In Remember

Siouxsie Sioux, geboren am 27. Mai 1957 in London; eigentlich Susan Janet Ballion, ist eine britische Musikerin, die vor allem als Sängerin und Songwriterin der Gruppe Siouxsie and the Banshees bekannt ist.
 
Sean Howard Kinney, geboren am 27. Mai 1966, ist ein US-amerikanischer Musiker. Er ist seit 1987 Schlagzeuger der Rockband Alice in Chains.
Anlässlich eines Benefizkonzertes für die Opfer des Tsunami im Indischen Ozean trat Kinney 2005 wieder zusammen mit den noch lebenden Mitgliedern von Alice in Chains auf. Seitdem haben sie drei weitere Alben veröffentlicht und über 30 Millionen Alben weltweit verkauft.
 
Gregory „Gregg“ Lenoir Allman (* 8. Dezember 1947 in Nashville, Tennessee; † 27. Mai 2017 in Savannah, Georgia) war ein US-amerikanischer Rockmusiker, Sänger und Songschreiber. Er wurde vor allem als Sänger der Allman Brothers Band bekannt.
 
27. Mai 1832:
Das Hambacher Fest beginnt. Weil die bayerische Obrigkeit in der Pfalz politische Kundgebungen verboten hat, wird ein „Volksfest“ organisiert. Etwa 30.000 Menschen finden sich zur Veranstaltung ein und reklamieren Freiheits- und Bürgerrechte. Mit schwarz-rot-goldenen Trikoloren wird auch der Wunsch nach nationaler Einheit signalisiert.
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Das Hambacher Fest, das vom 27. bis 30. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloss stattfand, gilt als die "Wiege der deutschen Demokratie". Mit rund 30.000 Teilnehmern war es die größte massenpolitische Demonstration des Vormärz, bei der Forderungen nach nationaler Einheit, Pressefreiheit und Volkssouveränität erhoben wurden.

Historische Bedeutung:
Zentrale Forderungen: Die Demonstranten forderten ein Ende der Fürstenherrschaft, die Einführung einer Verfassung sowie ein vereintes, freies Deutschland in einem konföderierten Europa.
Symbolkraft: Erstmals wurde die schwarz-rot-goldene Fahne großflächig als Symbol für Freiheit und nationale Einheit verwendet.
Inklusivität: Bemerkenswert für die damalige Zeit war die explizite Einladung und Teilnahme von Frauen am Festzug.
 
27. Mai 1934 - In Italien beginnt die Endrunde der zweiten Fußball-Weltmeisterschaft.

Teilnehmer: 16 Mannschaften aus vier Kontinenten (12 aus Europa, 2 aus Südamerika, USA, Ägypten)

Deutscher Erfolg: Deutschland nahm erstmals an einer WM teil und belegte unter Reichstrainer Otto Nerz den dritten Platz, gegen Österreich 3:2.

Politische Instrumentalisierung: Das Turnier ging nicht nur sportlich, sondern auch politisch in die Geschichte ein. Der faschistische Diktator Benito Mussolini nutzte die WM als Propagandainstrument. Das Turnier war stark von Schiedsrichterentscheidungen geprägt, die oftmals den italienischen Weg zum Titel begünstigten.

Gastgeber Italien gewann das Finale mit 2:1 nach Verlängerung gegen die Tschechoslowakei und sicherte sich seinen ersten Titel.
 
27. Mai 1972:
Die erste Folge von Star Trek mit dem Raumschiff Enterprise wird im ZDF gezeigt.
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Raumschiff Enterprise (Originaltitel: Star Trek, heute oft Star Trek: The Original Series oder kurz TOS genannt) ist eine bahnbrechende US-amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie, die von Gene Roddenberry geschaffen wurde. Die Serie wurde von 1966 bis 1969 produziert und markiert den Beginn des weltweiten Star Trek-Phänomens.

