 40 Jahre, in denen es Deutschland richtig schlecht ging.

Hat die Linke eigentlich aus ihren Fehlern (DDR) gelernt?

Ich glaube ja das aus den Fehlern gelernt wurde. Wer gelernt hat oder es nur vorgibt kann ich natürlich nicht im einzelnen sagen. Aber die Probleme löst die Zeit von alleine. Da viele Abgeordnete einfach zu Jung sind und entweder kurz vor der Wende geboren sind oder danach. Alte Funktionäre gehen und junge kommen dazu. Mitglieder aus dem ehemaligen Westen haben mit der DDR Vergangenheit nichts zu tun. Außerdem glaube ich das Menschen aus Fehlern lernen können, Unabhängig von Parteibuch.

Es müssen alle mitziehen egal wo sie herkommen.
 
Welche gravierenden Fehler haben die bisherigen Parteien denn in den letzten 40 Jahren gemacht und welche Folgen hatte die Bevölkerung deshalb zu tragen? Ich meine, wieviele Kinder verhungern denn in Deutschland pro Jahr? Wieviele Menschen müssen ohne Obdach leben, weil es zuwenige gibt? Wieviele Menschen sind wirklich "arm" (verglichen mit Menschen zum Beispiel in Afrika)?

Wie schlecht geht es uns Deutschen denn?

Und welche dieser Fehler würde denn wie von der Linken behoben?

Marty
 
...

Welche gravierenden Fehler haben die bisherigen Parteien denn in den letzten 40 Jahren gemacht und welche Folgen hatte die Bevölkerung deshalb zu tragen?

Immerhin haben die übrigen Parteien, bisherigen Bundesregierungen das Staatsdefizit von 1949 bis jetzt von zu Beginn 18 % auf über 60 % gesteigert und zusätzlich ungemein viel Volksvermögen, allgemein hin bekannt als "Tafelsilber", verkauft, ohne dessen Verkauf das Defizit wahrscheinlich bei 80-85 % wäre.

Hier wäre allerdings die Linke vermutlich nicht besser, da zumindest der führende Teil auf weiteren Wirtschaftsanschub durch Schulden setzt, was nicht sinnvoll ist, wie man gerade an der Deutschland-Abwrackprämie sehen kann.

Wie schlecht geht es uns Deutschen denn?

Und welche dieser Fehler würde denn wie von der Linken behoben?

Marty

Also, Dir scheint es ja offensichtlich in diesem Land sehr gut zu gehen. Ich kann mich eigentlich auch nicht über mein bisheriges Leben beklagen, auch wenn es Tiefen gab. Aber schaust Du hier:

https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=282930

Da gibt es massig Menschen, die keine Teilhabe mehr am sozialen Leben haben. Und ich kann es Dir aus meinen Erfahrungen aus dem Sport sagen - gute Sportler in Sportarten, wo Du mindestens vier mal die Woche trainieren musst, um mithalten zu können, da gibt es extrem wenige Kinder selbst aus
finanzschwachen Familien, die nicht Hartz4-Bezieher sind.

Da hast Du einen Punkt, den die Linke umgehend korrigieren würde, wenn sie die Macht dazu übertragen bekommt. Wenn Du die Initiative der "Vermögenden für die Vermögendensteuer" und die Berechnungen dazu mitbekommen hast, dann ist das auch finanzierbar. Und zwar, ohne dass DU dafür einen Cent mehr zahlen musst.

Die Linke würde Rüstungsausgaben senken und damit einerseits das Staatsdefizit senken, andererseits die dort ansonsten wegfallenden Arbeitsplätze durch die Nachfrage nach regenerativen Energiequellen umstrukturieren. Allerdings nicht zu Gunsten der Energie-Oligopole sondern zugunsten von kommunalen Versorgern, so dass darüber langfristig auch die Kommunen entschuldet werden können und nicht wieder nur sich der Gewinn in der Hand von wenigen mehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immerhin haben die übrigen Parteien, bisherigen Bundesregierungen das Staatsdefizit von 1949 bis jetzt von zu Beginn 18 % auf über 60 % gesteigert und zusätzlich ungemein viel Volksvermögen, allgemein hin bekannt als "Tafelsilber", verkauft, ohne dessen Verkauf das Defizit wahrscheinlich bei 80-85 % wäre.
Und genau damit haben sie den Sozialstaat bezahlt, den die Linken für noch zu gering halten. Sie haben investiert in unsere Zukunft. Sie haben dabei nicht bedacht, dass man das irgendwann zurückzahlen muss. Aber im Moment sieht es doch so schlecht gar nicht aus, wenn man mal das Vermögen der Mitglieder des Staates rechnet gegen die Schulden. Da dürfte kaum ein anderes Land mithalten können.

