Berlin (dts) - Die Todesfälle auf deutschen Baustellen bleiben weiter auf einem hohen Niveau. Bis einschließlich September sind 69 Bauarbeiter auf Baustellen tödlich verunglückt. Das geht aus einer Statistik der Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe ...

Kommentare

(9) Pontius · 05. Dezember 2021
@8 Es ist eben die Aufgabe der Bundesländer (Gewerbeaufsichtsamt oder Amt für Arbeitsschutz) - und wie es um die Personalsituation aussieht, wissen wir. Das fallen solche Kontrollen dann hinten runter bzw. können aufgrund von Personalmangel gar nicht erst durchgeführt werden. Die Kosten der Kontrolleure werden die Berufsgenossenschaften wohl nicht tragen wollen.
(8) thrasea · 05. Dezember 2021
Vor zwei Wochen musste ich um mein Leben fürchten. Nur ein Meter von mir entfernt ist ein schweres, spitzes Eisenteil auf den Gehweg gefallen. Ein Gerüst ragte unter dem Dach eines Hauses über den Gehweg. Im Nachhinein denke ich mir, ich hätte die Polizei rufen sollen. @6 Die Frage ist berechtigt. Warum wird nicht mehr kontrolliert? Die Folgen von Unfällen und Todesfällen sind für die BG sicherlich sehr kostspielig.
(7) alx2000 · 05. Dezember 2021
69 Tote sind tragisch...wenn man aber überlegt, wie viele Mannstunden geleistet werden und wie gefährlich manche Baustellen sind und wie stark das Bildungsgefälle im Baugewerbe ist, ist die Zahl wunderbar gering. Der Deutsche in 2021 reguliert sich lieber kaputt, als gewisse Rahmenbedingungen zuzulassen - wären vor 50 Jahren Baustellen unter Sicherheitsaspekten von heute gebaut worden, wäre nix fertig, BER Baukosten normal und halten würde es nur 3 Jahre plus x statt 50+.
(6) Pontius · 05. Dezember 2021
Warum kontrolliert denn die IG Bau nicht zusätzlich die Betriebe? Wäre auch ein Schutz der vertretenen Arbeitnehmer.
(1) satta · 05. Dezember 2021
Nach Querdenkweise bräuchte das noch niemand jucken, solange die Übersterblichkeit durch Bautätigkeiten quasi im statistischen Rauschen untergeht. Aber mal im Ernst, es wird viel gebaut, die Verständigung hapert durch fehlende Sprachkenntnisse ausländischer Monteure und sicheres Arbeiten (z.B. Angurten bei Arbeiten in Höhe) interessiert auch kaum jemand.
 
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