Berlin (dts) - Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aufgefordert, das Arbeitsverbot für Asylbewerber und Geduldete aufzuheben, um Corona-bedingte Personalengpässe in einigen Branchen abzufedern. "Jetzt wird jede helfende Hand gebraucht. ...

Kommentare

(13) Eochaid · 30. März um 09:13
@11 Natürlich nehme gerne höhere Preise in Kauf, wenn das Geld bei denen ankommt die es benötigen. Kein Geld für Beteiligungsgesellschaften oder andere Kapitalgesellschaften.
(12) suse99 · 30. März um 08:49
@10: Es sind aber auch nicht nur die großen. Und wenn da Firmen das Land verpachten und damit Kasse machen, sind es doch meist Einzelne Familienbetriebe, die unser Obst und Gemüse anbauen und dann zu lächerlichen Preisen wieder an große abgeben müssen.
(11) suse99 · 30. März um 08:46
Pflücken? Das sind Knochenjobs, zu denen viele nicht bereit sind. Aber besser bezahlen können die Landwirte oft nicht. Immerhin müssen von der Ernte ja nicht nur Löhne bezahlt werden sondern auch alles andere, was im Laufe eines Jahres nötig ist inklusiver der eigenen Lebenshaltung, Krankenvresicherung,.... Wer so einen Job mal gemacht hat fragt sich im Supermarkt, wie die Preise möglich sind, die wir bereit sind zu zahlen. Bessere Bedingungen erfordern höhere Preise. Wollt ihr das auch?
(10) Eochaid · 30. März um 08:45
@8 Es sind ja nicht nur arme Landwirte die die großen Spargelflächen innehaben. Wenn man sich die Strukturen dahinter mal anschaut sieht man häufig immer wieder "Beteiligungsgesellschaften" und Co. die jene Sachen nur "verpachten, leihen" oder so. Also da sollte man etwas vorsichtig sein, hier jetzt nur die "kleinen Bauern" dahinter zu vermuten. Und wenn ich mir dann manche Firmen bei northdata anschaue, die jährlich immer nur 4.000€ "Gewinn" machen, dann stinkt das etwas zum Himmel.
(9) suse99 · 30. März um 08:41
Jetzt kommt dazu, dass die Unterkünfte und die Arbeitsbedingungen kaum mit den Coronabedingten Auflagen vereinbar sind. Um das zu ändern, müssen Landwirte zusätzlich Geld investieren, dass sie bei ausgefallenen Ernten erst recht nicht haben. Viele Landwirte würden gerne deutsche Helfer einstellen, nur sind den meisten die Arbeiten zu hart. Früh am morgen 4 Stunden Spargel stechen, anschliessend sortieren und am Abend nochmal zum Stechen aufs Feld? Oder stundenlang auf dem Gurkenhänger liegen und
(8) suse99 · 30. März um 08:37
Ich bin natürlich dafür, dass Erntehelfer vernünftig bezahlt werden. Aber denkt auch mal jemand hier an die Landwirte, die das bezahlen sollen? Alle wollen möglichst günstig einkaufen aber nicht die Preise bezahlen, die nötig wären um die Landwirte ausreichend zu entlohnen damit diese gute Bedingungen schaffen können. Es werden 'Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen weil sie sich nicht verkaufen lassen (Druckstellen, keine Normgröße,...) Und kaum ein Landwirt kann sich einen Ernteausfall leisten.
(7) wazzor · 30. März um 07:12
@2 Da wird sich gar nichts ändern. Die Landwirte sind es gewohnt mal eine Saison wegen Missernte oder so abzuschreiben. Und wenn sich wieder die Möglichkeit ergibt an unterbezahlte Arbeiter zu kommen, warum dann noch die teuren Kräfte aus Deutschland?
(6) Eochaid · 30. März um 07:05
@3 Genauso wie die "EU-Sklaven" schon vorher dahin gekarrt wurden...@Topic: was hier fehlt ist eine GENERELLE Lockerung des Arbeitsverbots für Geflüchtete. Mir wird hier zu wenig darüber gesprochen dass ALLE Berufe frei für Geflüchtete werden. Scheinbar will man nur die "EU-Sklaven" durch "Geflüchteten-Sklaven" ersetzen, weil die anderen nicht nach D kommen dürfen. Sowas ist einfach nur heuchlerisch!
(5) wazzor · 30. März um 07:04
@4 Da wäre das nächste Problem. Wer schon für den Mindestlohn arbeitet, will abends wenigstens zu Hause sein und nicht mit Fremden in einer Baracke hausen. Es gibt da auch nicht wenige die für die Unterkunft auch noch einiges an Lohn abziehen. Was den Mindestlohn weiter drückt. Oder längere anfahrten in Kauf nehmen, was ebenfalls den Mindestlohn drückt. Ganz ehrlich? Ich würde es auf keinen Fall machen. Zumindest nicht zu den üblichen Bedingungen.
(4) wimola · 30. März um 06:06
@3) Das ist sicher ein Problem - aber vermutlich lösbar. Wenn man dann auf dem Feld arbeitet, wird man sicher nicht abends zurück zu seiner Familie fahren können, dann wohnt man dort auch.
(3) B-Ost · 30. März um 06:02
Wie sollen eigentlich diejenigen, die in Großstädten durchaus gewillt wären als Erntehelfer arbeiten zu wollen, zu den Feldern aufs Land kommen, wenn sie kein Auto haben und man nach Möglichkeit zu Hause bleiben und Abstand halten soll?
(2) wimola · 30. März um 06:01
@1) Na dann ist das ja mal eine echte Gelegenheit, Menschen vernünftig für ihre Arbeit zu bezahlen ...- oder etwa nicht. Keine Gauner mehr, die als "Subunternehmer" für einen Pauschalpreis ihre eigenen Landsleute übers Ohr hauen können. Ich denke, das könnte man dann als Fortschritt bezeichnen ...:).
(1) wazzor · 30. März um 05:39
Das sind keine Corona bedingte Engpässe, das ist auch nicht das Problem das die Erntehelfer aus Rumänien und Bulgarien kommen. Das war von je her ein Problem der Arbeitsbedingungen. Wenn Frau Klöckner in diesem speziellen Fall schon drauf besteht das der Mindestlohn eingehalten werden muss, sagt doch schon alles.
 
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