Also, Dir scheint es ja offensichtlich in diesem Land sehr gut zu gehen. Ich kann mich eigentlich auch nicht über mein bisheriges Leben beklagen, auch wenn es Tiefen gab.
Mir geht es blenden in diesem Land. Ich fühle mich absolut sicher, ich weiß, dass mein Sohn niemals verhungern muss in diesem Land und ich weiß, dass jede Woche der Müll abgeholt wird.

Im Ernst: Ich vermisse auch Dinge in diesem Land. Aber im Vergleich zu fast allen anderen Ländern dieser Erde hatte ich wohl das Glück, in einem der wohlhabensten, sozialsten und zukunftsfähigsten geboren zu werden,

https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=282930

Da gibt es massig Menschen, die keine Teilhabe mehr am sozialen Leben haben.
Man kann doch nicht einerseits den alten Parteien vorwerfen, dass sie zuviel Geld ausgeben, und ihnen dann, wenn sie versuchen, zu sparen, genau das auch wieder vorhalten.

Und ich kann es Dir aus meinen Erfahrungen aus dem Sport sagen - gute Sportler in Sportarten, wo Du mindestens vier mal die Woche trainieren musst, um mithalten zu können, da gibt es extrem wenige Kinder selbst aus
finanzschwachen Familien, die nicht Hartz4-Bezieher sind.
Liegt das denn wirklich an den sozialen Verhältnissen? Das mag bei "teuren" Sportarten wie Golf oder Reiten so sein, aber beim Fussball und beim Schwimmen liegt das doch meiner Meinung nach auch vielfach am fehlenden Ergeiz. Die Kinder leben so, wie ihre Eltern. Und viele Eltern haben keinen Ergeiz und können den auch nicht weitergeben.

Und das ergeizige, leistungsbereite Kinder eher aus Familien kommen, die erfolgreich sind und wohlhabend, ergibt sich von selber, die Eltern sind es auch.

Wenn Du die Initiative der "Vermögenden für die Vermögendensteuer" und die Berechnungen dazu mitbekommen hast, dann ist das auch finanzierbar. Und zwar, ohne dass DU dafür einen Cent mehr zahlen musst.
Natürlich ist durch neue Steuern alles finanzierbar, ich halte eine Vermögenssteuer auch nicht für so kurz gedacht. Aber das könnte jeder andere Partei auch, dafür brauchen wir die Linken nicht.

Besteuern wir einfach die Reichen noch ein bisschen mehr und geben das den Armen, dafür hat man garantiert als Linke eine Lobby. Interessanter fände ich, wenn sie das ohne neue Steuern machen würden, indem sie mal sagen, wo sie den bereit wären, Ausgaben zu kürzen. Neue Einnahmen schaffen kann auf Staatsseite jeder, die Ausgaben reduzieren will aber niemand.

Die Linke würde Rüstungsausgaben senken und damit einerseits das Staatsdefizit senken
Wieviel ist das denn im Vergleich zu den Ausgaben für soziale Zwecke im Bundeshaushalt? Und wie reagiert man dann auf politische Veränderungen? Der Rest der Welt könnte vielleicht auf die Idee kommen, keine High-Tech mehr aus Deutschland zu kaufen, wenn Deutschland auch nicht bei den Problemen dieser Welt helfen will.

andererseits die dort ansonsten wegfallenden Arbeitsplätze durch die Nachfrage nach regenerativen Energiequellen umstrukturieren.
Das wollen die Grünen auch, die sind da aber deutlich genauer.

Allerdings nicht zu Gunsten der Energie-Oligopole sondern zugunsten von kommunalen Versorgern, so dass darüber langfristig auch die Kommunen entschuldet werden können und nicht wieder nur sich der Gewinn in der Hand von wenigen mehrt.
Ist doch nicht deren Ernst, oder? Wer soll diese nötigen Investitionen für regenerative Energien stemmen, die Kommunen etwa? Das können nur die Grosskonzerne. Aber die könnte man ja enteignen, dafür haben die Linken sicherlich Spezialisten.

Marty
 
Wieviele Menschen sind wirklich "arm" (verglichen mit Menschen zum Beispiel in Afrika)?

