Wenn Luft bares Geld kostet: Druckluft effizient nutzen – Energie & Druckluft sparen

Wenn Luft bares Geld kostet: Druckluft effizient nutzen – Energie & Druckluft sparen
Kaufering, 27.02.2020 (PresseBox) - Abblasen, trocknen, kühlen, absaugen, reinigen, abdichten, ionisieren, transportieren – die Möglichkeiten Druckluft einzusetzen sind vielfältig und umfangreich und aus vielen industriellen Anwendungen nicht wegzudenken. Deutsche Industrieunternehmen wenden rund 16 Terawattstunden Strom (laut Deutscher Energieagentur dena) auf, um Druckluft zu erzeugen. Oder anders betrachtet: In Deutschland werden für die Drucklufterzeugung ca. sieben Prozent des gesamten industriellen Stromverbrauchs benötigt. Durch nicht oder schlecht optimierte Druckluftanwendungen und Prozesse wird bis zu 50 % dieser erzeugten Druckluft ungenutzt verschwendet.

Undenkbar?

Ganz im Gegenteil, denn genau das ist in vielen Firmen der Fall. Es stellt sich somit nicht mehr die Frage, OB sich Drucklufteinsatz optimieren lässt, sondern WIE, um Einsparpotenziale zu realisieren.

So verschieden die Möglichkeiten von Drucklufteinsatz sind, so vielfältig sind die Gründe für Effizienzverluste.

Wo lässt sich Drucklufteinsatz optimieren?
  • In der gesamten Prozesskette von der Erzeugung Druckluft über das Druckluftleitungsnetz bis hin zum Druckluftendgerät
  • Jedoch vor allem bei Druckluftendverbrauchern (z.B. Druckluftdüsen zum Reinigen, Kühlen oder Abblasen) wird das volle Einsparpotential nur in den seltensten Fällen ausgenutzt
Richtige Auswahl der Druckluft- und Pneumatik-Komponenten
Auch bei der Auswahl von Druckluft- und Pneumatik-Komponenten steckt ein hohes Energieeffizienzpotenzial. Mit dem Einsatz optimierter Komponenten, die das Problem des übermäßigen Luftverbrauchs gegenüber konventionellen, einfachen oder selbstkonstruierten, improvisieren Blaseinheiten lösen, lässt sich Druckluft sparen und somit Energieeinsparung erzielen. So reduzieren Druckluftdüsen die Energiekosten, da sie nur eine geringe Menge Druckluft als Energiequelle benötigen und einen Ausgangsfluss produzieren, der bis zu 25-mal größer ist als der Druckluftverbrauch. Die Drucklufteinsparung kann gegenüber herkömmlichen Düsen bis zu 50% betragen. Bei bestimmten Druckluftdüsen wird eine laminare, definierte bzw. kontrollierte Luftströmung erzeugt. Durch die sehr hohen Luftgeschwindigkeiten erzielt man einen Luftmitnahmeeffekt und somit eine hohe Blaskraft. Mit Druckluftdüsen erzeugen Sie eine starke, fokussierte Luftströmung und reduzieren gleichzeitig den Luftverbrauch und den Geräuschpegel (um ca. 10 dBA reduziert).

Steuerung & Wartung des Druckluftsystems
Um Einsparmöglichkeiten zu identifizieren, müssen Alter und Bauart des Leitungsnetzes und der Kompressoren unter die Lupe genommen werden. Je nach Einsatzgebiet erreicht man Energieeinsparungen mit dem Einsatz von Kompressoren mit variabler Drehzahlregelung, Drehzahlsteuerung oder Frequenzsteuerung oder durch den Einsatz von Kompressoren mit Leerlaufregelung. Mit einer flexiblen, internen Steuerung des Kompressors, moderner Technik & Reduzierung der Leerlaufzeiten haben Sie wichtige Effizienzbausteine im Blick, um den Drucklufteinsatz zu optimieren. Die Durchführung einer ordnungsgemäßen Wartung ist dabei wesentlich für einen sicheren und energiesparenden Betrieb von Kompressoren. Eine durchgängige Wartung muss alle Druckluftbereiche im Betrieb miteinbeziehen, um die Auswirkungen auf den Energieverbrauch zu beeinflussen.