Kerndaten zur Serie:
Produktionszeitraum: 1966–1969Umfang
: 3 Staffeln mit insgesamt 79 Episoden (plus der Pilotfolge)

Schöpfer: Gene Roddenberry. Bevor Roddenberry seine Karriere als Autor in der Unterhaltungsindustrie startete, führte er ein bewegtes Leben:
Militärpilot: Im Zweiten Weltkrieg flog er über 80 Kampfeinsätze für die US-Luftwaffe.
Linienpilot: Nach dem Krieg arbeitete er als Pilot bei der Fluggesellschaft Pan American World Airways.
Polizist: Um in Los Angeles als Autor Fuß zu fassen, arbeitete er von 1949 bis 1956 beim Los Angeles Police Department (LAPD), unter anderem als Redenschreiber für den Polizeichef.

Fiktive Timeline: Spielt im 23. Jahrhundert (ca. 2265 bis 2269)

Handlung und Konzept:
Die Serie folgt der Besatzung des Raumschiffs U.S.S. Enterprise (NCC-1701) auf ihrer fünfjährigen Forschungsreise durch das Weltall. Die Mission lautet, neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen zu entdecken und galaktische Diplomatie im Auftrag der Vereinigten Föderation der Planeten zu betreiben. Berühmt ist die Serie für ihre progressive, humanistische Zukunftsvision, in der die Menschheit Rassismus, Armut und Kriege überwunden hat.

Die Hauptcharaktere und ihre Darsteller:
Captain James T. Kirk (gespielt von William Shatner) – Der charismatische und tatkräftige Kommandant des
Schiffes.
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Mr. Spock (gespielt von Leonard Nimoy) – Der Erste Offizier und Wissenschaftsoffizier, der als Halbvulkanier streng
nach Logik handelt.
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Dr. Leonard „Pille“ McCoy (gespielt von DeForest Kelley) – Der emotionale und zynische Schiffsarzt.
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Montgomery „Scotty“ Scott (gespielt von James Doohan) – Der geniale Chefingenieur.
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Nyota Uhura (gespielt von Nichelle Nichols) – Die Kommunikationsoffizierin (historischbedeutend als eine der
ersten schwarzen Frauen in einer kompetenten Führungsrolle im US-Fernsehen).
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Sulu (gespielt von George Takei) – Der Steuermann des Raumschiffs.Pavel Chekov (gespielt von Walter Koenig) –
der junge russische Navigator (stieß in Staffel 2 dazu).
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Kultureller Einfluss und Absetzung:
Obwohl die Serie heute als absoluter Kult gilt und das Fundament für zahlreiche Nachfolgeserien (wie Das nächste Jahrhundert, Deep Space Nine, Voyager oder Enterprise) und Kinofilme legte, war sie zu ihrer Erstausstrahlung kein großer Quotenerfolg. Nach der dritten Staffel wurde sie vom Sender NBC abgesetzt. Erst durch die ständigen Wiederholungen im US-Lokalfernsehen und die internationale Ausstrahlung entwickelte sich eine riesige, treue Fangemeinde (die „Trekkies“).
 
28. Mai 1588:
Die spanische Armada:

Die ersten Schiffe der spanischen Armada brechen zum Ärmelkanal auf. Die restliche Flotte startet an beiden Folgetagen.
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Die Spanische Armada war eine gewaltige Kriegsflotte, die 1588 von König Philipp II. von Spanien ausgesandt wurde, um England zu erobern und die protestantische Königin Elisabeth I. zu stürzen. Die Unternehmung endete in einer katastrophalen Niederlage für Spanien und markierte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte.

Kernfakten zur Flotte:
Stärke:

Etwa 130 Schiffe, besetzt mit rund 30.000 Mann (davon 19.000 Soldaten und 8.000 Seeleute) sowie 2.500 Kanonen.
Befehlshaber:
Der Herzog von Medina Sidonia, ein Adliger ohne nennenswerte Seeerfahrung, führte die Armada an.
Gegenspieler:
Die englische Flotte stand unter dem Kommando von Lord Charles Howard und Vizeadmiral Sir Francis Drake.

Ursachen und Ziele:
Religiöser Konflikt:

Philipp II. wollte den Katholizismus in England wiederherstellen und die „Ketzerin“ Elisabeth I. absetzen, insbesondere nachdem diese die katholische Maria Stuart hatte hinrichten lassen.
Geopolitik:
Spanien wollte die englische Unterstützung für die Rebellen in den spanischen Niederlanden beenden und englische Piraterie (z. B. durch Drake) gegen spanische Schatzflotten unterbinden.
Der Plan:
Die Flotte sollte durch den Ärmelkanal segeln, in Flandern weitere 30.000 Elitesoldaten unter dem Herzog von Parma aufnehmen und diese für eine Invasion an die englische Küste übersetzen.