Der Vergleich hinkt, einfach wegen den Ausgangsbedingungen. 1949 war Deutschland zwar noch in Trümmern, hatte aber gute Handelswege(Westausrichtung) und Kredite bekommen. Von daher ist das nichts besonderes, wenn hier wenger Menschen arm sind, als in einem Kontinent, in dem sich innerhalb der letzten 2 Jahrhunderte jede Großmacht bedient hat, Grenzen verzogen hat usw. Wobei Deutschland trotz der enormen Verschuldung trotzdem eines der Länder mit dem besten Sozialsystem ist.

Dennoch gibt es hier große Probleme zu stemmen: Atomkraft abschaffen, von der Kohle loskommen, dezentrale Energieversorgungen, damit man im Konfliktfall nicht dumm dasteht und natürlich auch ein gerechtes Bildungssystem. Es ist immernoch so, dass Kinder aus einem schwachen sozialen Hintergrund schlechtere Bildungschancen haben(und zwar erheblich!). Wir haben keine verbindlichen Ganztagesschulen, es werden zu wenig Lehrer eingestellt,... Somit muss hieran definitv noch gearbeitet werden.

Das war jetzt mal nur ein Beispiel um dir zu zeigen, warum Deutschland nicht unbedingt vollkommen ist und innerhalb der leetzten 60 Jahre einiges versäumt hat.
 
Was haben "Ausgangsbedingungen" mit "arm" zu tun?
Schlussendlich hatten wir auf unserem Planeten alle die selben Ausgangsbedingungen. ;)
 
...

Und genau damit haben sie den Sozialstaat bezahlt, den die Linken für noch zu gering halten. Sie haben investiert in unsere Zukunft.

Vollkommen falsch. In den vergangenen 40 Jahren wurde im Kampf der Systeme auf Pump die DDR konsumkaputtgerüstet, wie es Reagan mit dem Wettrüsten gemacht hat.

Du verkehrst Ursache und Wirkung. Das Tafelsilber wurde nicht als Zukunftsinvestion verkauft, sondern um die gröbsten Sünden der Vergangenheit zu stopfen. Durch wegfallende Einnahmen aus dem Tafelsilber potenziert sich allerdings das Problem in der Zukunft.



Sie haben dabei nicht bedacht, dass man das irgendwann zurückzahlen muss.

Ups, wie hätte man im Eifer des Gefechts auch daran denken sollen.


Aber im Moment sieht es doch so schlecht gar nicht aus, wenn man mal das Vermögen der Mitglieder des Staates rechnet gegen die Schulden. Da dürfte kaum ein anderes Land mithalten können.

Äh, bist Du es, der Vermögende mehr an den Schulden beteiligen will, oder ich? Aber - wie kommt das eigentlich, dass einige der Mitglieder des Staates soviel besitzen, und die Gesamtheit insgesamt demgegenüber Schulden?

Man kann doch nicht einerseits den alten Parteien vorwerfen, dass sie zuviel Geld ausgeben, und ihnen dann, wenn sie versuchen, zu sparen, genau das auch wieder vorhalten.

Nein. Es wird vorgehalten, dass wieder nur auf Kosten der Benachteiligten gespart wird.

Liegt das denn wirklich an den sozialen Verhältnissen? Das mag bei "teuren" Sportarten wie Golf oder Reiten so sein, aber beim Fussball und beim Schwimmen liegt das doch meiner Meinung nach auch vielfach am fehlenden Ergeiz.

:) Ich komme aus dem Schwimmsport und habe jahrelang in Vereinsmanagement (Überblick über die Mitgliederstruktur) und als Trainer mich eingebracht. Das hat nichts mit Ehrgeiz zu tun, sondern dass die Eltern einfach nicht die zusätzlichen Kosten für notwendiges Zusatztraining aufbringen können. Im übrigen wird es Eltern mehr Geld kosten, ein Kind im Schwimmen in die nationale oder Weltspitze zu führen, als im Golf. Soviel zu "teuren" Sportarten. Bitte nicht teuer und exklusiv verwechseln.

Natürlich ist durch neue Steuern alles finanzierbar, ich halte eine Vermögenssteuer auch nicht für so kurz gedacht. Aber das könnte jeder andere Partei auch, dafür brauchen wir die Linken nicht.

Da wäre ich mir nicht zu sicher. Die letzte einschneidende Steuererhöhung war die Mehrwertsteuerlüge von Angela Merkelanti. Und wen hat die überproportinal getroffen? Richtig, alle die nichts absetzen können.


Wieviel ist das denn im Vergleich zu den Ausgaben für soziale Zwecke im Bundeshaushalt?

