Moskau/Berlin (dpa) - In einem umstrittenen Eilverfahren in einer russischen Polizeistation hat ein Gericht den Kremlgegner Alexej Nawalny nach seiner Rückkehr aus Deutschland zu 30 Tagen Haft verurteilt. Der 44-Jährige habe gegen Meldeauflagen nach einem früheren Strafprozess verstoßen, hieß ...

Kommentare

(39) michifritscher · 21. Januar um 00:25
@38: Ich bin beruflich tatsächlich gar nicht sooo weit von entfernt... Aber man müsste, um da wirklich Änderungen zu schaffen in die Politik - und darauf habe ich nicht sooo viel Lust. Gaskraftwerke kann man mit weit über 20% Laständerung pro Minute fahren (ab 20% Minimalleistung) - Kohlekraftwerke mit ca 3-4% (ab knapp 40% Minimalleistung). Weitere Informationen zur Ersetzbarkeit: <link>
(38) galli · 20. Januar um 21:44
@35 Welche andere Grösenordnungen? in Sekunden ? Bei deinen Vorschlägen haste den bestimmt den falschen Beruf. @36 genau Dieses Thema hat aber eigendlich nichts mehr mit Nawalny zu tun
(37) michifritscher · 20. Januar um 21:22
Eine moderne Energie-"erzeugung" würde primär auf EE setzen (und massive Energieeinsparungen durch z.B. E-Mobilität, Wärmepumpen+Dämmung etc.). Als Kurzspeicher Kondensatoren und Schwungrad, dann (für 1-bis wenige Stunden) Wasserspeicher, (v.a.) Akkus etc., und dann Wasserstoff und Biogas (aber nur als Abfallprodukt). Und wenn das alles nicht reicht, dann als Notreserve Erdgas. Und ja, das wäre heute schon problemlos möglich, wenn man denn wollte.
(36) DJBB · 20. Januar um 21:20
@35 das stimmt, jedoch bringen die dinos Flexibilität
(35) michifritscher · 20. Januar um 21:18
@34: "paar Stunden" ist heftig lang. Gaskraftwerke schaffen das in ganz anderen Größenordnungen. Noch ein Grund die Dinos Kohlekraftwerke loszuwerden.
(34) galli · 20. Januar um 20:37
@33 Kohlekraftwerk wird nicht komplett abgeschaltet Fährt auf Teillast.Die Technik ist schon soweit, Hochfahren innerhalb paar Std. Kannste mal in Schwarze Pumpe oder Boxberg Betriebsbesichtigung machen
(33) tastenkoenig · 20. Januar um 20:26
Ein Gaskraftwerk kann man sehr schnell abschalten, während ein Kohlekraftwerk naturgemäß viel länger braucht.
(32) michifritscher · 20. Januar um 20:25
An guten Tagen exportieren wir selbst im Winter noch teilweise 10 GW. Das könnte man kurzfristig in Akkus (siehe @31) und langfristig in Wasserstoff speichern. Die Technologien sind schon heute vorhanden, nur wird Kohle und insb. Atomkraft immer noch massiv vom Staat subventioniert.
(31) michifritscher · 20. Januar um 20:24
@30: Deswegen auch zur Überbrückung ;) Wobei Wind laut <link> auch in den letzten 2 Wochen zumindest in der Hälfte der Zeit gut dabei war. Und interessanterweise wird dann erst Gas abgeregelt, obwohl _deutlich_ umweltschonender. Wohl weil etwas teurer. Und zum Speicher: Wenn man zu jedem W_p Solar und Wind eine Wh Batterie anbauen würde würde das schon massiv helfen - und wäre auch nicht sooo teuer.
(30) galli · 20. Januar um 19:10
@27 bevor mann nicht Sonne und Windenergie speichern kann ,wird da nix . Z. B mussten die Kohlekraftwerke in der Lausitz jetzt 14 Tage Volllast fahren .kein Wind keine Sonne.Sonst währe Energienetz zusammengebrochen
(29) Tommys · 19. Januar um 04:33
Wie schön, dass er nicht locker lässt.... er wird ins Holz beißen und seine Aufrufe werden Trumpähnlich als Aufruf zum Aufruhr verstanden. Er zäumt das Pferd von der falschen Seite auf.....
