Arbeitszeugnis Bundeswehr

LordOfTrance

Active member
25 November 2008
36
8
Hallo beisammen!!
Ich bin im Moment beim Bund als Grundwehrdienstleistender.
Heute habe ich mein Arbeitszeugnis gesehen, leider noch nicht bekommen, das bekomme ich erst am 30.6..
Ich war etwas erstaunt, dass es durchwegs nur positive Formulierungen gab. Nach kurzer Recherche im Internet habe ich gesehen, dass man nur positiv schreiben darf und es gewisse Codes gibt um einem schlechten Mitarbeiter zu "brandmarken".
Ich habe mir aber ein paar Formulierungen abgeschrieben und hoffe, dass jemand von euch etwas damit anfangen kann.
Kurz zu meiner Vorgeschichte beim Bund, damit es jeder versteht. Ich war zuerst an der Offizierschule, habe aber freiwillig aufgehört und verbringe nun meine letzten Monate als Sporthallenwart.
Mein Vorgesetzer schreibt also:
...nach erfolgreicher Grundausbildung...
...beendete die Offiziersschule freiwillig...
...hat schnell, gute Arbeitsergebnisse erzielt...
...überdurchschnittliche Leistungen in Englisch und Wehrrecht...
...ist stets gewissenhaft...
...erledigt alle Aufgaben zur vollen Zufriedenheit...
...genießt hohes Ansehen bei Kameraden...

Vielleicht hat ja jemand von euch etwas Ahnung von diesen Codes
danke schonmal =)
 
Das hab ich mir auch gedacht. Bloss was ist mit der letzten Formulierung? Hohes Ansehen bei den Kameraden, aber was ist mit den Vorgesetzten?
 
1. auch die Offiziere zählen zu den Kameraden in der Bundeswehr :ugly: auch wenn die nicht jeder mag

2. dein Ansehen bei der Führungsetage wird dir durch das Arbeitszeugnis im allgemeinen ja dargelegt
 
Wenn dein Verhältnis zu Vorgesetzten in einer Form nochmal niedergeschrieben ist, bedeutet es meistens nichts gutes.
 
ne, das "genießt hohes Ansehen" ist eine 2-3.

Note 1: "genießt stets sehr hohes Ansehen"
Note 2: "genießt sehr hohes Ansehen"
Note 3: "genießt Ansehen"


was eher nachdenklich macht ist, dass da steht:

"genießt hohes Ansehen bei Kameraden." und nicht
"genießt hohes Ansehen bei Vorgesetzten und Kameraden."