Immerhin rund 25%.


Und wie reagiert man dann auf politische Veränderungen? Der Rest der Welt könnte vielleicht auf die Idee kommen, keine High-Tech mehr aus Deutschland zu kaufen, wenn Deutschland auch nicht bei den Problemen dieser Welt helfen will.

Kaffeesatzleserei. Vielleicht ordern sie auch gerade mehr, weil es mit intelligenten Energielösungen zukunftsträchtige Angebote gibt. Und wenn es weniger Waffen gibt, werden auch weniger eingesetzt.


Ist doch nicht deren Ernst, oder? Wer soll diese nötigen Investitionen für regenerative Energien stemmen, die Kommunen etwa? Das können nur die Grosskonzerne.

Nein, aus Bundesmitteln. Anstelle volkswirtschaftlich sinnlos Waffen zu produzieren, sollte das Geld lieber in den sinnvollen Aufbau von Energieinfrastruktur gesteckt werden, damit Grosskonzerne, die ihre Marktmacht im übrigen immer wieder mißbrauchen, bis dagegen eingeschritten wird, einen Gegenpart erhalten bzw. Gewinne aus Energieverbrauch wieder größtmöglich bei den Kommunen verbleibt und nicht bei wenigen.

Aber die könnte man ja enteignen, dafür haben die Linken sicherlich Spezialisten.

Ne, die Spezialisten sitzen dafür sitzen derzeit in der Großen Koalition. Mir reicht es im übrigen, wenn es staatliche Alternativen gibt, so dass sich jeder frei entscheiden kann, ob er sich ausbeuten lassen will, oder nicht. Beim Fernsehprogramm gibt es aus gutem Grund eine breite Übereinkunft, dass es einen öffentlich-rechtlichen Gegenpol zu den Privaten gibt. Diese gesellschaftliche Gegenmacht sollte auch da existieren, wo ansonsten Monopole/Oligopole den Markt unter sich aufteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was haben "Ausgangsbedingungen" mit "arm" zu tun?
Schlussendlich hatten wir auf unserem Planeten alle die selben Ausgangsbedingungen. ;)

1949:
Staat 1(Afrika): Europäer sind vorgedrungen, haben Rohstoffe geplündert, Menschen getäuscht, kein Bildungssystem, ungünstiges Klima, ethnische Konflikte, die zu Bürgerkriegen ausarten, aufgrund der willkürlichen Grenzen.

Staat 2(Deutschland): Zerbombt, hat Kredite, Handelspartner, viele gebildete Menschen, international gesichert.

Warum kann man den Wohlstand in Land 1 nicht am Wohlstand in Land 2 messen uns sagen, man hat gute Arbeit geleistet? Die Antwort liegt auf der Hand.

Warum hatten wir nicht alle die gleichen Ausgangsbedingungen? Einerseits waren bestimmte Kontinente unterschiedlich spät besiedelt, andererseits haben sich diverse Stämme unterschiedliche Ziele gesetzt. Europäer waren hierbei die aggressivsten, barbaristischen. Sie vertieben mal kurz indogene Amerikaner, indogene Australier und indogene Afrikaner, besetzten diese Länder, plünderten Rohstoffe usw. Also können wir stolz sagen: Durch Völkervertreibungen sind die anderen arm und wir reich :)
Dadurch gab es natürlich keine gleichen Ausgangsbedingungen, denn die Ureinwohner Amerikas hatten niemals vor, Europa zu besiedeln und die Einwohner zu vertreiben.
Heute setzen genau wir uns für eine Friendspolitik ein und verurteilen den Völkermord. Also kann kein anderes Volk mehr uns besiegen, denn solche Machenschaften sind heutzutage ja unmenschlich.

Man sehe und staune: Nicht alle hatten die gleichen Startbedingungen, nicht alle wurden mit Respekt behandelt und deshalb sind wir heute dort wo wir sind. Daher sollten wir uns auch nicht mit armen Völkern, in denen immer noch Menschen an Krankheiten sterben, weil wir die Patente besitzen und Generika nicht zulassen, vergleichen. Wir sollten eher versuchen, angerichtete Schäden zu beheben.
 
Der Vergleich hinkt, einfach wegen den Ausgangsbedingungen.
Das ändert doch nichts am Ergebnis.

