Kairo (dpa) - Ein Schaffner soll zwei jugendliche Schwarzfahrer in Ägypten aufgefordert haben, aus dem fahrenden Zug zu springen. Einer der Jugendlichen kam dabei ums Leben, der andere wurde verletzt. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen den Mann. Der Schaffner habe die Tür des Abteils ...

Kommentare

(19) Chris1986 · 03. November um 08:02
@17 Die Beispiele habe ich dir geliefert für das Gegenteil. Die Straftaten jetzt zu relativieren, weil du eine persönliche Wertung des gesellschaftlichen Schadens vornimmst, ändert an der Sache gar nichts. Der Cum-Ex Steuerbetrüger gehört genauso verfolgt und nach Gesetz bestraft, wie der Drogendealer oder der Ladendieb.
(18) LordRoscommon · 02. November um 23:07
@16. Whataboutism. Whattehfuckaboutism. Genau wie bei Gertrudderewiggestrigen.
(17) HerrLehmann · 02. November um 22:58
@16:Nun: Wer schadet denn nun mehr dem Staat - also unserer Gesellschaft? Der popelige Haschverkäufer im Görlitzer Park (der ein kleines Licht im Drogenhandel ist), der Schwarzfahrer, der sich Leistungen in Kleinstbeträgen erschleicht - oder eben die kleinen bis ganz großen "Steuersünder"? Dass Kleinkriminelle hier nicht verfolgt werden, ist ein Ammenmärchen, sorry. Die sind am ehesten dran.
(16) Chris1986 · 02. November um 22:43
@14 Naja, wie schwer hier Kleinkriminelle verfolgt werden, sieht man ja z.B. im Görlitzer Park. Oder man liest es in der Regel bei größeren Straftaten, wenn der Täter mal wieder "polizeibekannt" ist mit ein paar dutzend Straftaten. (Das soll jetzt aber nicht heißen, dass "Großkriminelle" viel härter verfolgt würden. Cum-Ex war viele Jahre bekannt und man hat nichts unternommen...)
(15) HerrLehmann · 02. November um 22:31
@11 Oh je, da fällt's mir wie Schuppen aus den Augen: Mensch Trixi, du hier unterwegs?
(14) HerrLehmann · 02. November um 22:22
@11: Seltsames Fazit. Hab ich da irgendwas überlesen? Deutschland ist vor allem ein Paradies für Großkriminelle - sieh Cum-Ex. Der kleinkriminelle Schwarzfahrer hingegen kommt recht rasch in den Bunker, weil er sich die Tagessätze nicht leisten kann. Welches Problem du mit "Bürgern" hast, erschließt sich mir auch nicht. Adel alter Schule?
(13) Gertrud · 02. November um 22:01
@12 Du aber auch
(12) LordRoscommon · 02. November um 20:41
@11: Ja, du lebst hier echt im Paradies.
(11) Gertrud · 02. November um 20:29
Fazit: Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ist ein Paradies für Bürger und Kleinkriminelle.
(10) Troll · 02. November um 19:42
@8: Ist egal, was für eine Strafe die erwartet. Das sollte man sich halt vorher überlegen. Und @9 Züge im Nahverkehr haben bei uns in der Regel keinen Schaffner. Da ist es noch nachvollziehbar, daß man schwarzfahren riskiert. Da gibt es nur Ärger, wenn Kontrolleure einsteigen. Und manche überlegen sich halt die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden. Und wenn man dann nur einmal bei 10 Fahrten erwischt wird, und dann halt 60€ zahlt, hat sich für die das generelle Schwarzfahren trotzdem rentiert.
(9) Shoppingqueen · 02. November um 19:38
@7 Niedlich. Ich habe einen Bekannten der macht genau den Job im Nahverkehr. Und der schreibt mindestens zehn Leute pro Dienst auf die kein gültiges Ticket haben.
(8) naturschonen · 02. November um 19:37
@4 bei uns ruft man auch die Polizei, wenn der Schwarzfahrer seine Identität nicht preisgibt @5 natürlich ist das nicht erlaubt, ich frage mich halt eher, wieso war das überhaupt eine Option für die Jugendlichen, was hätte sie für eine Strafe erwartet? Es gibt ja heutzutage noch immer Länder, wo Dieben die Hand abgeschlagen wird, vielleicht hatten sie mit so ähnlich schlimmen Strafen rechnen müssen..
(7) Troll · 02. November um 19:36
@6 unwahrscheinlich. Man steigt doch nicht ohne Fahrschein in einen Zug mit Schaffner und überlegt sich dann, abzuspringen, wenn der der Schaffner vorbeikommt.
(6) Shoppingqueen · 02. November um 19:34
Vielleicht sind sie auch aus Angst vor der Kontrolle raus gesprungen bevor der Schaffner bei ihnen war....
(5) Troll · 02. November um 19:33
@2 Ich gehe davon aus, daß es in Ägypten auch nicht erlaubt ist, leute zum Sprung aus dem Fahrenden Zug zu drängen. Sonst gäbe es auch nicht die Anklage gegen den Schaffner. Die Frage ist halt nur, ob er die wirklich dazu gedrängt hat, oder ober denen lediglich die Möglichkeit geboten hat und die es freiwillig gemacht haben, um so einer Anzeige zu entgehen.
(4) Gertrud · 02. November um 19:28
Bei uns kostet Schwarzfahren Geld, viel Geld. Woanders ruft man die Polizei. Alles heftig.
(3) naturschonen · 02. November um 19:27
@1 wo liegt denn da für dich der große Unterschied, wir kennen ja nicht die Landesgesetze und die Folgen, die den Schwarzfahrern "blühen", wenn er die Polizei gerufen hätte, offensichtlich gelten andere Verurteilungen als bei uns - (max. 60 € Strafe, die noch immer mit bis zu 3 Tagen Ersatzhaft abgegolten werden können)
(2) mikarger · 02. November um 19:25
@1: Ich weiß ja nicht ob die dpa die News mal wieder geändert hat, aber "Der Schaffner habe die Tür des Abteils geöffnet und den Jugendlichen befohlen, aus dem Zug zu springen, um sie nicht der Polizei zu übergeben" liest sich für mich ziemlich eindeutig.
(1) Troll · 02. November um 19:18
Die Meldung ist komisch verfaßt. Hat er denen das Rausspingen nun befohlen oder hat er es als Alternative zum Rufen der Polizei angeboten?
 
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