Frankfurt/Main (dpa) - Der Kindsmörder Magnus Gäfgen bekommt wegen der illegalen Folterdrohung in einem Polizeiverhör vom Land Hessen endgültig 3000 Euro Entschädigung. Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) wies die Beschwerde des Landes Hessen gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt zurück. […] mehr

Kommentare

15Ronja11. Oktober 2012
@12 dito!!
14luke6610. Oktober 2012
oh Mann, das tote Kind hätte sicherlich viel zu manchem Kommentaren zu sagen wenn es durch die Folterandrohung hätte gerettet werden können. Recht wird jeden Tag tausendfach gebrochen. Recht entspricht der aktuell herrschenden Moralauffassung und ändert sich ständig. Daher ist die heutige Rechtspflege eher erbärmlich zu nennen. Wie unsere Gesellschaft.
13ChrKottkamp10. Oktober 2012
@9 Gäfgen hatte zu dem Zeitpunkt die Tat sowohl gestanden als das sie ihn auch schon nachgewiesen war. Sicherlich ist das ein anderer Aspekt als ein Geständnis für eine nicht begangene Tat zu erzwingen. Mir wäre da das Kindeswohl auch lieber und meineswissens wurde nur gedroht und nicht gefoltert. Ich sehe das da schon entspannter. Es war ja nur ne Drohung. Worte die keinen körperlichen Schmerz zufügen. Ich kann die Not der Beamten schon verstehen. Was wäre wenn es dein Kind wäre?
12k29329510. Oktober 2012
@10 : Schon die Drohung meinerseits, dir für dein dummes Geschreibsel den Schädel einzuschlagen, würde mir hier völlig zu recht die Sperrung einbringen. Dashner wurde im TV-Film völlig falsch dargestellt. Er hat gegenüber Gäfgen nur gehandelt wie an Freitag-Abenden gegenüber wehrlosen Opfern.
11tastenkoenig10. Oktober 2012
Wenn Folter oder deren Androhung zugelassen würde, dann würden wir an den Grundfesten unseres Rechtsstaats rütteln. Das ist im Einzelfall hart. Aber andernfalls würde man die Büchse der Pandora öffnen. Ich mache mir keine Sorgen um Gäfgen, der kann von mir aus verschimmeln. Aber wenn er um seine Rechte gebracht wird, dann ist nicht nur er, sondern vor allem unser Rechtsstaat das Opfer - und damit potenziell jeder, der aus welchem Grund auch immer einmal unter Verdacht geraten sollte.
10Ronja10. Oktober 2012
@9 Es gibt ein Wort namens Verhältnismäßigkeit. Es wurde mit Folter gedroht und keiner auf der Streckbank gestreckt oder gesteinigt oder ähnliches. Hätte man ihn gefoltert, wäre ich voll Deiner Meinung und auch @LordRoscommon dürfte mich einen Proleten nennen. Haben sie aber nicht und so bin ich auch nicht Eurer Meinung und lasse mich auch nicht als Proleten abstempeln. Was hättet ihr Euch eigentlich für Gräfgen gewünscht, wenn es Euer Kind gewesen wäre? Ein Kaffeekränzchen mit Ringelpiez?
9Mama_Nicole10. Oktober 2012
@1 ,@2 ,@3 ,@4 ,@5 ,@6 ,@7 : sollte es irgendwann nach euch gehen: darf man euch zitieren, wenn ihr unter Folter ein Verbrechen gesteht, dass ihr nicht begangen hat? Euch scheint die Tragweite eurer dummen Kommentare gar nicht bewusst zu sein...@8 : danke, ich hätte schon am geistigen Zustand der Klamm-Gemeinschaft gezweifelt.
8k29329510. Oktober 2012
Na, hier sind ja schon wieder die Folterknechte gutheißenden Proleten unterwegs. Wer keine Achtung vorm Rechtsstaat hat, sollte wohin ziehen, wo es den nicht gibt. Nordkorea braucht dringend Arbeitskräfte. Ich hab kein Verständnis für Gäfgens Tat, aber genausowenig Verständnis für Daschners Verbrechen.
7Berger2777710. Oktober 2012
Für solche Strafen sollte ein Verfügungskonto eingerichtet werden. Den Polizisten meine Höchstachtung. Menschenrecht? Was hat das mit Recht zutun? Solange die Chance besteht einen unschuldigen Menschen zu retten, hat dieses Menschenrecht hinten an zu stehen.
6Mehlwurmle10. Oktober 2012
Wer anderen zweifelsfrei(!) das höchste Menschenrecht nicht zugestanden hat, der sollte sich tatsächlich nicht mehr selbst auf solches berufen dürfen. Im konkreten Fall ist die Schuld eindeutig bewiesen und sogar durch Geständnis (im Prozess auch ohne Folterdrohung freiwillig wiederholt!) unterlegt... @9 : Lies meinen Kommentar nochmal genau, bevor du mir was unterstellst! Ich habe nicht mal annähernd geschrieben, dass ich Folter gutheiße!
5ChrKottkamp10. Oktober 2012
@2 @3 sehe ich genau so. Hoffentlich wird er das Geld nur im Knastkiosk ausgeben können. Und nie - nie - nie in Freiheit.
4Baghira910. Oktober 2012
@ luke66: nicht von mir! Da bin ich der gleichen Meinung!
3Ronja10. Oktober 2012
@2 ... ne, ein fettes Lob. Aber irgendjemand bäckt dem armen armen Kindermörder sicher auch noch nen Kuchen und lobhudelt und bedauert ihn. Er sollte froh sein, dass wir keine amerikanischen Zustände haben, dann wäre er scho lange hi und würde kein Geld mehr kosten!
2luke6610. Oktober 2012
wer sich Menschenunwürdig verhält kann keine Menschenwürde einfordern. Schade das er das nicht vor 300 Jahren gemacht hat. Da hätte man ihn würdig aufs Rad geflochten. Und gefoltert obendrein. Jetzt krieg ich wieder Ärger....
1Franklin10. Oktober 2012
hierfür hat das Land einzustehen, wenn ich das schon lese, der Steuerzahler zaht das alles ...