Offiziell geht es um die Gesundheit der Spieler.
Die Pausen sind weder an das Wetter noch an bestimmte Temperaturen geknüpft, sondern werden von den Schiedsrichtern bei allen Partien angeordnet.
Fernsehsender sehen eine willkommene Einnahmequelle. Sie nutzen die Pausen für Werbeblöcke.
"Bei ausgewählten Spielen werden diese 'Cooling Breaks' auch als – zulässige – Werbeunterbrechungen genutzt". (ORF)
Das ZDF warb vor dem Turnier mit
"Exklusivblöcken für maximale Präsenz".
Platzierungen in den Trinkpausen bei nicht-deutschen Spielen seien demnach
"schon ab 1200 Euro pro Sekunde umsetzbar".
Ein Schnäppchen sozusagen.
Es wäre naiv zu denken, dass Hydration Breaks keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben.
Sie sind eine Art Time-Out.
Wo früher Hälften waren, sind nun Viertel.
Die Pause unterbricht Rhythmus und Momentum. Ein Gegner, der in den Seilen hängt, kann sich erholen, kann taktische Korrekturen vornehmen.
Hydration Breaks sind mehr als Flüssigkeitsaufnahmen.
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Bei der Fußball-WM 2026 gibt es während jedes Spiels zwei Hydration Breaks : eine in jeder Halbzeit, etwa in der 22. Spielminute. Diese Pausen dauern jeweils drei Minuten und dienen dazu, dass die Spieler trinken, sich abkühlen und medizinisch betreuen lassen können
Eine Trinkpause ungefähr in der Mitte jeder Halbzeit. Der Trainer kann taktische Anweisungen geben.
Tatsächlicher Hintergrund ist weniger die Sorge um das Wohlergehen der Spieler als vielmehr der Verkauf von mehr Werbezeiten im TV.
Während der dreiminütigen Trinkpause sind taktische Anweisungen auf kleinen, mobilen, tragbaren Geräten erlaubt.