Was ihr zu WWE 2K Battlegrounds wissen müsst
Wir stellen euch den Spaßprügler vor.

Alles neu in 2020

2019 war das alljährliche Wrestlingspiel aus dem Hause 2K ein technisches und spielerisches Desaster und fiel gnadenlos durch. Entwickelt von Saber Interactive, die bereits für die NBA Playgrounds-Reihe ein ähnliches Spielprinzip entwarfen, steigen wir dieses Jahr mit Karikaturen unserer liebsten Kämpfer in den Ring. Über das Charakterdesign kann man sicher streiten.

Munteres Hau-Drauf

Der simulationsartige Kampfablauf aus den Vorjahren weicht einem arcadigen Knopfgehämmere, das schnell erlernt ist. Abseits des Rings finden sich reichlich Objekte, mit denen ihr interagieren könnt. So werft ihr beispielsweise euren Kontrahenten auch mal einem Alligator zum Fraß vor oder lasst ihn von einem Ziegenbock auf die Hörner nehmen.

Was gibt's zu tun?

Zur Auswahl stehen euch die wichtigsten Kampfvariationen von 1 vs 1 bis Royal Rumble. Merkwürdigerweise müsst ihr in Käfig-Matches erst Geld einsammeln, bevor ihr entkommen dürft. Vielleicht sammelt ihr noch Wegzoll. Dazu gibt es einen Story-Modus und Herausforderungen für euren eigens erstellten Wrestler. Natürlich könnt ihr auch online in den Ring steigen.

Artenunvielfalt

Die Wrestler sind in 5 Kampftypen unterteilt. Leider verfügen alle Akteure eines Kampftyps, bis auf ein paar Signature Moves, über dieselben Würfe und Griffe. Generell ist das Repertoire sehr eingeschränkt. Gerne hätten wir hier eine größere Vielfalt und noch mehr Wiedererkennung unserer Ringakteure gesehen.

Zähes Ringen

Überhaupt merkt man als Einzelspieler recht zügig Abnutzungserscheinungen. Die Kämpfe laufen alle sehr gleichförmig ab und das Gefühl von Abarbeiten macht sich breit. Gerade im Story-Modus haben wir das bemerkt, auch wenn die Comics als Zwischensequenzen Abwechslung bieten und sich hier auch ein paar Boni und Charaktere freispielen lassen.

Was wollen die denn hier?

Der Roster beinhaltet komischerweise Kämpfer, die schon lange kein Teil der Liga mehr sind und bei der Konkurrenz antreten. Viele Superstars müssen mit Battle Bucks freigeschaltet werden, die ihr durch Matches bekommt. Wenn ihr für ein Gefecht knapp 400 Münzen erhaltet, ein Triple H aber 12.000 davon kostet, müsst ihr folglich lange spielen. Oder den Weg über Mikrotransaktionen abkürzen.

Shopping-Wahn

Wrestler sind längst nicht alles, was ihr mit den Bucks freischalten könnt und müsst. Selbst alternative Outfits wollen bezahlt werden. Wenn ihr alles haben wollt, riskiert ihr tagelang viereckige Augen. Gepaart mit den schnellen Abnutzungen des Gameplays ergibt sich für Einzelspieler eine Kombination, die dem Titel fix die Luft ausgehen lässt wie ein Sleeper Hold.

Guten Freunden gibt man ein Würfchen

Mit Kumpels auf dem Sofa und für einen schnellen Schlagabtausch funktioniert WWE 2K Battlegrounds sehr gut. Das Kampfsystem beschränkt sich auf simples Knöpfchendrücken und ist schnell erlernt. Für Einzelkämpfer wird es aber recht bald ein eher zähes Vergnügen, auch noch die letzten notwendigen Münzen für neue Wrestler freizuspielen.

Games / Review / Nintendo Switch / PC / PlayStation / Stadia / Xbox / WWE 2K Battlegrounds
[game-dna.de] · 22.09.2020 · 09:47 Uhr
[0 Kommentare]
 

Bolivien: Arce gewinnt Wahl laut offizieller Auszählung

Luis Arce
La Paz (dpa) - Der linke Kandidat Luis Arce hat die Präsidentenwahl in Bolivien auch laut der offiziellen […] (01)

Furcht vor erneutem Lockdown lässt Konsumklima schwächeln

Der Optimismus der deutschen Verbraucher schwindet im Oktober spürbar. Rund drei Viertel der Verbraucher gehen aktuell davon aus, dass COVID-19 eine große bzw. sehr große Bedrohung darstellt und etwa die […] (00)
 
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News