Berlin (dts) - Christoph Schmidt, der Vorsitzende der sogenannten "Wirtschaftsweisen", hat die geplante Höhe der CO2-Steuer heftig kritisiert. "Der Einstieg ist mit zehn Euro pro Tonne CO2 viel zu zaghaft. Damit wird nicht glaubwürdig signalisiert, dass ab jetzt der CO2-Preis das Leitinstrument der ...

Kommentare

(13) thrasea · 07. Dezember 2019
@12 Da hast du mich falsch verstanden. Natürlich spielt der Spritverbrauch gegen die genannten Kriterien keine entscheidende Rolle – er spielt praktisch gar keine Rolle. Das sollte er aber! Genau darum geht es doch - was ist wichtiger: Die Freiheit des Einzelnen, aus Bequemlichkeit und Ästhetikempfinden eine möglichst große Karre zu fahren – oder vielleicht die Zukunft der Kinder und Menschen? <link> Das hat *NULL* mit Neid zu tun!
(12) Sternensammler · 07. Dezember 2019
@10 Dass bei der Wahl eines SUV oder breiten Reifen der Verbrauch eine größere oder gar entscheidende Rolle spielt. Vielmehr sind es Bequemlichkeit, Platzbedarf, Sitz-und Einstiegshöhe und Sicherheit sowie der äußere Schein/Ästhetikempfinden. Zumal es schlicht ein Märchen ist dass "normale" und halbwegs moderne SUV besonders viel saufen. Jeder Familienvan, jede Allrad-Limousine oder jeder Kleintransporter bzw. Bulli verbraucht das selbe bis mehr. Der Großteil des SUV-Bashings ist einfach Neid.
(11) thrasea · 07. Dezember 2019
@10 Was davon ist falsch?
(10) Sternensammler · 07. Dezember 2019
@6 Oh ja stimmt, die böses SUV ... und die Breitreifen ... natürlich. Total reflektierte und auch richtig doll korrekte Einschätzung. Meinen Glückwunsch dazu.
(9) thrasea · 07. Dezember 2019
@8 "Der Punkt ist, dass ohne starke wirtschaftliche Zwänge die breite Masse kaum von selbst mit umdenken anfängt." Na da sind wir uns doch einig! Und wie stellt man diese starken wirtschaftlichen Zwänge her?
(8) satta · 07. Dezember 2019
@6 Etwas unzutreffend finde ich das Bsp. mit den 3L-Autos, da war VW wirklich mal auf der Höhe der Zeit. Aber da zeitgleich der Sprit noch gut unter 1€/L kostete, war es eben kein entscheidendes Kaufkriterium damals. Der Punkt ist, dass ohne starke wirtschaftliche Zwänge die breite Masse kaum von selbst mit umdenken anfängt. Bei relativen Mehrverbräuchen von 1-2 L/100 km macht es eben noch nicht "klick". Dazu kommt, dass vielen die von dir genannten Einflussgrößen schleierhaft sind.
(7) O.Ton · 07. Dezember 2019
Zukunftspumper alle.
(6) thrasea · 06. Dezember 2019
@5 Kaum. Aber wenn der Spritpreis wirklich relevant wäre, gäbe es sicher nicht immer wieder neue Rekorde bei Zulassungen von SUVs, wäre das 3-Liter-Auto Lupo von VW kein Flop, sondern ein Hit geworden, wären wesentlich mehr Autos mit schmalen Leichtlaufreifen statt mit breiten Schlappen unterwegs. <link>
(5) Sternensammler · 06. Dezember 2019
@4 Stimmt. Dann hätte sich einfach vor 20 Jahren schon jeder ein E-Auto gekauft oder wäre aufs vorhandene ÖVM Netz ausgewichen, so wie es genau jetzt ja wirklich alle tun ...
(4) satta · 06. Dezember 2019
Kann sich noch jemand daran erinnern, dass die Grünen im Wahlkampf (!) vor gut 20 Jahren noch 5 Mark (2,56€) pro Liter Kraftstoff forderten? 30 Jahre später soll das Ziel von damals also immer noch nicht erreicht werden? Man hätte so schon viel eher ein Umdenken und Umsteuern in der Gesellschaft erreichen können anstatt jahrelang vergeblich auf die Einhaltung von Selbstverpflichtungen der Autoindustrie zu hoffen.
(3) thrasea · 06. Dezember 2019
Ich hätte ja gehofft, dass der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen lesen kann. Das UBA fordert keineswegs "eine solche radikale Erhöhung auf einen Schlag", sondern eine Erhöhung der Steuer auf Diesel um 70 Cent und auf Benzin um 47 Cent bis 2030. <link> Ist es nicht genau das, was der Wirtschaftsweise mit "mittelfristig müssten die Benzinpreise aber deutlich steigen" meint?
(2) dorschkarsten · 06. Dezember 2019
Wenn Kraftstoff verteuert wird, die Pendlerpauschale wegfällt, dann brauche ich gar nicht mehr zur Arbeit fahren, bleibt ja nichts übrig. Ab zum Amt und ich wäre nicht der Einzige! Alternativen müssen her, bei uns im Ort verkehrt 3 mal täglich ein Bus zur nächsten größeren Stadt, wo es einen Bahnhof gibt, lächerlich! Wer sich diesen ganzen Mist immer so ausdenkt, gehen bestimmt nicht arbeiten und haben ihr Schäfchen im Trockenen.
(1) eddy577 · 06. Dezember 2019
Er kann ja freiwillig 50€ bezahlen
 
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