Windenergie: Deutsche Offshore-Windräder mit gestiegener installierter Leistung
Die installierte Leistung der deutschen Offshore-Windräder ist zum Jahreswechsel um 0,4 GW gestiegen. Laut einem Bericht des Beratungsunternehmens Deutsche Windguard waren zum Jahreswechsel 1566 Windenergie-Anlagen mit insgesamt 8,5 GW in deutschen Gewässern in Betrieb. Dies geht aus dem am Dienstag vorgestellten Bericht hervor.
Im vergangenen Jahr lag der Anteil des aus Offshore-Windstrom erzeugten Stroms an der deutschen Stromerzeugung bei 5,2 Prozent. Insgesamt wurden 23,5 Terawattstunden Strom erzeugt, was einem Rückgang von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele für die Offshore-Windenergie gesetzt. Bis 2030 soll Deutschland jährlich mindestens 30 GW Energie durch Offshore-Windparks erzeugen, bis 2035 mindestens 40 GW und bis 2045 mindestens 70 GW. Zum Vergleich: Das im vergangenen Jahr stillgelegte Atomkraftwerk Emsland hatte einen 1,4 GW-Reaktor.
Die gestiegene installierte Leistung der Offshore-Windräder in deutschen Gewässern zeigt, dass die Energiewende in vollem Gange ist. Deutschland nimmt eine führende Rolle in der Windenergieproduktion ein und setzt verstärkt auf erneuerbare Energien. Trotz des Rückgangs in der Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr bleibt die Offshore-Windkraft ein wichtiger Bestandteil der deutschen Energieversorgung. (eulerpool-AFX)

