Madrid (dpa) - Nach dem Nato-Gipfel droht ein neues Wettrüsten zwischen dem Westen und Russland. Kremlchef Wladimir Putin kündigte an, auf die mögliche Verlegung von Nato-Soldaten nach Finnland selbst mit Truppenverlegungen reagieren zu wollen. Die Nato hatte bei ihrem zweitägigen Gipfel in Madrid ...

Kommentare

(16) O.Ton · 30. Juni um 22:14
@13,15 Die Verbindung von Murmansk-Region kann man genauso von Norwegen (originales NATO-Land!) aus "kontrollieren". Nee, ich denke, daß NATO-FIN wird das irgendwie mit Russland regeln. Jedenfalls FIN hat sicherlich kein Lust zum Atom-Krieg oder sonst. Krieg.
(15) Sonnenwende · 30. Juni um 21:15
@14 hab ich was davon geschrieben, dass Atomwaffen dort stationiert werden sollen? Nein hab ich nicht. Ich habe geschrieben gehabt dass der NATO Beitritt von Schweden und Finnland schwierig für Russland ist, weil Russland's Atomwaffenarsenal = Atomwaffen die sich auf der Kola-Halbinsel (auf der Russland fast alle Atomwaffen stationiert hat), die zu Russland gehört, befinden - damit kontrollierbar wird - und übrigens auch was mit Atomwaffen bestückte U-Boote in der Ostsee anbetrifft.
(14) O.Ton · 30. Juni um 21:01
@10,13 Soweit ich weiß, wollen sowohl FIN als auch SWE keine fremde Truppen stationieren, und auf keinem Fall Atom-Waffen. Es ist auch nicht so einfach solche zu bekommen, auch wenn ein Land sowas will.
(13) Sonnenwende · 30. Juni um 20:36
@10 die "Bedrohung" kann tatsächlich als real erlebt werden - fast alle Atomwaffen Russlands sind auf der Kola-Halbinsel stationiert - mit nur einer Bahnverbindung, die das Ganze versorgt - und diese Bahnverbindung kann von Finnland aus ganz einfach blockiert werden.
(12) ticktack · 30. Juni um 20:25
Es war halt keine Friedensdividende die Bundeswehr kaputt zu sparen sondern eine Hypothek durch Realitätsverweigerung.
(11) O.Ton · 30. Juni um 19:35
Sehr zynisch und ulkig, aber Waffenindustrie wirkt immer attraktiver für einen profitorientierten Anleger.
(10) Stiltskin · 30. Juni um 19:35
Zitat Putin: "Werden dort (Schweden/ Finnland) jetzt Truppen stationiert und Infrastruktur eingerichtet, so werden wir gespiegelt antworten müssen und dieselben Bedrohungen für das Territorium schaffen, von dem aus wir bedroht werden". Ich frage mich, von welcher Bedrohung Putin spricht. Schweden und Finnland wollen aus freien Stücken der Nato beitreten, und niemand wird so hirnrissig sein, Russland anzugreifen. Einzig Russland stellt eine Bedrohung für unsere Gesellschaftsordnung dar.
(9) BobBelcher · 30. Juni um 19:30
@7 Da haste sicher Recht. Aber es ist wohl leider unausweichlich. Mir wäre es auch lieber wenn was anderes produziert würde.
(8) Stiltskin · 30. Juni um 19:29
Ich bin gewiss kein Freund stetig steigender Rüstungsausgaben. Es gibt genug andere Probleme die unsere ganze Aufmerksamkeit benötigen würden. Aber quasi über Nacht ist der Westen aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Angesichts russischer Aggression wäre es naiv gewesen anzunehmen, Russland habe nur regionale Expansionsgelüste. Lächerlich war es in der Tat, als ausgerechnet Putin der NATO imperialistische Gelüste vorgeworfen hat. Imperialistische Gelüste hat ausschließlich Moskau.
(7) satta · 30. Juni um 19:15
@5 Ich glaube, die Gesellschaft sollte ihre knappen Ressourcen auf drängendere Probleme verwenden. Es gibt auch ohne jeden Krieg einen Berg an Problemen, der bewältigt werden muss.
(6) Sonnenwende · 30. Juni um 19:13
Kanzler Scholz wies diesen Vorwurf [Putin: NATO habe imperialistische Motive] barsch zurück: «Das ist ehrlicherweise ziemlich lächerlich» Recht ht er.
(5) BobBelcher · 30. Juni um 19:03
Auch wenn das jetzt merkwürdig klingen mag, aber so schlimm ist Aufrüstung jetzt nicht. Wir rüsten seit 70 Jahren auf und waren nur in kleinere Konflikte verwickelt. Russland wird die EU oder Nato eh nicht angreifen. Aber es schafft auch Arbeitsplätze, so merkwürdig das klingen mag. Und seien es Zulieferer von z.B. Dichtungen oder Metallteilen. nicht zuletzt kommt die meiste Technologie aus dem Militär. Das Internet z.B.. Allein der Glaube, dass viele Leute bei der BW anfangen wollen fehlt mir.
(4) RicoGustavson · 30. Juni um 19:00
Schade nur dass in Ost und West wieder viele Politiker glauben das man einen Atomkrieg gewinnen kann...
(3) Marc · 30. Juni um 18:50
Doof, wenn Putins Kriegsverbrechen dazu führen, dass anfangs neutrale Staaten nun zum Gegner überlaufen.
(2) sonic7 · 30. Juni um 18:35
Putin lebt wohl nicht mehr in der Realität.
(1) O.Ton · 30. Juni um 18:28
Putin: «Alles war gut zwischen uns (Russland - FIN/SWE), aber jetzt wird es irgendwelche Spannungen geben..." Weiss ja nicht, wovon er träumt, aber etwa 80% von Finnen sind momentan für NATO-Mitgliedschaft, sogar die Mehrheit von Linken!
 
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