(27) michifritscher · 18. Januar um 20:45
@26: Man sollte versuchen, mit immer _weniger_ Erdgas auszukommen. Erdgas sollte nur noch zur Überbrückung von Sonne+Windlücken zum Einsatz kommen, solange noch nicht genug Wasserstoff produziert und gespeichert wird. Und dazu reichen die vorhandenen Pipelines dicke aus. Man sollte halt als ersten Schritt großflächig auf Wärmepumpen setzen.
(26) galli · 18. Januar um 20:22
@21 Warum Nordseepipeline Stoppen? Dann kommt das Gas direkt nach Deutschland. Bekommen schon immer Gas von dort,nur über Umwegen Ukraine Polen.Das wollen die Aber nicht ,bekommen dann keine Durchleitungsgebühren mehr
(24) DirkS · 18. Januar um 18:47
Es dürfte sich eher um so etwas wie 30 Tage Polizeiarrest handeln. Bemerkenswert ist hier noch, daß die Bewährungsauflagen, gegen die er verstoßen haben soll, aus der Verurteilung stammen, die der EuGH für rechtswidrig erklärt hat und für die Navalny sogar eine Entschädigung zuerkannt wurde.
(23) DJBB · 18. Januar um 18:36
wollen wir wetten das er die 30 tage Haft nicht überleben wird?
(22) ticktack · 18. Januar um 15:40
... und AfD und Linkspartei stellen Natomitgliedschaft in Frage, damit der "lupenreine Demokrat" endlich in Europa freie Bahn hat und verschwinden lassen kann, wen er will.
(21) michifritscher · 18. Januar um 15:20
Das wäre jetzt der ideale Anlass, die Nordseepipeline zu stoppen, ohne dass es so aussieht, als ob man dem Druck der USA nachgibt.Trump hatte es Deutschland schon aus diesem Grund quasi unmöglich gemacht, ohne Gesichtsverlust aus der Sache herauszukommen.
(20) yaki · 18. Januar um 15:15
@18 ja .das denke ich auch ...
(19) Stiltskin · 18. Januar um 15:15
Wissend was ihn erwartet, ist Nawalny nach Russland zurückgekehrt. Verhaftung und Verurteilung zu prognostizieren war nicht schwierig. Und wieder einmal ist deutlich geworden, was Menschenrechte in Russland wert sind- sie zählen nur wenig. Wer es wagt Kritik an der Führung zu üben, kann im günstigsten Fall das Land verlassen, muss aber oft mit Haft oder mit Liquidierung rechnen. Putin ist sicher vieles, aber keinesfalls der "Lupenreine Demokrat", als den ihn sein Freund Schröder titulierte.
(18) Marc · 18. Januar um 15:03
Schurkenstaat Russland. An alle Reichsbürger, Verschwurbler und Schreihälse, die von einer "Corona-Diktatur" oder "Merkel-Diktatur" reden: geht zu Eurem Freund Putin und versucht dort mal auf der Straße gegen die "Regierung" zu demonstrieren...
(17) yaki · 18. Januar um 14:24
leider war das absehbar...aber seine ent-scheidung
(16) KonsulW · 18. Januar um 12:33
@14 Ich kann seinen Rückflug auch nicht nachvollziehen.
(15) tastenkoenig · 18. Januar um 12:33
Natürlich. Nawalny verspricht sich etwas davon. Ob sein Vabanque-Spiel aufgehen kann, kann ich nicht beurteilen.
(14) k507171 · 18. Januar um 12:27
Leider war diese Reaktion seitens Putin vorhersehbar. Ich wäre an seiner Stelle nicht zurückgeflogen.
