Berlin - Die Chefin der Berlinale, Tricia Tuttle, hat nach den Worten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer von sich auch ihren Rückzug als Intendantin des Filmfestivals angeboten. Weimer sagte der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe), nach den pro-palästinensischen und anti-israelischen Protesten […] mehr

Kommentare

5Sonnenwende02. März um 17:04
Ja, diese Informationen stammen alle aus der Bild. Die anderen Medien haben die Informationen dann nur aufgegriffen. Zeit und Süddeutsche waren wenigstens so ehrlich, die Bild als Quelle anzugeben.
4Pontius02. März um 16:44
mit der Aufsichtsratssitzung gehen.
3Pontius02. März um 16:43
@2 Es begann damit, dass Weimer verärgert (mit einem Antisemitismus-Skandal, der keiner ist - das angesprochene Problem, was deutlich größer ist) ins Bundeskanzleramt eingeladen hat und man eigentlich schon davon ausging, dass Tuttle gehen muss. Dann gab es den Protestbrief der Kunstschaffenden und das Thema wurde durch die mediale Aufmerksamkeit "vertagt". Während dieses Treffens scheint sie auch den Rücktritt angeboten zu haben - und nun könnte es in die nächste Runde
2Sonnenwende01. März um 11:42
@1 Allerdings finde ich schon, dass man zunehmend die Kommunikation auch über seriöse Presse in Frage stellen muss, Weimer würde sowas jetzt sicher nicht sagen, wenn es nicht stimmen würde, Tricia Tuttle könnte ihm ja jederzeit öffentlich widersprechen. Und dafür, dass man bei so einem sensiblen Thema als betroffene/r Akteurin/Akteur nicht gleich öffentlich Auskunft geben möchte, vor allem nicht dann, wenn noch gar keine Entscheidung getroffen wurde, habe ich großes Verständnis.
1Pontius01. März um 11:31
Das Problem ist viel eher Weimer denn Tuttle.