Xiaomi Mi Robot 2 Saugroboter „RoboRock“ (mit Wischfunktion) im Test für 374,51€ *Versand aus EU*

Du brauchst keine Wischfunktion und willst über 100€ sparen?

Dann schau dir doch mal den Vorgänger an. Der Xiaomi Mi Robot saugt genau so gründlich, kostet aber weniger.
Bei Aliexpress bekommt ihr den Roborock gerade aus dem spanischen Warenlager für nur 374,51€ inkl. Versandkosten. Es fallen also keine weiteren Kosten an.

Kein Zuckerschlecken, aber auch die zweite Generation wird in Zukunft sicher günstiger. :) Ich konnte nicht widerstehen und musste ihn mir besorgen - solltet ihr Fragen haben, die ihr so im Netz noch nicht beantwortet bekommen habt, einfach mal raus damit! Euch reicht ein Saugroboter ohne Wischfunktion? Dann schaut euch mal den Vorgänger, den Xiaomi Mi Robot an.

Xiaomi Staubsaugerroboter im Überblick

Im Artikel findet ihr nun auch frische Bilder und auch Testvideos von mir, die ihn sowohl beim Wischen als auch beim Saugen in Aktion zeigen.

Alle, die schon im Besitz der V1 sind, fragen sich natürlich nun, ob sich ein Wechsel lohnt. Das habe ich mich bei der Vorstellung natürlich auch gefragt - denn wenn ich ehrlich bin, verrichtet der Saugroboter (V1) bei mir seit knapp einem Jahr seinen Dienst so gut, dass ich gar nicht erst überlegt habe, umzusteigen. Mittlerweile bin ich da allerdings anderer Meinung. Mehr dazu könnt ihr in meinem kleinen Testbericht lesen, in dem ich auch mal die Erfahrungen als Tierbesitzer geteilt habe.

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Was sind die Unterschiede zwischen Xiaomi Roborock mit Xiaomi Mi Robot

Optisch hat sich gar nicht mal so viel geändert - es befinden sich nun 3 Knöpfe auf der Oberseite, die Lüftungsschlitze sind nun etwas "moderner" und auch das Design ist etwas modernisiert worden. Unter der Haube befindet sich nun neben dem Staubbehälter auch ein Slot für das Reinigungstool. Die internationale Version hat sogar ein CE Zeichen!

Wischfunktion

Xiaomi geht hier auf die Wünsche seiner Kunden ein und spendiert dem Robot eine Wischfunktion, wie sie schon bei mehreren Herstellern üblich ist. Der Wassertank fasst genug Wasser (480ml) um für 45-60 Minuten zu wischen und versorgt den Mopp nur mit so viel Wasser, wie auch benötigt wird. Gerade bei Laminat ist das von Vorteil, damit er nicht aufquillt. Übrigens: ihr braucht euch keine Sorgen um euren Laminat zu machen, wenn ihr den Wasserbehälter gefüllt habt und euer Wischroboter erst in 3 Stunden seinen Dienst verrichten soll. Er läuft zwar nicht aus, aber der Wischbezug ist natürlich mit Wasser befeuchtet. Xiaomi hat hier mitgedacht und liefert eine durchsichtige Schutzmatte, die an die Station geklickt wird und euren Laminat nicht nur vor Wasser schützt, sondern mit ihren Gummifüßen die Station auch an Ort und Stelle stehen lässt. Die Ladestation ist übrigens nicht kompatibel zum Xiaomi Robot V1.

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Xiaomi Wischroboter S50 Roborock im Härtetest beim Wischen

