Werewolf: The Apocalypse – Earthblood – Review – Actionreiches Adventure im Test

Werewolf: The Apocalypse – Earthblood, ein auf einem Rollenspiel basierenden Game von NACON und Cyanide ist am 04.02.2021 erschienen. Hier nehmen wir das Action-Game einmal unter die Lupe und schauen, was es uns bietet. Angefixt durch einige Trailer und dem gezeigten Setting bin ich sehr gespannt, was auf uns zukommt. Die Entwickler haben sich ein Pen And Paper Game geschnappt und in ein Action Adventure gesteckt und ich hoffe auf eine interessante Story und ein interessantes Gameplay wie es uns über Trailer gezeigt wurde.

Auf geht’s, lässt uns Gaia unter die Arme greifen und die Welt zurück ins Gleichgewicht bringen.

Nach der Installation starten wir uns Game und klicken uns anfangs durch bekannte Nutzerbedingungen und kommen schließlich nach einer ersten Eröffnungssequenz im Hauptmenü an.

Als erstes geht’s in die Einstellungen… Kamerasteuerung, Helligkeit, Sound, nix wirklich überraschendes, aber in meinen Augen immer einen Blick wert um das Spiel im Vorfeld oder auch später nach seinen Bedürfnissen anzupassen.

Aber wir wollen spielen und gucken was Werewolf: The Apocalypse – Earthblood zu bieten hat.

Beim Start ins neue Spiel wählen wir den gewünschten Schwierigkeitsgrad.

  • Leicht: legt ihr Wert auf die Story und wollt diese ohne große Hindernisse erleben oder seit neu im gerne, dann seid ihr hier genau richtig.
  • Normal: ausgewogene Schwierigkeit für einen guten Mittelweg zwischen Story und Spielerfahrung.
  • Schwer: schwer halt, der Fokus liegt hier aufs Gameplay und auch kleine Gegner können euch schon ordentlich zusetzen.

Ich nehme in der Regel den mittleren Weg, um ein Spiel zu erleben, welches sich der Entwickler vorgestellt hat. Eine mittlere Schwierigkeit ist normalerweise auch der Weg, den man sich zu Beginn widmen sollte, ist es zu schwer switched man auf “Leicht”, umgekehrt macht man das meistens nicht bevor man durch ist.

Spoilerwarnung! Ich werde nicht viel ausplaudern, aber so manches bleibt halt nicht aus. Ihr würdet also gewarnt.

Die Welt wird bestimmt und erschaffen durch 3 Kräfte, die Wyldnis, die Weberin und der Wyrm.

  • Die Wyldnis steht für die Erschaffung, dem Ursprung allen Lebens,ein Schöpfer ohne Gestalt.
  • Die Weberin, ordnet, gestaltet und sorgt für Ordnung.
  • Der Wyrm, zerstört das Alte, macht Platz für neues.

So steht die Welt und die Natur, Gaia genannt im steten Kreislauf und Gleichgewicht.

Doch der Wyrm erlangt die Oberhand in dem er die Menschen als Werkzeug für seine Zwecke missbraucht. Das Gleichgewicht droht aus den Fugen zu geraten und schwächt durch den Überfluss an Zerstörung die Welt, Gaia.

Als Mitglied eines Werwolf Claim schlüpfen wir in die Rolle von Cahal.  Gemeinsam mit unseren Brüdern kämpfen wir gegen das Unternehmen endron das die Wälder zerstört. Lange Zeit wird das Unternehmen beobachtet und infiltriert. Doch bei einer Mission geht etwas schief und der Kontakt zu den eingeschleussteen Mitgliedern bricht ab. Wir entschließen uns der Sache nachzugehen und dringen in das Unternehmen ein.

Während wir durch die Anlage schleichen und weiter in innere vordringen werden wir ins Gameplay eingeführt. Schleichen, Türen manipulieren und Wachen ausschalten. Langsam wird uns klar, dass wir es nicht mit einem einfachen Unternehmen zu tun haben und wir auch nicht mehr unentdeckt geblieben sind.

Als Mensch oder in Wolfsgestalt bewegen wir uns so lange wir unentdeckt sind, töten Gegner versteckt aus dem Hinterhalt, mit einer Armbrust und kriechen unentdeckt durch Luftschächte. Sobald wir einen Kampf nicht mehr aus dem Weg gehen können wird es wild. In der Gestalt als Werwolf nehmen wir spielend leicht einzelne menschlichen Wachen auseinander. Aber je mehr es werden, umso härter werden die Kämpfe. Auch stärkere Gegner mit Schilden und schweren Waffen können uns schwer zu setzten. Spezialeinheiten mit Silbermunition verursachen schwere Wunden, die unsere maximale Gesundheit während des Kampfes reduzieren. Dazu kommen noch Kampfmaschinen, die sich uns in den Weg stellen und nicht so einfach zu knacken sind.