Verlauf der Konfrontation:
Gefechte im Kanal:

Zwischen dem 31. Juli und 8. August 1588 kam es zu mehreren Scharmützeln. Die englischen Schiffe waren kleiner, schneller und verfügten über weitreichendere Kanonen. Die britischen Schiffe konnten die spanischen Schiffe unter Feuer nehmen, ohne daß die spanischen Kanonen die britischen Schiffe mit ihren Waffen erreichen konnten. Die Spanische Armarda war darauf ausgelegt, den Feind zu entern – und im Nahkampf zu bekämpfen. Die Briten hingegen setzten auf eine Reichweite der Artellerie und bekämpften die Spanier aus der Entfernung.

Die englischen Kanonen 1588 konnten deutlich schneller feuern als die spanischen. Das lag nicht nur an der weitreichenderen Kanonen. Die britischen Schiffe konnten durch eine Kombination aus technischer Innovation, Logistik und Ausbildung schneller feuern.

Vierrädrige Schiffslafetten:
Die Engländer nutzten kompakte, vierrädrige Wagen für ihre Kanonen. Durch den Rückstoß rollte das Geschütz nach dem Schuss ins Schiffsinnere, wo es bequem geladen und mit Flaschenzügen wieder in Position gebracht werden konnte.
Die spanischen Geschütze waren oft auf sperrigen Feldlafetten mit zwei großen Rädern montiert, die an Deck festgebunden waren. Zum Nachladen mussten die Kanoniere oft gefährlich weit über die Bordwand klettern.
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Die britischen Kanonen …
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… und die spanischen Kanonen

Spezialisierte Besatzungen:
In der englischen Flotte war etwa jeder zehnte Mann ein ausgebildeter Artilleriespezialist. In Spanien wurden Kanonen oft von Soldaten bedient, die eben für den Nahkampf (Entern) ausgebildet waren, aber wenig Erfahrung im schnellen Nachladen auf See hatten.
Standardisierung und Kaliber:
Die Engländer setzten vermehrt auf die Culverine (Schlangen), die leichter zu handhaben waren und eine höhere Reichweite besaßen.
Zudem kämpften die Spanier mit einer logistischen Katastrophe: Sie hatten Spezialisten aus ganz Europa angeworben, die unterschiedliche Maßeinheiten für Kugeln und Rohre verwendeten, was oft dazu führte, dass die Munition nicht passte.
Taktik:
Die Engländer feuerten zwei- bis dreimal schneller als ihre Gegner. Während die Spanier darauf warteten, auf kurze Distanz zu feuern und zu entern, hielten die Engländer Abstand und nutzten ihre höhere Feuerrate, um die Armada aus der Distanz zu zermürben.
Wegen dieser Vorteile kehrte die Armada oft mit noch vollen Vorräten an schwerer Munition zurück (oder sank damit), weil sie schlicht nicht die Gelegenheit oder die Geschwindigkeit besaß, diese im Kampf zu verschießen.
"Feuerschiffe" vor Calais:
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In der Nacht zum 7. August setzten die Engländer brennende Schiffe (Brandscher) ein, die in die spanische Flotte manövriert wurden. Die Spanier mussten in Panik ihre Anker kappen, wodurch ihre schützende halbmondförmige Formation aufgebrochen wurde.
Schlacht bei Gravelines:
Am 8. August nutzten die Engländer die Unordnung der Spanier für einen massiven Angriff. Die Armada wurde abgedrängt und konnte die Invasionstruppen in Flandern nie aufnehmen.
Die Flucht:
Da der Rückweg durch den Kanal blockiert war, musste die Armada die britischen Inseln im Norden umsegeln.

Der Untergang und die Folgen:
Auf dem Heimweg nach Spanien geriet die geschwächte Flotte in schwere Stürme vor den Küsten Schottlands und Irlands (der sogenannte „protestantische Wind“).
Verluste:
Nur etwa die Hälfte der Schiffe (ca. 67) kehrte nach Spanien zurück; rund 15.000 Spanier kamen ums Leben.
Bedeutung:
Die Niederlage sicherte den Fortbestand des Protestantismus in England und leitete den Aufstieg Englands zur führenden Seemacht ein, während Spaniens Vorherrschaft in Europa zu bröckeln begann.
 
