Winterreifen aufziehen: So geht das
Reifen wechseln ist nicht schwer, wenn man die Regeln kennt

Stuttgart, 12.10.2020 (lifePR) - .
Das passende Werkzeug und ein ebener Platz im Trockenen sind fast alles, was man braucht, um selbst die Sommer- gegen Winterreifen zu wechseln. Die Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR beschreibt in der kommenden Ausgabe, worauf man achten muss.

Fahrzeug aufbocken: Das Auto darf man nur auf ebenem, festem Untergrund aufbocken, sodass es sicher stehen bleibt. Vor dem Aufbocken sollte man die Feststellbremse arretieren und die Radschrauben lösen. Sind Radmuntern mit einem Felgenschloss gesichert, das passende Gegenstück vorher aus dem Kofferraum holen. Erst dann den Wagenheber an den vorgesehenen Aufnahmepunkten ansetzen, die im Bordbuch markiert sind. Das Auto weit genug anheben, um das Rad leicht abnehmen zu können.

Sommerreifen demontieren: Nach dem Aufbocken die schon gelösten Radmuttern mit einem Drehkreuz oder Radmutternschlüssel rausdrehen und das Rad gerade abnehmen. Bevor die Sommerreifen gelagert werden, sollte man sie auf Beschädigungen im Profil und den Flanken überprüfen. Und die Markierung nicht vergessen. Denn zu jeder Saison sollten Vorder- und Hinterreifen zugunsten eines gleichmäßigen Verschleißes getauscht werden.

Radnabe reinigen: Wenn es Probleme mit sich lockernden Radschrauben gibt, dann sind meist Schmutz und Rost auf der Radnabe schuld. Sie verhindern, dass die Felge plan aufliegt und die Schrauben wirklich fest sitzen – sie fangen mit der Zeit an zu arbeiten. Deshalb mit einer Drahtbürste gründlich reinigen.

Winterräder montieren: Das Rad mit dem Winterreifen muss in Position gehoben und fixiert werden. Am besten das Rad mit dem Fuß in der richtigen Position halten, um die Radmuntern richtig per Hand ansetzen zu können. Vor dem Einsetzen kann man die Schrauben mit Bürste oder Lappen säubern, aber auf keinen Fall einfetten. Die Schrauben müssen sich leicht ins Gewinde drehen lassen. Bei Widerstand noch einmal neu ansetzen. Die Schrauben werden – immer diagonal im Wechsel – nur so weit festgezogen, dass zwischen Radnabe und Rad kein Spiel mehr ist. Danach kann man den Wagenheber herablassen und die Radschrauben fest anziehen. Das richtige Drehmoment kann je nach Modell und Felgentyp zwischen 80 und 140 Newtonmetern liegen. Den Drehmomentschlüssel auf den korrekten Wert einstellen und die Schrauben anziehen.

Luftdruck prüfen: Die Prüfung des Luftdrucks am Schluss nicht vergessen. Reifen verlieren gerne etwas Luft, wenn ein halbes Jahr gelagert wurden. Und zu niedriger Luftdruck kann bei hohen Geschwindigkeiten zum Sicherheitsrisiko werden.
Mobile & Verkehr
[lifepr.de] · 12.10.2020 · 12:49 Uhr
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