In Remember

03. Januar 1777:
Die Kontinentalarmee der Dreizehn Kolonien unter General George Washington besiegt im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg britische und hessische Einheiten unter Charles Cornwallis in der Schlacht von Princeton.
1767438326770.png
Zusammenfassung der Schlacht:
Hintergrund: Nach den schweren Niederlagen im New-York-Feldzug im Herbst 1776 und dem erfolgreichen Überraschungsangriff auf Trenton am 26. Dezember 1776 (erste Schlacht von Trenton) überquerte Washington den Delaware River erneut, um die Initiative zu behalten.

Strategie: Anstatt direkt gegen die Hauptstreitmacht unter General Lord Cornwallis anzutreten, die auf Trenton marschierte, führte Washington seine Truppen in einem nächtlichen Marsch über eine Umgehungsstraße nach Princeton. Dies ermöglichte es ihm, die dort verbliebenen britischen Garnisonstruppen zu überrumpeln.

Verlauf: Die amerikanischen Truppen stießen auf britischen Widerstand und es kam zu schweren Kämpfen, bei denen der amerikanische Brigadegeneral Hugh Mercer tödlich verwundet wurde. Washington selbst führte seine Männer in die Schlacht und trieb die Briten schließlich in die Flucht.

Ergebnis: Die Amerikaner errangen einen klaren Sieg und konnten Vorräte sowie Gefangene machen, während die verbliebenen britischen Truppen sich zurückziehen mussten.
 
04. Januar 2000:
Diether Krebs, deutscher Schauspieler, Komödiant und Sänger stirbt.
1767514156781.png
Frühe Karriere:
Diether Krebs begann seine Karriere am Theater in Oberhausen und hatte kleinere Filmrollen, bevor er 1973 durch die Rolle des schnoddrigen "Sozi"-Schwiegersohns Michael Graf in Wolfgang Menges Serie #Ein Herz und eine Seele" einem breiten Publikum bekannt wurde.
1767514283741.png

Comedy-Erfolge:
In den 1980er Jahren feierte er große Erfolge in der ARD-Sketch-Comedy-Show Sketchup, zunächst an der Seite von Beatrice Richter und später mit Iris Berben. Seine komödiantische Wandlungsfähigkeit und sein Talent für skurrile Charaktere wurden zu seinem Markenzeichen.

Der "Öko-Freak Martin":
Eine seiner ikonischsten Figuren war der einfältige Öko-Freak Martin im selbst gestrickten Rentierpullover, mit dem er sogar einen Hit in den deutschen Musik-Charts landete ("Ich bin der Martin, ne?").

Weitere Rollen: Krebs war auch als Kriminalkommissar Dieter Herle in der ZDF-Serie SOKO 5113 zu sehen und spielte in verschiedenen anderen Fernsehproduktionen und Filmen, darunter eine seiner letzten Rollen als zwielichtiger Spediteur Werner Kampmann in der Kult-Gaunerkomödie Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding (1999).

Tod und Vermächtnis
Trotz seiner Lungenkrebserkrankung arbeitete Diether Krebs bis kurz vor seinem Tod rastlos weiter und stand noch drei Tage vor seinem Ableben auf der Bühne. Er starb in seinem Haus in Hamburg und wurde in seiner Heimatstadt Essen beigesetzt. Zu seinen Ehren wurde der dortige Ostpark in "Diether-Krebs-Platz" umbenannt. Diether Krebs gilt als ein Pionier der deutschen TV-Comedy.