Alfred Adler (* 7. Februar 1870 in Rudolfsheim, Österreich-Ungarn;[1]28. Mai 1937 in Aberdeen) war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut. Er entstammte einer jüdischen Familie und konvertierte im Jahr 1904 zum Protestantismus.[2] Adler begründete 1907 die Individualpsychologie in Wien.
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Adlers Lehre hatte eine große, eigenständige Wirkung auf die Entwicklung der Psychologie und Psychotherapie im 20. Jahrhundert. Sie beeinflusste die psychotherapeutischen Schulen von Rollo May, Viktor Frankl, Abraham Maslow und Albert Ellis. Seine Schriften nahmen viele Einsichten der Neopsychoanalyse vorweg, die sich in Einklang mit der Individualpsychologie in den Werken von Karen Horney, Harry Stack Sullivan und Erich Fromm wiederfinden.[3] Anhänger dieser Richtung werden Adlerianer genannt.

Als Individualpsychologie wird eine von Alfred Adler 1907 begründete Schule der Tiefenpsychologie bezeichnet. Anhänger dieser Richtung werden Adlerianer genannt. Umgangssprachlich bedeutet der Terminus auch eine Abgrenzung zur Sozialpsychologie oder Massenpsychologie.

Das Konzept der Individualpsychologie stellt das Individuum im Kontext seiner sozialen menschlichen Beziehungen und dessen Auseinandersetzung mit seiner Umwelt und den Folgen für das Individuum in den Mittelpunkt.
 
:mad:
28. Mai 1830:
„Pfad der Tränen“:

US-Präsident Andrew Jackson unterzeichnet den Indian Removal Act zur zwangsweisen Umsiedlung der Indianer Nordamerikas.
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Der Indian Removal Act war ein am 28. Mai 1830 von Präsident Andrew Jackson unterzeichnetes Gesetz, das die systematische Vertreibung indigener Völker aus dem Südosten der USA einleitete.

Kernpunkte des Gesetzes:
Ziel:
Offiziell autorisierte es den Präsidenten, mit Stämmen östlich des Mississippi über den Tausch ihres angestammten Landes gegen Gebiete im Westen (dem heutigen Oklahoma) zu verhandeln.
Betroffene Völker:
Vor allem die „Fünf Zivilisierten Stämme“ – Cherokee, Chickasaw, Choctaw, Creek und Seminolen.
Zwang statt Freiwilligkeit:
Obwohl das Gesetz einen „freiwilligen“ Landtausch vorsah, nutzte die Regierung Druckmittel wie Bestechung, Drohungen und schließlich militärische Gewalt, um die Umsiedlung zu erzwingen.
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Der „Pfad der Tränen“ (Trail of Tears):
Die gewaltsame Umsetzung des Gesetzes führte zu mehreren Massendeportationen, am bekanntesten ist die der Cherokee (1838–1839).

Todesopfer:
Von etwa 16.000 deportierten Cherokee starben ca. 4.000 Menschen an Hunger, Krankheiten und Erschöpfung.
Ausmaß:
Insgesamt wurden über 60.000 Indigene vertrieben, um rund 100.000 Quadratkilometer Land für weiße Siedler und die Ausweitung der Sklavenwirtschaft freizumachen.

Rechtlicher Widerstand:
Die Cherokee wehrten sich juristisch und siegten 1832 vor dem Obersten Gerichtshof im Fall Worcester v. Georgia. Das Gericht urteilte, dass die Bundesstaaten keine Befugnisse über indigenes Territorium hätten. Präsident Jackson ignorierte dieses Urteil jedoch mit dem berühmten (wenn auch unbelegten) Satz: „John Marshall hat seine Entscheidung getroffen; nun lassen wir ihn sie auch durchsetzen“.

Historische Einordnung:
Heute bewerten Historiker den Indian Removal Act und seine Folgen oft als staatlich sanktionierte ethnische Säuberung oder Genozid. Er gilt als einer der dunkelsten Momente der US-Geschichte und als drastisches Beispiel für die Umsetzung der Ideologie des Manifest Destiny.