Dennoch gibt es hier große Probleme zu stemmen: Atomkraft abschaffen, von der Kohle loskommen, dezentrale Energieversorgungen, damit man im Konfliktfall nicht dumm dasteht und natürlich auch ein gerechtes Bildungssystem.
Dann wähle doch grün, die setzen sich dafür schon etwas länger ein als die Linke und haben dazu auch die Kompetenz. Wo liegt bei Herrn Gysi oder Lafontaine noch mal gerade diese Kompetenz?

Das war jetzt mal nur ein Beispiel um dir zu zeigen, warum Deutschland nicht unbedingt vollkommen ist und innerhalb der leetzten 60 Jahre einiges versäumt hat.
Da hast Du Recht, in Summe bin ich trotzdem der Meinung, dass jede etablierte Partei es deutlich besser gemacht hat als die Linken es je machen würden.

Vollkommen falsch. In den vergangenen 40 Jahren wurde im Kampf der Systeme auf Pump die DDR konsumkaputtgerüstet, wie es Reagan mit dem Wettrüsten gemacht hat.
Puh, Monsterposting und dann der erste Satz, der eigentlich schon zeigt, worauf Du abzielst. Danke, die Diskussion ist hier falsch.

Äh, bist Du es, der Vermögende mehr an den Schulden beteiligen will, oder ich? Aber - wie kommt das eigentlich, dass einige der Mitglieder des Staates soviel besitzen, und die Gesamtheit insgesamt demgegenüber Schulden?
Die Gesamtheit hat keine Schulden, weil die Summe des Vermögens die Summe der Schulden übersteigt. Aber klar, wenn Du Dir ein Haus für 200.000 Euro auf Kredit kaufst, dann hast Du natürlich Schulden, kluge Rechnung.

Nein. Es wird vorgehalten, dass wieder nur auf Kosten der Benachteiligten gespart wird.
Verstehe ich nicht. Es wird doch da gespart, wo zur Zeit die höchsten Ausgaben anfallen. Bei mir als Arbeitnehmer können die ja nichts mehr sparen, ich bekomme ja fast nichts vom Staat. Sie können nur dort sparen, wo sie auch was ausgeben. Oder eben die Einnahmen erhöhen.

:) Ich komme aus dem Schwimmsport und habe jahrelang in Vereinsmanagement (Überblick über die Mitgliederstruktur) und als Trainer mich eingebracht. Das hat nichts mit Ehrgeiz zu tun, sondern dass die Eltern einfach nicht die zusätzlichen Kosten für notwendiges Zusatztraining aufbringen können.
In welchem Verein und was kostet denn dort so diese "Zusatzausbildung"? Bei uns macht das der Cheftrainer für die guten Jugendlichen zusätzlich zu seinem normalen Gehalt als Trainer, das ist sein Job.

Im übrigen wird es Eltern mehr Geld kosten, ein Kind im Schwimmen in die nationale oder Weltspitze zu führen, als im Golf. Soviel zu "teuren" Sportarten. Bitte nicht teuer und exklusiv verwechseln.
Was kostet es denn aus den Reisekosten? Ich wüsste gerade nicht, dass bei uns die guten Jugendlichen enorme Kosten hätten für ihren Schwimmsport. Und wir reden hier über Leistungssport, und das muss nicht zwangsläufig die Weltspitze sein.

Da wäre ich mir nicht zu sicher. Die letzte einschneidende Steuererhöhung war die Mehrwertsteuerlüge von Angela Merkelanti. Und wen hat die überproportinal getroffen? Richtig, alle die nichts absetzen können.
Das müsstest Du mir gerade erklären, wer kann denn was "absetzen" und wovon?

Immerhin rund 25%.
Wovon? Vom Bundeshaushalt sicher nicht. Aber gut: Sparen wir 10 Mrd. bei der Verteidigung und 2 Mrd. beim Hartz IV, würde das besser passen?

Oder möchtest Du gerne die kompletten 30 Mrd. bei der Verteidigung einsparen? Was machst Du dann noch mit den 300.000 Menschen, die dort arbeiten?

Nein, aus Bundesmitteln.
Du meinst z.B., dass der Bund jetzt 400 Mrd. in die Hand nehmen sollte und in Afrika Energieparks bauen sollte? So in etwa? Wie soll er das bezahlen, ohne neue Schulden zu machen?

Anstelle volkswirtschaftlich sinnlos Waffen zu produzieren, sollte das Geld lieber in den sinnvollen Aufbau von Energieinfrastruktur gesteckt werden, damit Grosskonzerne, die ihre Marktmacht im übrigen immer wieder mißbrauchen, bis dagegen eingeschritten wird, einen Gegenpart erhalten bzw. Gewinne aus Energieverbrauch wieder größtmöglich bei den Kommunen verbleibt und nicht bei wenigen.
Dann wäre doch die Enteignung einfacher, oder nicht? Warum soll der Staat an der Wirtschaft teilnehmen? Es würde reichen, wenn er vernünftige Rahmenbedingungen setzt.

