Berlin (dts) - Mindestens zwei Millionen erwerbsfähige Hartz-IV-Empfänger haben nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe) Schulden- und Suchtprobleme sowie psychosoziale Schwierigkeiten. Von den zuständigen Kommunen würden die Betroffenen damit jedoch in den allermeisten Fällen […] mehr

Kommentare

5Folkman18. Juni 2014
@3 : Verallgemeinern kann man natürlich nichts, und klar sind auch Berufstätige oft nahe am Burnout. Aber niemand wird ebenso vorverurteilt bzw. an den Rand der Gesellschaft gedrängt und niemand hat vergleichbare Existenzängste wie Hartzer. Das macht auf Dauer was mit der Psyche...
4k44003718. Juni 2014
ich sehe das ja bei mir in der klinik was da viele angestellte im pflegebereich aber auch in der ärzteschaft so tun um den stress zu meistern...
3k44003718. Juni 2014
@2 naja es kommt darauf an. ich habe ja auch mal 4 jahre lang hartz4 bezogen und bin auch nicht abgerutscht in irgendwelchen süchten! ich denke das kommt immer auch auf die verfassung jedes einzelnen menschen an. ich glaube das kann man einfach nicht verallgemeinern. gibt auch viele berufstätige die süchte habe durch stress usw.
2Folkman18. Juni 2014
@1 : Ich schaue hier eher auf die anderen angesprochenen Probleme der H4er, sprich die Sucht- und psychosozialen Probleme. ALG2-Empfänger werden in unserer Gesellschaft noch immer - meist zu Unrecht - stigmatisiert, verlieren dadurch ihr Selbstbewusstsein und rutschen ab in die Depression. Süchte sind dann der einzige Rettungsanker. Ein Teufelskreis. Absolut zynisch ist es da, als Antwort nach schnelleren oder härteren Sanktionen zu rufen. Damit forciert man deren Probleme nur noch...
1k44003718. Juni 2014
das man als hartz4 empfänger schulden bekommt geht schneller als man denkt! eben noch einen job damit verbunden ein gewisser lebensstandart und im nächsten moment steht man vor der frage: wie soll ich das noch bezahlen? manche fallen ja gleich in ALG 2 jee nach dem wie lange man gearbeitet hat! es kann einen schon den boden unter den füßen wegreißen.