(13) Tommys · 18. Januar um 12:17
Wenn man nur lange genug einen Hund ärgert, dann kann man sicher sein dass er irgendwann zubeißt.... Wer genau von uns niedrigem Fußvolk weiß denn schon genau was sich der Herr Navalny zu Schulden kommen lassen hat .... was wirklich abläuft? Nicht er ist demokratisch(?) gewählter Präsident, das ist Putin immer noch und ... wenn jemand dermaßen hetzt muss man sich nicht wundern wenn man ihn jagt und einsperrt. Trump sollte das gleiche passieren....
(12) knueppel · 18. Januar um 12:10
Man mag von dem Herrn halten. was man will, aber wer Zweifel daran hat, dass "das Vorgehen gegen ihn politisch motiviert" ist, kneift wohl beide Augen zu.
(11) anddie · 18. Januar um 12:08
Also was mich ja wundert, wie Herr Nawalny überhaupt ein Video bei Twitter hochladen kann. Ich hätte ja drauf gewettet, dass ihm bei der Verhaftung alles Mögliche abgenommen wurde und auch seine Anwälte nicht unbedingt ein Smartphone in diesen "Gerichtsraum" mitnehmen durften.
(10) anddie · 18. Januar um 11:59
Na Klasse, wieder eine vor 8 Minuten geänderte News, dass die Kommentare nicht mehr passen.
(9) anddie · 18. Januar um 11:28
@5: Die Frage ist dann nur, ob durch die kontrollierten russischen Medien das dort großartig die Runde macht.
(8) KonsulW · 18. Januar um 11:28
@7 dann hoffen wir mal, dass alles noch gut für ihn ausgeht. Trotzdem glaube ich nicht, das sein Kampf für Demokratie in Russland Erfolg haben wird.
(7) DirkS · 18. Januar um 11:22
@6 Es wird nun sicher nicht leicht für ihn. Eine Höchststrafe (in Russland so was wie 10 Jahre Lagerhaft o.ä.) droht ihm bei den aktuellen Anklagepunkten aber auch nicht.
(6) KonsulW · 18. Januar um 11:10
@4 stellt sich nur die Frage, ob sein Kampf für die Demokratie eine vielleicht drohende jahrelange Haftstrafe das wert ist.
(5) tastenkoenig · 18. Januar um 10:54
Putin macht ihn gerade groß. Obwohl er angeblich zu unwichtig ist, um ihn zu vergiften, scheut man sich nicht, einen ganzen Flughafen seinetwegen zu sperren und einen Riesenaufriss zu machen. Nawalny hat Putin mit seiner Rückkehr herausgefordert, und der hat geradezu panisch reagiert. Wer Nawalny noch nicht auf dem Schirm hatte, hat es jetzt.
(4) DirkS · 18. Januar um 10:50
@2: Alexej Navalny ist Russe und Russland ist seine Heimat. Er ist das Gesicht der Russen die für mehr Demokratie in Russland kämpfen. Wäre er nicht zurück gegangen hätte die Schlagzeile in Russland gelautet, daß er sich wegen seiner "Untaten" im Ausland versteckt. Er stand also vor der Wahl: Freiheit oder Verrat an seinem Kampf für Demokratie.
(3) anddie · 18. Januar um 10:40
Im Nachgang kommt raus, dass da einige Polizeibeamte übereifrig waren und das gar nicht Putins Befehle waren. Und entsprechende Konsequenzen gezogen wurden. Und Putin hat eine weiße Weste.
(2) KonsulW · 18. Januar um 10:13
Wieso der Nawalny zurück nach Russland gegangen ist, verstehe ich nicht. Was passieren würde, sollte ihm doch bewusst gewesen sein.
(1) ausiman1 · 18. Januar um 07:02
Das ist das demokratische Russland ! LOL - Alle wegsperren die nicht Putins Freunde sind . Im Gulag in Sibirien sind ja ein paar Plätze frei geworden ( Kälte bedingt ! Sakkasmus lässt grüssen !).