Hier hab ich mich mal mit Ketchup und einer wirklich sehr ekelhaft-klebrigen Sauerkirsch Konfitüre ausgetobt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zwar bleibt bei der Konfitüre ein dünner Film zurück, dieser war aber beim zweiten Durchgang weg. Machen wir uns nichts vor, so ein Szenario wird niemand Zuhause vorfinden. Sollte einem Kind mal das Marmeladenbrot aus der Hand fallen und ganz zufällig (!) mit der Marmeladenseite auf dem Boden landen, so wischt man es ja mit einem feuchten Küchentuch direkt weg. Im Video ist übrigens sehr gut zu sehen, wie er bei der Konfitüre besonders gründlich wischt, nachdem er sie erkannt (?) hat.
Das Ergebnis nach dem Wischtest. Ein leichter Film von der Konfitüre ist verlieben, kann aber dennoch überzeugen.
Für solche Härtefälle hab ich mir ihn aber ehrlich gesagt gar nicht angeschafft - mir war es nur wichtig, dass ich hier nicht mehr täglich den Wischmop schwingen muss, wenn ich beispielsweise an einem Regentag mit dem Hund in die Wohnung komme. Klar, seine Pfoten mache ich direkt trocken, dennoch sieht man leichte Pfotenabdrücke auf dem Boden. Hinzu kommt noch, dass ich einen sehr undankbaren Laminatboden habe, auf dem man im Sonnenlicht wirklich ALLES sieht. Nach dem Wischen muss der Boden übrigens nur ca. 5 Minuten trocknen. Danach kann er wieder betreten werden. Leider nutzt der Xiaomi Roborock nicht die komplette Fläche zum Wischen, an den Seiten ist jeweils eine ungenutzte Breite von 6 cm. Das ist aber eigentlich nur ärgerlich an den Wänden eines Raumes, dort bleiben dann 6cm am Rand ungewischt.
Das System ist simpel, aber durchdacht. Der Bezug wird in die vorgesehene Nut eingeschoben und dann mit dem Klettverschluss am Wassertank befestigt und hält wirklich bombenfest. Der Tank fasst übrigens wie oben schon erwähnt 480ml und ist ausreichend für meine Wohnung mit 70 Quadratmetern, wovon natürlich nicht alles gewischt werden kann, weil es ja auch noch Tische, Schränke, Betten etc. gibt. :) Nach der Nutzung kann der Bezug einfach unter warmem Wasser ausgewaschen oder mit in die Waschmaschine gepackt werden. Im Lieferumfang befinden sich übrigens gleich 2 Bezüge.

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Xiaomi Roborock S50 im Härtetest beim Saugen

Zum Einsatz kam einiges an Mehl, Zucker und Sonnenblumenkernen - übrigens so viel, dass der Staubbehälter fast voll war, damit man sich mal ein Bild von den Dimensionen machen kann. :D Hier muss man fairerweise sagen, dass ich den Wischmop vergessen habe, mit ihm wäre das Ergebnis um einiges akurater. So viel Dreck wird man in der Regel eh nicht in der Wohnung auf einem Fleck haben und wenn doch, würde ich wahrscheinlich eh zum Kehrblech greifen. Sollte einem das Ergebnis nicht reichen, kann man ihn mit dem Zone-Cleanup ja zur Sicherheit 2x drüber saugen lassen. Das Klebeband hat nicht sonderlich gut am Boden geklebt und so hat sich dort auch allerhand verfangen. Hier läuft er übrigens im "Balanced" Modus, weil ich reale Bedinungen haben wollte. Der Turbo-Modus hätte wahrscheinlich auch den letzten Mehlstaub aufgenommen. :) Wo die erste Version auf "nur" 1800 pa kam, kommt derRoborock nun auf 2000 pa Saugleistung. Ob man den Unterschied nun merkt, sei mal dahin gestellt - und wenn, dann eh nur im Turbomodus.

Intelligente Raumeinteilung via App

Hat der "alte" Saugroboter (V1) noch bei jedem Start die Wohnung jedes Mal aufs Neue gescannt und vermessen, so wird die Karte beim RoboRock gespeichert. Via App kann man dem kleinen Helfer dann sagen, wo genau er reinigen soll, ohne vorher die komplette Wohnung abfahren zu müssen. Das geht kinderleicht, indem ihr einfach einen Bereich auf der Map markiert. Je nach Grad der Verschmutzung könnt ihr ihm sogar sagen, dass er die markierte Stelle bis zu 3x abfahren soll. Ob die Funktion über ein Update auf der älteren Generation freigeschaltet wird, bleibt abzuwarten, gilt aber als eher unwahrscheinlich - warum auch? So ist es ein weiterer Kaufgrund für den RoboRock. Vielleicht gibt es in Zukunft ja sogar noch die Funktion, dass man bestimmte Räume von der Reinigung ausschließen kann.

