Die italienische Regierung kritisiert deutsche NGOs vor allem wegen ihrer Rolle bei der Rettung von Migranten im Mittelmeer. Dabei wirft Italien deutschen Hilfsorganisationen vor, mit ihren Rettungseinsätzen die illegale Migration nach Italien zu begünstigen und damit die eigene Regierung unter Druck zu setzen. Konkret wird den NGOs vorgeworfen, seit Herbst 2022 rund 22.500 Migranten über das Mittelmeer nach Italien gebracht zu haben, was Italien als Belastung für das Land sieht . Die italienische Regierung fordert daher eine stärkere Kontrolle oder sogar ein Zurückpfeifen dieser NGOs durch die deutsche Regierung und spricht von einer „Verrechnung“ der Kosten oder einer Entschädigung für die Aufnahme dieser Migranten
Außerdem gibt es politische Spannungen, weil Italien die Aktivitäten der NGOs als Einmischung in die nationale Migrationspolitik betrachtet
private Seenotretter hätten seit Herbst 2022 rund 22.500 Migranten ins Land gebracht
Ich sie Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer retten und sie dann u.a. nach Italien gebracht haben