Wärmerückgewinnung nutzen
Die Wärmerückgewinnung der Druckluftstation bzw. die Nutzung der Abwärme kann eine zusätzliche Option sein, Energiekosten einzusparen bzw. Energie „in house“ beizusteuern, denn die ohnehin entstehende Wärme an den Kompressoren kann sinnvoll genutzt werden. Ein hoher Anteil der zugeführten Energie, lässt sich nochmal als Abwärme nutzen und ins Versorgungskonzept (Heizung oder Warmwasser) Ihres Unternehmens integrieren.

Druckniveau anpassen
Ein weiteres erhebliches Energiesparpotenzial verbirgt sich in der Anpassung des Druckniveaus. Durch die Bestimmung der Druckhöhe der einzelnen Kompressoren und Prüfung des notwendigen Systemdrucks, um diesen ggf. individuell anzupassen, lässt sich auch hier der Drucklufteinsatz weiter optimieren. Denn weit verbreitet in Industrieunternehmen sind 8 - 10 bar Systemdruck - die meisten Anlagen & Geräte kommen jedoch mit 6 bar aus. Ein um 1 bar höherer Systemdruck bedeutet jedoch bereits 6% mehr Energie!

Leckagen aufspüren & aufbereitete Druckluft
Nicht zu vernachlässigen sind Leckagen im Druckluft-Leitungsnetz und die daraus resultierenden Energieverluste. Denn sobald Luft entweicht bzw. ein Druckverlust auftaucht, zischt bares Geld aus den Leitungen. Hier gilt also: Leckagen erkennen, messen und Lecks beseitigen! Nicht nur Leckagen sorgen für Energieverluste und große Druckdifferenzen in den Druckluftleitungen, sondern auch zu schmale, nicht optimal verlegte Rohrleitungen, zu kleine Radien, verschmutzte Filter und Verunreinigung in den Rohren. Möglichst gut aufbereitete Druckluft spart Energie und reduziert den Verschleiß. Ein optimales Konzept mit Hilfe von Kältetrocknung, Membrantrocknung, Filterung von Feststoffen sowie von Öl & Wasser, erfordert vor allem einen möglichst niedrigen Differenzdruck zur Einsparung wertvoller Energie; regelmäßiger Filterwechsel) gehört unmittelbar dazu. Beseitigen und vermeiden Sie auch diese Mängel, um Druckluft in Ihrem Unternehmen so effizient wie möglich einzusetzen.

Hier finden Sie für unterschiedlichen Druckluftanwendungen, passende Druckluft- und Pneumatik-Komponenten, um schnell und einfach Druckluft effizient zu nutzen und Energie sparen. Wir bieten Ihnen sparsame und hocheffiziente Kompressoren mit unterschiedlichen Leistungsstufen und Ausstattungen an. Von klein & kompakt bis hin zu maximaler Leistung. Ob mobil, ölgeschmiert oder ölfrei, wir haben den passenden Kompressor für Handwerk und Industrie.

Wussten Sie, dass die Bundesregierung Investitionen in effiziente Druckluft mit bis zu 40% BAFA-Förderung bezuschusst? Mit bis zu 40% werden Ersatz- oder die Neuanschaffung von Druckluftanlagen (Schraubenkompressoren und ölfreie Kolbenkompressoren) und Nachrüstungen von übergeordneten Steuerungen, Kompressoren mit Drehzahlregelung, Dämmungen von Anlagen und Anlagen zur Wärmerückgewinnung sowie Erstinvestitionen in ein Ultraschallmessgerät zum Auffinden von Leckagen (Leckagemessgerät) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

Energieeffizienz-Analyse
Bleibt letztlich nur noch eins: Rufen Sie uns an oder der schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir unterstützen Sie bei der Identifikation, Umsetzung und Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Telefon: +49 8191 915119-0 | E-Mail: Info@eputec.de
Produktionstechnik
[pressebox.de] · 27.02.2020 · 11:42 Uhr
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