Offenbach (dpa) - Eine Kaltfront bringt bis zum Wochenende kühlere Temperaturen nach Deutschland, doch der dringend benötigte ausgiebige Regen ist nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht in Sicht. «Es wird zwar feuchter, doch die erwarteten Mengen zwischen fünf und zehn Liter pro ...

Kommentare

(9) Folkman · 25. April um 10:52
Ich halte es für ziemlich nebensächlich, über irgendwelche Begrifflichkeiten zu streiten. Das lenkt nur von dem Fakt ab, dass der letzte Sommer einer der trockensten und wärmsten der letzten Jahrzehnte war, wodurch es in vielen Bereichen zu massiven Problemen kam, die bis heute nachwirken und die uns einen ungefähren Vorgeschmack auf das gaben, was uns künftig häufiger drohen könnte. Hoffentlich nicht schon wieder in diesem Jahr.
(8) Troll · 25. April um 09:39
@4: Ich erinnere mich, daß Benzin knapp war, weil eben die Rheinschiffahrt kaum noch möglich war. Im Internet grasierten Bilder von Leuten im trockenen Flußbett mit dem Titel "Grüße aus dem Rhein". Man konnte sogar zu einer Insel im Rhein zu Fuß gehen, was von Touristen ausgenuzt wurde. Man durfte Flußwasser nicht mehr zum Wässern von Grünalagen verwenden... Das kann an dir doch nicht vorbeigegangen sein. Dürre würde ich das zwar auch noch nicht nennen, aber wir wissen ja, was gemeint ist.
(7) Stiltskin · 25. April um 00:10
@6: Ich kann Dir da nur beipflichten. Im Harz war es 2018 auch nicht anders. <link> Und auf der Elbe ging wegen des Niedrigwassers gar nichts mehr. <link> <link>
(6) Blutfaust · 24. April um 23:59
@4 Jetzt frage ich mich nur, warum z.B. der Rhein wochenlang wegen Niedrigwasser nicht von Tankschiffen befahren werden konnte, so dass die Regierung sogar die Ölreserven der BRD auf den Markt bringen musste. Es mag meteorlogisch vielleicht lediglich eine Trockenperiode gewesen sein. Aber gefühlt war es eine Dürre: <link>
(5) Stiltskin · 24. April um 23:46
Die Untersuchungen des Helmholtz Zentrums machen deutlich, dass es keine Panikmache ist, wenn man von Dürre spricht. <link> Bevor die großen Flüsse wenig Wasser führen, wie 2018 bei uns in Magdeburg die Elbe, die man trockenen Fußes bis zur Flussmitte begehen konnte, oder an der Alten Elbe, die zum Badestrand wurde, waren kleinere Nebenflüsse total ausgetrocknet. Landwirte mussten teils ihren Tierbestand mangels Nahrung verkaufen, Getreide verdorrte auf dem Halm.
(4) BobBelcher · 24. April um 20:23
Das war kein Dürresommer. Die Zeitungen, allen voran die BLÖD hat das aus Dramatik geschrieben. Die Meteorologen haben es einfach eine Trockenperiode genannt. Bei einer Dürre hätte es ganz anders ausgesehen. Da wären selbst die Staubecken im Sauerland trocken gewesen, bis 30 cm unter der Erde. Der Rhein wäre auch trocken gewesen. Ist alles nicht passiert.
(3) tastenkoenig · 24. April um 15:57
"Dürre" heißt einfach, dass es längere Zeit weniger Feuchtigkeit gibt als erforderlich. Da muss kein Stück Vieh verenden. <link>
(2) Stiltskin · 24. April um 15:41
Vielleicht mag der Begriff "Dürresommer" in unseren Breiten ein wenig überzogen klingen, wenn man bedenkt, was Dürre in manchen Staaten Afrikas für dramatische Folgen hat. Aber es war ein Vorgeschmack darauf, was ausbleibende Regenfälle künftig auch uns häufiger bescheren könnten. Leere Talsperren, ausgetrocknete Flußläufe,sinkende Grundwasserspiegel, knochentrockne Böden bedingen Ernteausfälle.
(1) AS1 · 24. April um 14:56
Ein weiterer "Dürresommer"? Hatten wir denn letztes Jahr eine "Dürre"? Mir scheint, daß einige Leute mit den richtigen Begriffen nicht mehr ganz klar kommen. Dürre bedeutet, daß alles Vieh verendet und keine Ernte eingefahren wird.
 
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