Noch mehr Sensoren

Insgesamt sind 12 Sensoren verbaut, die nun noch präziser arbeiten sollen. Dazu zählen zu den 4 Treppensensoren, ein Wand-/Möbelsensor (nun übrigens mit 2mm Bumper aus Gummi), ein 360 Grad LDS Sensor, ein 10mm Kanten-Sensor, ein Infrarotsensor mit dem der Saugroboter zurück zur Ladestation findet und eine automatische Abschaltfunktion, sobald er angehoben wird.

Weitere Änderungen

Hindernisse mit einer Höhe von 2cm sind nun ebenfalls kein Problem mehr, das war beim Vorgänger ja leider immer ein Glücksspiel bei höheren Teppichen oder Türschwellen. Musste sollte der HEPA-Filter im Vorgänger nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden (ich habe meinen bisher noch nie ausgetauscht, lediglich gut ausgeblasen), kann der Filter in der neuen Version unter fließendem Wasser ausgewaschen werden, muss aber natürlich danach vollständig trocknen.

 
Übeltäter in seiner freien Wildbahn und der Problemlöser auf einem Foto. So sieht übrigens der Staubbehälter aus - und das obwohl er 2 Tage zuvor seine Runden gedreht hat! :) Wer Tiere hat, wird den Saugroboter lieben! Es gibt auch einen speziellen Modus für Teppiche, der allerdings vorher in den Einstellungen aktiviert werden muss. Wird dann beim Reinigungsvorgang ein Teppich erkannt, so erhöht sich die Saugleistung.

Xiaomi Roborock: Technische Daten

Intelligente Säuberung
 Automatisches Aufladen nach Reinigung  ✅
 Planung der Saugvorgänge mit Timer  ✅ (nur mit der App)
Nutzung ohne App möglich?  ✅
 Für Allergiker geeignet?  ✅ (eingebauter HEPA-Filter)
 Akku / Kapazität  14,4V Li-Ion mit 5200 mAh
 Ladezeit bei leerem Akku  3 Stunden
 Gewicht inkl. Akku  3,53kg auf der Waage
 Volumen des Staubbehälters 480 ml
 Laufzeit mit vollem Akku bis 150 Minuten

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Lohnt sich ein Wechsel?

Ich kann mir die Frage persönlich mit einem einfachen "Nein" beantworten. Ich besitze die erste Generation, bin mehr als zufrieden und dass ich mit dieser Meinung nicht alleine bin, könnt ihr in den Kommentaren nachlesen. Sollte er irgendwann mal den Geist aufgeben und sich V2 preislich auf dem Niveau des jetzigen V1 befinden, würde ich drüber nachdenken. Eine Wischfunktion ist zwar nett, aber für mich kein Must-Have, zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass es wirklich gründlich und ordentlich, also streifenfrei aussieht. Da er aber noch nicht auf dem Markt ist, sind das nur Vermutungen von mir, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. :) Update Als kleines Spielkind konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe ihn mir mal zum Testen besorgt und was soll ich sagen - ich bin echt begeistert. Eigentlich dachte ich, dass die Wischfunktion nur ein nettes "Must-Have" wäre und man dennoch von Hand den Wischmop schwingen müsste, aber sollte eure Wohnung nicht gerade aussehen wie bei den Flodders, ist es wirklich eine Wohltat, dass man nach der Arbeit nicht mehr saugen UND wischen muss. Bei mir und den Jungs von china-gadgets.de hat der Roborock den Test auf jeden Fall bestanden! Deren Testbericht könnt ihr hier nachlesen. Machen wir uns nichts vor, die aktuell rund 400€ sind kein Pappenstiel, wer das Geld aber übrig hat und eine Erleichterung für Haushaltsarbeiten sucht, der investiert sein Geld sehr gut.

Was sagt ihr zur zweiten Generation? Werdet ihr wechseln bzw. ihn euch zulegen?

Elektronik & Computer
[dealdoktor.de] · 17.04.2018 · 14:12 Uhr
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