Letztendlich treffen wir auf einen anderen Werwolf der unsere Frau auf brutale Art vor unseren Augen tötet. In diesem Moment rastet Cahal völlig aus und tötet nicht nur den Gegner, sondern bringt in seinem Wahn auch ein zu Hilfe eilendes Claim Mitglied um… mit der Angst wieder in den Rausch zu verfallen und seine Familie in Gefahr zu bringen, begibt Cahal sich ins Exil. Führt aber den Kampf gegen die Zerstörung der Natur fort… Wohin ihn sein Weg führt dürft ihr aber selbst erleben.

Neben der Hauptgeschichte gibt es kleinere Nebenaufgaben, um ein wenig mehr Erfahrungen zu sammeln. Die sind schnell erledigt, sind aber keine Pflicht zu erfüllung des Hauptplot. In Gesprächen mit anderen Charakteren ergeben sich verschiedene Antwortmöglichkeiten die ihr geben könnt, um gegebenenfalls mehr Informationen zu erhalten, oder auch um einen anderen Weg zum Ziel zu nehmen, indem ihr in Gesprächen mit Wachen Zugang zu anderen Gebieten erhaltet ohne euch den Weg freizukämpfen.

Das Gameplay von Werewolf: The Apocalypse – Earthblood ist eine gute Mischung aus Schleich Passagen und Kampf. Durch die Wahl der richtigen Gestalt in verschiedenen Situationen könnt ihr leise und unentdeckt, oder brutal mit aller Gewalt euer Ziel erreichen.

Mit einer speziellen Sicht, könnt ihr weitere Dinge in eurer Umgebung wahrnehmen. Geister der Natur, Schaltungen und Gegner werden euch hierdurch offenbart.

Durch die Aufnahme von Außen, die wir zum Beispiel aus Pflanzen ziehen, können wir Fertigungspunkte erhalten, um uns weitere Fähigkeiten frei zu schalten. Dieser Fertigkeitsbaum ist zwar nicht sehr umfangreich, lässt aber genug Raum um unsere Fähigkeiten nach eigenen Wünschen aufzubauen.

Aus der 3rd Person Perspektive behalten wir immer den Überblick, als Werwolf Fahrt die Kamera etwas zurück um ein besseren Überblick im Kampf zu haben.

Die Grafik ist sehr detailliert und umfangreich, die Level sind zwar linear aber trotzdem weitläufig gestaltet, dass viele Bereiche auf dem leisen Weg als auch mit dem Kopf durch die Wand absolviert werden können.

Bei Zwischensequenzen wie Unterhaltungen sind die Charaktere ein wenig unscharf und Bewegungen verschwommen, sowie kleine Grafikfehler am unteren Bildschirmrand, die aber auch nur hier erscheinen. In den actionreichen Kämpfen sieht alles gut aus, auch auf den Last Gen Konsolen kann es sich blicken lassen.

Die Steuerung ist bei den Bewegungen sehr gut umgesetzt, zwar habe ich mich anfangs öfters mal verdrückt, weil die Angriffe nicht auf den Schultertasten liegt, wie ich es bei meinen aktuellen Games gewohnt bin… auch an so etwas gewöhnt man sich aber schnell.

Einen echten Pluspunkt bekommt Werwolf von mir für seine Musik, die harten Kampf Einlagen werden mit entsprechend rockiger Musik unterlegt und bringen einen so richtig in den Actionmodus.

Ein negativer Punkt sind die langen Ladezeiten auf der Last Gen Konsolen, da merkt man schon das hier das Ende der Fahnenstange so langsam erreicht ist. 

Werewolf: The Apocalypse – Earthblood ist für Playstation, Xbox und PC erhältlich.

Werewolf: The Apocalypse – Earthblood – Review – Actionreiches Adventure im Test
6
Grafik
8
Sound
7
Steuerung
6.5
Spiele Spaß
6.5
Preis Leistung
Gesamtwertung 6.8 / 10
Unser Fazit
Werewolf: The Apocalypse – Earthblood von NACON und Cyanide ist ein actionreiches Game das euch mit schnellen Kämpfen und Schleicheinkagen zu fesseln weiss. Das Action Adventure ist vom Spielgefühl gut, aber dennoch hätte das Setting und der Hintergrund noch einiges mehr zu bieten als es hier geliefert wird. Darum hoffe ich, dass die Entwickler hier noch weitere Teile anschließt… Potential ist da.
Gaming / PC-Computer / PlayStation / Tests / Xbox / Cyanide / NACON / Pc / Playstation 4 / PlayStation 5 / PS4 / PS5 / Review / Test / Werewolf: The Apocalypse - Earthblood / Xbox one / Xbox Series
[topgamingnews.de] · 28.02.2021 · 13:26 Uhr
[1 Kommentar]
 

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