Oder soll der Staat auch Autos produzieren, weil die von Mercedes und VW noch nicht umweltfreundlich genug sind?

Ne, die Spezialisten sitzen dafür sitzen derzeit in der Großen Koalition. Mir reicht es im übrigen, wenn es staatliche Alternativen gibt, so dass sich jeder frei entscheiden kann, ob er sich ausbeuten lassen will, oder nicht.
Du möchtest, dass der Staat in jedem Wirtschaftsbereich eine Alternative anbietet? Und woher weißt Du eigentlich, dass der Staat Strom günstiger herstellen kann als die Energiekonzerne?

Immerhin hat der Staat doch seine lokalen Versorger jahrelang an die Grosskonzerne verkauft, weil die zu teuer waren.

Marty
 
Dann wähle doch grün, die setzen sich dafür schon etwas länger ein als die Linke und haben dazu auch die Kompetenz. Wo liegt bei Herrn Gysi oder Lafontaine noch mal gerade diese Kompetenz?

Es ging mir dabei nur ums allgemeine, ich bin Mitglied bei den Grünen und in einer der wenigen Städte, wo sie die größte Fraktion im Gemeinderat stellen xD. Ich denke die Linke ist zur Opposition verdammt und somit niemals handlungsfähig, daher auch sinnlos zu wählen.
 
...

Die Gesamtheit hat keine Schulden

OK, machen wir es kurz. Bitte melde Dich bei Frau Merkel, dass Du das Schuldenproblem gelöst hast. Wir können nun aufhören Zinsen zu zahlen, da Du ja bewiesen hast, das wir insgesamt keine Schulden haben. Wäre ja unsinnig, noch einen Cent unnütz weiter zu verpulvern :ugly:
 
OK, machen wir es kurz.
Ach, Du möchtest ein bisschen witzig sein?

Bitte melde Dich bei Frau Merkel, dass Du das Schuldenproblem gelöst hast. Wir können nun aufhören Zinsen zu zahlen, da Du ja bewiesen hast, das wir insgesamt keine Schulden haben.
Nochmal: Wenn Du Dir eine Immobilie kaufst und dafür Geld leihst, dann musst Du sehr wohl dafür Zinsen zahlen, Du hast auch Schulden. Trotzdem ist Dein Saldo >=0, zumindest dann, wenn die Immobilie soviel wert war wie der Betrag, den Du dafür bezahlt hast.

Marty
 
Über ehemalige Stasi-Leute in den Behörden wird sich aufgeregt, aber ehemalige SED-Funktionäre werden in der Politik gefeiert? Welcher DDR-Gebürtige kann sowas denn mit seinem Gewissen vereinbaren?
 
...

Nochmal: Wenn Du Dir eine Immobilie kaufst und dafür Geld leihst, dann musst Du sehr wohl dafür Zinsen zahlen, Du hast auch Schulden. Trotzdem ist Dein Saldo >=0, zumindest dann, wenn die Immobilie soviel wert war wie der Betrag, den Du dafür bezahlt hast.
Marty

Ja und? Sag das Merkel und Steinbrück, und nicht mir. Die und ihre Vorgänger sind es, die einnahmenbringende Vermögenswerte verschleudert haben und auf Pump gelebt haben.

Birchen, du hast eines noch vergessen:

Neben Stasi-Mitarbeitern in Verwaltungen und SED-Funktionären in der Politik sitzen CDU und FDP noch auf dem Vermögen der Blockparteien, während die PDS in den 90ern einen kompletten Cut hatte.
Abgesehen davon halte ich es für grenzwertig, immer Gruppen heranzuziehen. Es geht um persönliche Schuld. Es gibt Dir auch niemand mit pauschale Gruppenschuld, nur weil Chemiker Zyklon B erfunden haben.
 
Lafontaine war gegen die Wiedervereinigung. Wie kann man als ehemaliger DDR-Bürger, der jetzt angeblich froh ist, daß wir ein Deutschland haben, so einen Mann an die Macht haben wollen? Die DDR hat damals unter diesen Leuten nicht funktioniert und das wird sie auch jetzt nicht. Wir leben nicht im Schlaraffenland, wo jeder alles haben kann.