Zeitung: Verteidigungsministerium will Nato-Bericht neu interpretieren

Berlin (dts) - Die Spitze des Bundesverteidigungsministeriums unter CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg will im Zusammenhang mit dem Nato-Bericht über den Luftschlag in Afghanistan offenbar auf Distanz zur Version von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan gehen. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf Regierungskreise. Schneiderhan hatte in der vergangenen Woche nach Eingang des als geheim eingestuften Untersuchungsberichtes in Abstimmung mit dem früheren Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CSU) erklärt, der kommandierende Bundeswehr-Oberst Georg Klein habe bei der Anforderung des Luftschlages "militärisch angemessen" reagiert. Nun würde es in dem Ressort heißen, dass man eine "gewisse Diskrepanz" zwischen den geltenden Einsatzregeln und dem konkreten Verhalten des Bundeswehr-Oberst nicht wegdiskutieren könne. Guttenberg wird heute die Obleute der Bundestagsfraktionen im Verteidigungsausschuss über seine Sicht auf den Nato-Bericht unterrichten.
DEU / Afghanistan / Bundeswehr
05.11.2009 · 08:00 Uhr
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